Dienstag, Juni 04, 2019

Nix los oder erst recht

...ich hatte ja schon angekündigt, dass ich am langen Vatertagswochenende "nur" einer vdE Einladung nach Zeeland folgen werde... Vatertagsangeln ist auch nicht so meins... und anders war hier zu Lande auch nicht viel los... also zog es auch Andere in die Ferne - und wie das dann so ist, hat der Ein oder Andere dann auch was zu erzählen... diesmal ist es wieder "das Quaxerl", das sich ganz der Günter - Hals über Kopf in ein Abenteuer stürzte ohne lange nachzudenken - aber lest selbst...

als Heissmacher vorweg gleich mal ein paar Bilder :-)









Hallo liebe Angelfreunde,

nun ist es ja schon einige Zeit her, dass ich mich hier zu Wort gemeldet habe, aber es gab bisher nichts wirklich Interessantes zu berichten, außer den ersten Wettbewerben, die teilweise im Regen, Graupelschauer und Kälte ausgetragen wurden. Doch dann kam die Zeit der wärmeren Tage ;-).
Nachdem mich ein Angelkollege aus Köln dazu angestachelt hat auch mal an einer 3-Tagesveranstaltung teilzunehmen, wusste ich keine gute Ausrede und sagte einfach mal zu, ohne mir der Tragweite bewusst zu sein. Nicht lange nachdenken --- handeln war angesagt!
Nachdem die Startgebühr bezahlt war, kamen dann auch die ersten Fragen in mir auf …

  1. Wo ist die Veranstaltung
  2. Wie weit ist das wegW
  3. o komme ich da unter
  4. Was sind das für Gewässer

Fragen, ob es sich um ein Vereinsgewässer handelt, ob dort die lokal Heros ständig an Veranstaltungen teilnehmen oder wie tief die Tümpel sind , drängten sich mir erstmal gar nicht auf, denn über solche Nebensächlichkeiten braucht man sich doch keine Gedanken zu machen. Vielleicht wäre es auch gar nicht schlecht gewesen mal nachzufragen, welche Fischsorten oder Größen man dort erwarten sollte. Naja, ist halt ein Lernprozess, dem man so ab und an immer ein wenig Erfahrung hinzufügen kann ;-). Nachdem Marc Teitscheid in vernünftiger Entfernung zum Gewässer ein Hotel gebucht hatte und wir beschlossen haben einen Tag früher anzureisen, damit wir die Gewässer beäugen und testen konnten, war mir dann ganz schnell klar: Hier kriegst Du den Hintern versohlt! Eine sehr schöne, gepflegte, übersichtliche Anlage mit allem, was das Anglerherz begehrt. Inseln, Schilfgürtel, Wasserlilien, Rohrkolben und feste Angelplätze mit einem Beton-Podest für einen stabilen Sitzaufbau. Die Wege zu den Angelplätzen waren aus festem Schotter und die Grashalme rund um alle Weiher waren gleich lang. Das Einzige, was ich zu kritisieren hatte, war, dass die Mülleimer alle überfüllt waren. Direkt auf der Anlage wurde man sehr freundlich begrüßt und vor Ort konnte man gekühlte und warme Getränke, sowie kleine Snacks erwerben. Nun zum Angeln !
Am Trainingstag setzte man sich einfach an einen der drei Tümpel, packte seine Gerätschaften aus und begann die Struktur des Gewässers auszuloten, nein, was hätte man sich da an Zeit sparen können, wenn man über das Gewässer einfach mal beim Besitzer nachgefragt hätte ;-). Jetzt, wo die Veranstaltung vorbei ist, weiß man natürlich viel, viel mehr ……… EGAL ! Unsere Erfahrungen mussten wir machen, also im Laufe des Tages kamen wir dann auch zu einigen Erkenntnissen.

