Donnerstag, Juni 01, 2017

12-Stunden-Angeln am 27.05.2017 in Borth Wallach von A.A.



Punkt  7.00 Uhr sind alle Teilnehmer vor Ort und die Auslosung beginnt.  Den heutigen Topplatz zieht Lars : Nr. 1. An dieser Stelle sind in der vergangen Woche einigen Karpfen bis zu 15 kg gefangen worden, daher erwarte ich auch heute mind. einen großen Fisch.
Ich selbst ziehe mit der Nr. 9 einen eher unattraktiven Platz und nehme mir schon kurz nach dem Losen vor Schadenbegrenzung zu betreiben und direkt vor einem Busch mit der 5 m Rute fingerlange Barsche und Rotaugen zu fangen.

Eine weitere Option ist die 3,00 m Rute, an der nur ein 22 er Haken und ein 8er Blei montiert sind. Sollten sie am Platz sein will ich damit Sonnenbarsche auf Sicht fangen. So sollten sich knapp 1000 gr sammeln lassen.

Die Jungen der Blesshühner lassen sich von meinen  Aktivitäten nicht im Geringsten stören.
Das Futter für den Platz vor dem Busch besteht aus völlig übernässten 2mm und 4 mm Pellets  aus dem Hause van den Eynde und ebenso nassem Grundfutter. Heute entscheide ich mich für Expander Caramel, das bildet auf Grund der sehr feinen Konsistenz eine schöne Wolke im Wasser. Gleichzeitig will ich so einen Platz für die Feederrute aufbauen an der ich, später am Tag, an dem Busch meinen Methodfeeder platzieren werde und auf Großfische hoffe.
Alle Vorbereitungen sind getroffen, das Angeln beginnt.

Direkt nach der Grundfütterung und ein paar lose eingeschossenen Maden und Pinkies kann ich die ersten Rotaugen verhaften, meine Rechnung scheint aufzugehen.
Leider kommt noch in der ersten Stunde Wind auf der direkt auf mein Ufer steht und Unmengen von Weidenblüten auf das Wasser treibt, die bleiben immer wieder an der gesamten Montage hängen und erschweren die Bedingungen zusätzlich, so daß die Fänge immer weiter abnehmen.
Gegen 12.00 Uhr ist aus der Richtung Platz Nr. 1 lautes Platschen zu vernehmen, kurz darauf wird meine Befürchtung bestätigt, Lars hat einen Karpfen gekeschert, die Waage zeigt 12.456 gr.
Bei mir laufen endlich die Sonnebarsche ein und ich kann innerhalb einer halben Stunden 14 Stück  fangen. Die werden die Waage zumindest etwas zum Ausschlag bringen, aber für Lars wird es nicht reichen. Daher entscheide ich mich 2 Stunden vor Ablauf der Angelzeit für einen Versuch mit der Methodfeeder.
Nach den guten Erfahrungen der letzten Angeln setze ich als Köder wieder auf die kleinen „ Black Bandits „.
Ohne Voranzeichen biegt sich die Feeder auf einmal Richtung Busch, nach 35 min Drill kann auch ich einen Karpfen keschern. Nach Ablauf der Angelzeit  komme ich mit 697 gr. Kleinfisch und meinem
11.400 gr. Karpfen nicht an das Gewicht von Lars heran, er wird an diesem Tag strahlender Sieger, mir bleibt es nur  zu gratulieren und mit dem 2. Platz zufrieden zu sein.
   
Für einen solchen Fisch gehe ich gerne baden, auch wenn es zum Sieg diesmal nicht gereicht hat.