Montag, August 10, 2026

Austria und die Zeit danach

immer wieder Österreich - und das ist keine Anfeuerung für eine Fussballmannschaft sondern mein Dank an ALLE, die sich auch weiterhin für das Stattfinden unserer jährlichen Freundschaftstreffen einsetzen! Das Angeln in Austria ist schwer in Worte zu fassen - der "Ösi" an sich hält nicht viel von Reglements, wie wir sie hierzulande mit der Ausführlichkeit einer Bibel anwenden ... das alte Sprichwort

die Engländer erfinden die Gesetze 💂

die Franzosen legen sie aus 🙏 und

die Deutschen halten sich dran 😇

möchte man ergänzen um die Weisheit

und die Österreicher benötigen sie nicht 😎 

kurz gesagt - wir angeln dort seit Jahren nach einer Art Käfigkampfreglement oder mit anderen Worten - erlaubt ist was gefällt - für uns piefkes nicht immer auf den ersten Blick verständlich - aber wer die Musik bestellt, bestimmt auch was sie spielt - damit komme ich klar! Am Ende jedenfalls schmerzen in der Regel die Oberarme und der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel - wenngleich ich das mit meinen mittlerweile 62 Lenzen und halb lahmem Flügel ein wenig anders sehe. Seis drum. Tatsache aber ist, dass Method Feeder Weltmeister-Teamcaptain Tom Hackl gleich am Freitag mal zeigte, wo der Frosch die Locken hat - 3-stellig ist beim Tom in Steinbrunn beinahe Pflicht - und dieser Pflicht kam er artig nach 😀- angesichts meines Gesundheitszustands sowie der erwartbaren Strapazen für den Samstag und Sonntag hatte ich frühzeitig für den Samstag abgemeldet - das was ich vor Ort als Tourist zu sehen bekam war beeindruckend und bestätigte meine Entscheidung zur Gänze - der See in Wallern gab Vollgas - 90 kg beim vorletzten Koppel auf der Ergebnisliste sprechen wohl eine überdeutliche Sprache. Beeindruckend insbesondere die Bandbreite der eingesetzten Waffen - beinahe jede Rute und Montage fing hier heute Fisch. Den Abschluss machte dann das beinahe traditionelle Koppel am Hechtnstutzer St. Margarethen - für mich das Gewässer in der Liste, an dem die alte holländische Weisheit "angeln sitzt zwischen den Ohren" (und nicht zwischen den Oberarmen) am ehesten Anwendung finden kann. Zudem bin ich ein grosser Freund der gemischten deutsch-österreichischen Kombinationen. Diemal wieder mit best buddy Martin Otto ging es auf einen Platz mit Potential - Feeder lief ganz ordentlich und margin Stippe brachte zum Ende die Monster - somit durften wir wieder mal bei der obligatorischen Ehrung von oben grüssen - schön zwar - aber längst nicht die Hauptsache bei diesem Wochenende!

Nach der beinahe schon traditionellen Verlängerungswoche gings dann nach Hause - am Sonntag wartete bereits das nächste Einzelangeln am stuwmeer - die Ururenkel der Austria Carps - sprich vermutlich 1-jährige Karpfen der 40 Gramm Klasse, sind hier aktuell der Brotfisch - Brassen der 3 Kg Klasse natürlich schnell das Zünglein an der Waage. Auch hier kurz und knapp - von 14 Anglern werden beinahe lächerliche zwei Brassen gefangen - alles andere sind im weitesten Sinne des Wortes Kleinfische. In meinem Kescher diesmal keine Brasse - 4.700 gr reichen für Platz 2 im Sektor und Platz 5 gesamt. Glückwunsch an Nebenmann Geer Paas, der mit Brasse (an der Stippe) ziemlich genau 8 kg zur Waage brachte und als Sieger das Angeln beendete.

Ergebnis HIER 

Sonntag, Juli 26, 2026

Super G Wettkampf

Hallo in die Runde,

Pech und Glück lagen am stuwmeer in Kerkrade für mich heute dicht beisammen... zunächst lief es auf der Feeder so gar nicht - bis dann der Vollschnap kam und ein Karpfen der 10 Kilo plus Klasse auf guten 65 m dranhing - anders als am Donnerstag hielt das 16er Vorfach heute nach ewigem Drill leider nur bis kurz vor den Unterfangkescher und nicht den entscheidenden Meter weiter - seis drum... denn nach Jahrzehnten hat es der Karpfenlaich am stuwmeer tatsächlich mal geschafft und die i.M. etwa 40 Gramm Karpfen aller reinrassigen Linien scheinen aktuell das stuwmeer nahezu über zu bevölkern.