  • Auch wenn man die Fische im 30 cm tiefen Wasser nicht sieht ---- sie sind da!
  • Karpfen sind keine Leckermäuler ------ egal was rein fällt, es wird gefressen!
  • Wo Karpfen in kommerziellen Gewässern sind, könnten auch Graskarpfen auftauchen!
  • Was früher mal Forellenteiche waren, könnte noch ALTLASTEN (Störe) beinhalten!

Die Störe waren meist so groß, dass selbst Sie selbst mit einer 20er Schnur nichts mehr zu halten waren – aufgrund der verpflichtenden Schonhaken waren dennoch alle Fische in bester Verfassung! Dies kann ich guter Dinge behaupten, denn weder Karpfen noch Störe, die wir gefangen hatten, wiesen kaputte Mäuler auf, noch trugen sie Haken im Maul.

Nun kam der Tag der Wahrheit…

Erster Tag gegen Leute, deren Namen ich noch nie gehört hatte, lag aber nur daran, dass ich Unwissender keine Wettkampferfahrung mit Leuten habe, die International (meistens in England) an Wettkämpfen erfolgreich teilnehmen ;-)

Mit Eric van Otterloo und Sergio Tempelman in meinem Sektor, sagte man mir schon vor Beginn des ersten Angelns, dass die ersten beiden Plätze wohl schon vergeben seien, was sich in der Endabrechnung auch bewahrheitete ;-). Am ersten Tag angelte ich mit 500 Gramm zum nächsten Platz nur eine 7! Am zweiten Tag loste ich einen super Platz, leider saß Eric van Otterloo neben mir und ich konnte leider ständig seinen orangen Gummi sehen. Bei mir am Platz war zwar Fisch, der wollte aber nicht wirklich beißen, also beschloss ich das Angeln einzustellen und einfach mal zu beobachten, was der der Typ neben mir macht. BINGO ! Etwas gelernt ! Also versuchte ich dies zu kopieren, war aber eine blöde IDEE, denn ich saß am Ende einer Insel und Eric parallel zu Schilfgürtel. Nach der Pause war mein Frust dann soooo groß, dass ich aus lauter Verzweiflung 5 mal direkt hintereinander mit dem vollen Körbchen der Madenschleuder 4mm große Pellets direkt vor die Insel schoss. Was soll ich sagen, ich müsste öfters frustriert sein, denn kurz darauf stiegen die Karpfen hoch und fraßen an der Oberfläche. Bis zum Ende der Veranstaltung waren noch 2 Std, in denen ich doch noch mehr als 20 kg Fisch ins Netz bringen konnte. Schade, schade, wäre ich früher auf diese Idee gekommen, wäre ein 2ter Platz an dem Tag möglich gewesen. Der dritte Tag ist kurz erzählt, denn mit einem 4ten Platz im Sektor war ich dann doch noch recht zufrieden.

Für nächstes Jahr habe ich mir vorgenommen wieder an dieser Veranstaltung teilzunehmen weil ich bestimmt noch besser Bescheid weiß, was ich tun muss um weiter vorne abzuschneiden. Im Gesamtklassement bin ich dann 14 ter von 24 geworden, also noch viel Luft nach oben ;-)

LG: Euer Quax

Anmerkung der Red. Danke für den netten Bericht und die sabberverursachenden Bilder :-) DU bist für mich einer von den Echten - nicht reden - sondern machen - B R A V O

Sonntag, Mai 26, 2019

$%&?ß§!@ tricky sunday



Hallo in Richtung Vatertag,

für viele wirds längst ein alter Hut sein, dass wir hier im tiefsten Westen doch noch mit einer ganzen Reihe wirklich schöner und fischreicher Gewässer gesegnet sind - und da die meisten Gewässer in unserer Region unter Vereins - Obhut stehen, ist es durchaus an der Tagesordnung, dass wir "hierzulande" ein ganzes Album an Vereinspapieren mit uns führen - ein bis zwei Vereine in Deutschland - mindestens ein Verein in den Niederlanden - beim ein oder anderen noch einer in Belgien - da kommt dann ganz schön was zusammen.

Apropos "zusammen kommen" - natürlich hat auch jeder Verein seinen eigenen Jahresterminkalender und auch da darf ich Euch sagen, kommt so einiges zusammen.

Nun bin zwar auch ich nicht mehr so ganz der Alte - denn damals - zu Zeiten der 40 Stunden Woche - durfte es auch mal neh Woche mit 4 bis 5 Veranstaltungen (incl. Abendveranstaltungen) sein - aber neben dem meist stressigen Job leiste ich mir doch mittlerweile auch wieder den Luxus i.d.R. mindestens eine bis zwei Veranstaltungen / Woche zu fischen - lange her sind allerdings die Zeiten, zu denen sich die Angler dicht bei dicht an den Ufern drängten und es bei so mancher Veranstaltung einfach hiess - "sorry ausverkauft" :-(

Meines Erachtens hat das zwar in der Spitze keinen Abbruch getan - aber dennoch erinnere ich mich sehr gerne zurück an die Zeit, zu der wir doch mit der 2 bis 3-fachen - an manchen Orten gar der 5 bis 10-fachen Anzahl an Anglern zusammenkamen.

Heute also dann wieder mal ein Angeln an einer dieser verhältnismässig kleinen Anlagen - ich schätze die max. mögliche Anzahl an Plätzen auf etwa 20 - wobei heute nach einer last minute Absage gerade mal noch 11 Plätze besetzt wurden - sicher kein grand slam Niveau.

Das Gewässer verfügt über eine etwa 10 m lange Insel, die von 2 Seiten angeworfen werden kann und insbesondere der Pelletwaggler hat an eben diesen Plätzen in den letzten Jahren so einige Veranstaltungen entschieden. Ich selbst mag diese Form des Angelns nicht besonders wenn parallel gestippt wird - Sie mag zwar  recht erfolgreich sein doch ich frage mich immer wieder ob wir so gut daran tun, unterschiedlichste Methoden bei ein und dem gleichen Angeln zuzulassen - logisch werden jetzt wieder einige auf England zeigen, wo selbst die feeder noch erlaubt ist - doch seht Euch mal die kommerziellen Gewässer dort an - die sind schlicht und erfgreifend nicht mit den unserigen zu vergleichen ... aber - nur die harten kommen in Garten - also Faust in der Tasche machen und druch - ich war jedenfalls heute heilfroh, dass mein Nachbar Marc Lichter die PelletWaggler-Maschine zwar dabei hatte - die allerdings nicht zum Einsatz brachte... Danke Marc!

... bitte nicht falsch verstehen - das ist kein Vorwurf gegenüber denen, die diese Methode praktizieren - qua Regel ist das absolut OK!!! - doch wer hier regelmässiger liest, der weiss, dass ich auch bei solchen Dingen stets klare Kante zeige - und da mag ichs nunmal nicht, wenn ich mühsam auf 13 m mit dem Toss Pott 3 Stück 4 mm Pellets abkippe und 5 Sekunden später jemand seinen fehl geworfenen 10 gr Pelletwaggler einen Meter an meinem Futterplatz vorbei "tsunamiet"... für diejenigen, die dabei so gerne auf England verweisen möchte ich noch anfügen - macht das zuvor beschriebene mal mit einem der "Cracks" auf der Insel... dann ist aber Armageddon...

Verdammt - da hab ich mich wieder selbst erwischt - wenn ich so über unseren Lieblingssport nachdenke und schreibe, verliere ich einfach zu leicht den Faden.. sorry - denn eigentlich sollte es ums heutige Angeln gehen - nicht ums Drumherum.

Also - nochmal neu... im Grunde ist es diesmal eine Geschichte von und mit Marc Lichter ... zunächst zog er mit Platz 11 einen der Topplätzte - dann zog er für mich die 10 - auch nicht verkehrt - also erneut head to head mit Marc - ebenso wie vor wenigen Wochen, als wir uns hier schon einmal trafen - nur mit exakt umgekehrten Vorzeichen - damals sass Marc auf 10 ich auf 11.


Ca. 1,5 h Vorbereitungszeit waren zwar angenehm - und doch hatte ich die Zeit vergessen - da ich heute für das Startsignal zuständig war, mussten schon die Kollegen rufen - uuuups - zu ändern wars nicht mehr - die Hardware war auch fertig - nur bei den Pellets musste noch Hand angelegt werden... aber ach - was ist das - auf der Gegenseite kam schon Fisch, da suchte ich noch nach der angenehmsten Position auf dem Thron - doch vielleicht habt ihr meinen letzten Bericht gelesen in dem ich Euch vom schnellen Fisch berichtete... ebneso gings heute dem Fänger des ersten Fisches...

Nach 2 kurzen Ansitzen am Freitagabend und Samstagmittag hatte ich den Kollegen schon prophezeit, dass es ein Angeln mit grossen Unterschieden werden würde - nun sind solche "Sprüche" ja nicht ungewöhnlich in der Szene - doch mir war an den Vortagen schon aufgefallen, dass die Fische zwar hungrig waren - aber es - wie so oft - aufs Detail ankam... und so startete ich gelich mit extrem feiner Klinge, was mir aber gleich in der ersten halben Stunde einen kleinen Vorsprung verschaffte - an dieser Stelle nochmals DANKE Marc - mehr wie einmal hob er die Rute weil die Fische extrem kampfstark waren - übrigens selbstkritisch - auch das ist nicht die feine Englische! dann kam es im Grunde wie es kommen musste - grober Fisch an feiner Klinge - und ich muss nicht lange erklären wie das ausging. Also nächstes Topset - eine Nummer dicker - und auch ihr werdet es kennen - das ist ganz einfach wie Murphys Gesetz - wir unterhalten uns über 2 Hundertstel Millimeter Schnurstärke und eine winzige Hakengrösse mehr - und doch werden die Bisse gleich erheblich vorsichtiger... mit zusätzlichen 12er Bleien und Silikon schaffe ich es aber auch damit noch ein paar Fische zu fangen - und spätestens ein guter ca. 3,5 bis 4 kg Karpfen rechtfertigt dann das längere Warten auf den Biss. Zum Schluss hin wirds dann - auch da erzähle ich Euch nichts Neues - immer komplizierter, noch einen Biss zu ergattern - also entscheide ich mich nochmal im Formel 1 slang - für die "ultra softs"... und siehe da - es klappt nochmal - am Ende des Tages tummelt  sich so ziemlich der gesamte Zirkus der Unterwasserwelt dieses Gewässers in meinem Kescher - Karpfen - Karauschen - Giebel - Schleie und auch ein paar Brassen sind dabei... und bringen den Zeiger auf 16,4 kg... da schien doch heute einiges gut geklappt zu haben, denn der folgende Stipper musste sich mit 4,75 kg zufrieden geben - dazwischen noch ein "Rollengewicht" von 8,7 kg.

Also dann - die letzten Wochen sind prima gelaufen und der Sommerfahrplan hält noch einiges bereit - die Highlights werden natürlich auch in diesem Jahr die Tage bei meinen Freunden von MAVER Austria - das Treffen mit der vdE Truppe in Nordholland und last but not least - Die alte Lady "INTERpole"...

... wünsche Euch einen guten Wochenstart - und denen, die am Vatertag zum angeln losziehen "strammes Seil" egal ob Feeder - Match oder Pole - HAUPTSACHE ANGELN!!!

Für mich ist mal neh kurze Pause angesagt - geangelt wird zwear dennoch - doch es steht kein offizielles Hegefischen auf dem Programm - eventuell gibts dennoch nen Bericht - spätestens im Juli aber versorge ich Euch dann wieder mit jede Menge Schuppennews aus dem Westen... Koppel - Team und Einzel - alles dabei  

See you @ waters edge    

         

Sonntag, Mai 19, 2019

graue Panther on fire


Hallo mit breitem Grinsen :-)

wie angekündigt folgt ein Bericht vom Hegefischen des Wochenendes.

Immerhin 12 Koppel hatten sich für das Hegefischen an der privaten Anlage gemeldet und gleich auf dem Parkplatz wurde schon deutlich, dass es einmal mehr Angler nicht nur aus der Region waren... ist die Szene ansonsten doch sehr überschaubar geworden, so konnte ich diesmal mit freundschaftlichem Hallo einige neue Sportfreunde aus der Region Neuss begrüssen, die wohl über berufliche Kontakte zu Wolfgang Juchem zu uns gefunden haben. Toll dass Ihr da ward - ich hoffe wir sehen uns noch öfter!

Kommen wir zum Angeln, bei dem aus dem engsten Dunstkreis noch Ronny Klamma und Quax Mobers am Start waren. Da die Anlage Platz an 3 Uferseiten bietet, gab es quasi 6 vermeintliche Eckplätze - von denen ich nach einer sehr kurzen Trainingssession am Samstag die Nummern 1 und 12 favorisierte - die es jedoch nach dem Griff in die Lostrommel für uns nicht wurden. Mit Nummer 8 hatten wir aber dennoch das Glück zumindest mit Achims gaaaaaaaaanz langem Arm eine Ecke zu erreichen. Von daher vielleicht ein Platz mit Potential?

Die Frage des Potentials allerdings wurde zwischen Achim und mir neu diskutiert, als wir nach etwa 2 Stunden bei einem Gewicht von max 200 Gramm angelangt waren - beim Rest des Feldes lief es zwar auch nicht gänzlich rund - aber hier und da - vorwiegend am Ufer mit den Plätzen 9 bis 12 - wurde doch immer wieder Fisch gefangen... die Letzte der ersten Drei Stunden sollte dann eine kleine Kehrtwende bringen - einige Bonusfisch von 1,5 bis 2 kg aus der Ecke von Achim und auch ein paar halbkilo bis Kilofische auf der 11,50 m Spur brachten uns zumindest in Regionen, die den Anschluß nicht jetzt schon komplett verloren hatten.

Es folgte eine einstündige Pause, zu der man natürlich keinerlei Einfluss auf Das hat, was sich da unter Wasser abspielt. Mit gewisser Skepsis betrachte ich es in solchen Fällen dann stets, wenn sich unmittelbar nach dem ersten Einsetzen der Pose sofort wieder ein Biss zeigt... zwar ein weiterer Kilofisch - aber danach auch wieder lange Beisspause...

So blieben die vier Stunden am Nachmittag ein einziges Suchen nach den wenigen beissfreudigen Fischen... auffallend, dass der Fisch dabei stets schubweise kam... Phasen von 2 bis max. 3 Fischen wurden abgelöst von Phasen, die ums verr..... keinen Biss brachten... immer wieder wurden Montagen gewechselt - von klein und dünn auf noch kleiner und noch dünner umgestellt - Maden - Pellets - Wurm - Mais und Paste durchprobiert - im Hinterkopf stets das Wissen um die dennoch kampfstarken Karpfen, die hier im Grunde schon nach min. 12er Vorfach schreien.

Etwas kontinuierlicher fingen im Grunde nur Markus Brehm und Dieter Greven auf der 10, die man hier sicher stets zu den Favoriten zählen muss.  Auffallend jedoch war, dass die beiden zumeist kleinere Fische bis etwa 500 gr fingen, während der Schnitt bei uns sicher bei rund einem Kilo lag. Ausserdem legte Andreas Olbrisch in Halbzeit 2 eine sehr gute Serie aus der Ecke zwischen Platz 5 und 6 hin. Bei Schlusspfiff war ich mir ziemlich sicher, dass wir zu Platz 1 weit hinten dran waren - 10 bis 15 kg schätzte ich die Differenz. Doch weit gefehlt... denn nach dem Wiegen stand fest, dass es wohl unsere letzten 2 Fische waren, die den Zeiger noch zu unseren Gunsten haben ausschlagen lassen - knappe 4 kg Vorsprung vor Markus und Dieter hiess es also und wir hatten allen Grund breit zu grinsen :-)



Auf den weiteren Plätzen wurde es noch deutlich enger denn zuvor beschrieben - Ronny und Quax belegten mit nur 190 Gramm Vorsprung einen guten Dritten Platz vor Andreas und Marco Olbrisch.

Insgesamt eine sehr gelungene Hegeveranstaltung in freundschaftlicher Atmosphäre, für die mein besonderer Dank den Organisatoren für die geleistete Arbeit und dem Verein für die Bereitstellung der Gewässer gilt. Tolle Stimmung am Wasser und ein Hegeergebnis mit dem der Verein arbeiten kann. Das war vorbildlich von allen Seiten - Weiter SO!!!

Sonntag, Mai 12, 2019

Plan B


... was tun wenns einfach nicht klappen will?

Nun - einen Plan B zu haben, ist da sicher nicht die schlechteste Variante...

Ich kann Euch sagen - das war heute mal ein echtes Problemkind beim Feedern an einem der privaten Gewässer hier im Westen... das Los war erstmal naja - beim letzten Angeln nach diesem Reglement wurde im Tiefen Teil des Gewässers extrem wenig gefangen... und nun verschlug es mich gerade in diese Region... zum Wochenstart hatte ich dort 2 Vormittage ein paar Würfe gemacht und da gings dann Schlag auf Schlag... doch das werden sicher viele Leser kennen - alleine an einem solchen Gewässer ist doch immer etwas ganz Anderes...

Vorletzter Platz in der Reihe also - doch selbst zum Startschuss war der Kollege auf dem Eckplatz noch nicht da... so konnte der Angelplatz im Rahmen des Erlaubten nach rechts verlegt werden - und erstmal loslegen...

Montiert hatte ich eine Method Feederrute mit 15 Gramm Durchlaufkorb und eine umfunktionierte Matchrute an der ziemlich Old School schlicht ein fertiges System von der Stippangelei mit einem Rizov Schwimmer Modell RF91 in 0,2 gr angeknotet war....

Also Feeder auf die erlaubten 20,00 m platziert und gerade noch Zeit einen Platz seitlich am Ufer zu füttern - was soll ich Euch sagen - Spitze krumm - so als hätten die Fische da unten regelrecht gewartet - ein bis zwei Meter gedrillt und vorbei der Zauber... ich darf mich wiederholen - was soll ich Euch sagen - ca. 1,5 Stunden keinen verwertbaren Biss mehr auf der Feeder - die dritte Stunde brachte dann zumindest einige verwertbare Bisse an der Feeder sodass ich mich allmählich von hinten dem Feld näherte - doch auch damit war irgendwann wieder Schluss... der Platz am Ufer schien auch wie tot - keinerlei Anzeichen für Aktivität unter Wasser - und doch wollte ich das irgendwann probieren... nundenn dajavu... auch hier sofort ein guter Biss... den Fisch bringe ich sogar ins Netz - und Holla die Waldfee - so gehts dann bis zum Schluss weiter... auf diese Weise noch rund 17 Kilo - leider ein guter Fisch zu wenig für Platz 2, der an "den Miggel" ging - einfach nur "Hut ab" hiess es heute vor Michael Drescher, der gute 30 Kilo schafft - darunter ein 6,5 Kilo Fisch... well done Michel!

Nächste Woche dann das erste einiger Koppelangeln mit der Stange - an meiner Seite - wie sollte es anders sein - Achim A. - ich werde Euch sicher berichten wie es gelaufen ist... Daumen halten für ein gutes Los :-)

Sonntag, Mai 05, 2019

Termine Termine Termine

Hallo Sportfreunde,

das der Winter längst vorbei ist, lassen die aktuellen Temperaturen zwar nicht erahnen, doch wenn ich mir ansehe, wie sich da draussen so ein Termin an den Nächsten reiht, dann ist das doch ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Saison mal so richtig vom Start gegangen ist.

Selbst engagiere ich mich seit etwa einem Jahr wieder verstärkt an der Heimatfront und freue mich, dass es doch immer wieder einige Kollegen zum Hegefischen zieht - und ganz ehrlich - wenns dann wie am letzten Mittwoch knappe 16 kg mit der Stange auf nen kurzen Nachmittag sind und selbst der Angler mit weniger fortun noch 7 kg zur Waage bringt, dann hat Unsereins doch gut lachen :-)

Werfe ich einen kleinen Blick voraus, dann werde ich am kommenden Wochenende wieder meiner neuen heimlichen Liebe - dem Method Feedern - nachgehen. Heute hatte ich die Gelegenheit schon ein paar Testwürfe und Drills zu absolvieren... und trotz der verdammt kalten Nachttemperaturen hier im Westen haben die "Gelben" doch schon richtig Dampf - mal abwarten wo am kommenden Wochenende geangelt wird und was aus der Lostrommel kommt - da könnte das ein ganz netter und fischreicher Vormittag werden.

Aus dem www konnte ich erfahren, dass Thomas Schlichter aus der scheinbar schier unendlichen HJG Truppe den Feedertreff des DSAV gewonnen hat - gerne sage ich da "Hut ab" und freue mich mit ihm über einen weiteren nationalen Erfolg eines Anglers aus der Region - schade dass die HJG Jungs unterm Jahr stets unter sich bleiben und sich so selten blicken lassen wenn wir uns am Kanal oder sonstwo treffen - ich würde mir zu gerne von denen mal den H...... versohlen lassen und mir das Ein oder Andere abgucken.

Apropos DSAV - "da brat mir doch einer nen Storch" - über Jahre die Stimme des deutschen Angelsports - der wizard sämtlicher Foren und ich weiss nicht was alles - und nu isser einfach so wech... ich kenne nicht die Hintergründe des Abdankens von Steffen Quinger als DSAV Präsi - ich war ganz sicher auch nur seltendst seiner Meinung - doch für das was er geleistet hat, hätte ich doch schon ein offizielles Wort des Dankes erwartet... jedenfalls habe ich mich auf der WWW Seite des DSAV mal umgesehen und muss doch tatsächlich feststellen, dass Fritz Emonts dort nun als Präsident geführt wird... nah dann - schaun mer mal

Noch was wichtiges - ach ja - Markus Billen wird uns wohl auch in 2019 wieder beim Fish O Mania in England vertreten... muss neh knappe Kiste gewesen sein in Erezee - doch "wer gewinnt hat recht" und wie ich von einem Teilnehmer erfuhr, hat Marcus nach ner 3 mit der Rolle das Ding wohl mit der Stange auf 14,50 m noch gedreht... tight lines @ Fish O Mania 2019!

Last but not least - Interpole - das mittlerweile fast ewige Angeln - Martin Otto Austria - check / Dirk Freimuth and friends aus Hessen - check -  Browning RLP - wie immer CHECK - und leider muss man es so deutlich dagen - der klägliche Rest der Kanalstipper im West - check... also dann - schaun mer mal wie das weitergeht und freuen uns auf jeden Fall auf das letzte Septemberwochenende!!!

fish on - wo auch immer ihr nen Haken ins Wasser haltet...