Da diverse weitere Versuche am Feeder nicht den erhofften Biss brachten, wollte ich doch mal sehen, mit welcher Schlagzahl die kleinen Bartträger sich fangen lassen - denn hoch waren nach etwa zwei  Stunden zwei Brassen auf dem Kopfplatz rechts neben mir - das lief dann mit den Zwergen gar nicht so schlecht und knapp eine Stunde weiter gesellte sich Glück dazu und am kurzen 2,20 m topset -in the margins würde die Karpfenfraktion sagen- kam eine der fetten Stuwmeerbrassen aus der 2,5 bis 3 kg Klasse dazu, die ich auch sicher ins Netz brachte - nun war ich plötzlich wieder gut im Rennen - denn um dei 2 kg dürfte die Fleissarbeit bereits gebracht haben, jßhatte ich im Hinterstübchen kalkuliert - mit fortschreitender Dauer schienen die Minicarps zudem immer gieriger nach meinen Maden zu sein. So füllte sich das Netz zusehens während die Konkurenz nicht wirklich an die Brassen kam - da bliebs bei 2 Brassen in der Spitze sowohl am rechten als auch am linken Kopf wobei der rechte Kopf auch etwa 2 Stunden vor Schluss umsattelte und zur Stippe griff - somit mit ganz viel Fleissarbeit am Ende 9,xxx kg und Sektorensieg - da die drei Brassen und 2 Güstern von Guus v. Mill im anderen Sektor die Waage bei 8,xxx kg stehen liessen, wars dann auch die Gesamt 1 - insbesondere angesichts der Fangzusammensetzung - dick zufrieden 😎🙏💪


 

Gesamtes Ergebnis in Kürze HIER
   

Samstag, Juli 25, 2026

Respekt Kollegen

 Hut ab vor meinen Kollegen in Rolduc - Nachtangeln Einzel stand auf dem Programm - seit Jahren ein Angeln, das mich nicht so wirklich flasht - Nachtangeln ist seit jeher so ein Ding, bei dem ich eher zum Wohle meiner Koppelpartner dabei bin - dennoch warf ich gestern Abend schon den ersten Blick und war fasziniert, was da bereits in den ersten Stunden abging - heute morgen dann MIT DEM RAD vorbei an "ground zero" und weiter nach Rolduc - kurz beim Wiegen geholfen und nicht schlecht gestaunt --- hinsichtlich nächstem Jahr muss ich da nochmal in mich gehen 😏😏😏.

Marwin Riedelbaum profitierte besonders vom Zwischenwiegen - am Ende waren es gar über 120 kilo - und das sicher nicht am Schimpansenplatz! Und auch der Rest der wilden Bande machte nen prima Job - die Top 4 dürften (Kescherlimit Überschreitungen mal aussen vor) bei ca. 350 kg gelegen haben - Klasse Klasse - da fallen die Augen nicht zu... to continue  

Montag, Juli 13, 2026

weekend report

 Hallo in die Runde,

zunächst mein bester Dank an die Leser, die mir auf unterschiedlichsten Wegen immer mal wieder mitteilen, dass sie meinem Geschreibsel folgen und interessiert an den Fortschritten meiner REHA teilhaben. Natürlich auch Denen unter Euch beste Genesungswünsche, die an Knie, Schulter oder was auch immer leiden - Angeln ist nun mal ein Ganzkörpersport geworden  👊😋 und hinderlich ist so ein Wehwehchen allemal.

Trotz Wehwehchen ging es aber auch für mich am Wochenende wieder rund. Mein Koppelpartner Richard G. war so freundlich, trotz handicap einen gut besuchten Koppel in Rolduc mit mir anzugehen - aus dem Hut kam Platz 2 - das ist nicht Hurra aber auch nicht Oh Gott... dann mal ran ans Werk - der Aufbau klappte noch recht flüssig - doch schnell war klar - 11,50 m abstecken mit Fisch ist noch nicht meine Kernkompetenz... immerhin aber hing ab und an einer dran um dieses Manko unter Beweis zu stellen. Am Ende sah Richard uns mit ca. 45 kilo auf Platz 3 - bei der Siegerehrung dann angenehme Überraschung - es ging gleich um 2 Plätze nach oben und war somit der Platz an der Sonne - für mich die erste 1 nach dem Crash - schon a bissl besonders.

Motivation genug am Sonntag gleich nochmal ans Werk zu gehen - hier danke ich Sascha P. und Sascha D. für die Einladung zu einem Invitation-Match an einer Anlage in Belgien - für mich stand hier gleich fest, dass es auf gar keinen Fall die ganz lange Bahn wird - eine Rückenblockade am Montagmorgen ist beim Physio immer schwer zu erklären und der kennt Tricks und Bewegungen, die will ich hier gar nicht erst in Worte fassen - in jedem Falle überlegt ihr euch 3-mal ob ihr das was der dann tut wirklich wollt 😟😱.

fünf Teile ist an so einer Anlage auch schön und im Nachhinein würde ich gar sagen - das war schon zu lang...   dennoch ein paar kurze Worte - es war so eine (früher hätte ich gesagt) Karpfenbadewanne. Unfassbar viel Fisch - etwa 100 m lang aber nur gute 20 m breit - dennoch beangelbar von 2 Seiten - Österreicher würden vermutlich 21 m angeln 😇😛und wie so oft ist es der größte Fehler, mit falscher Futterstartegie zuviel Fisch am Platz zu haben - ich darf vorweg nehmen, dass auch Sonntag wieder mancher Teilnehmer damit zu kämpfen hatte - das Ganze fand mit Mittagspause in zweimal 2,5 Stunden statt - die erste Hälfte lief in meinem Bereich (das war Platz 8) so gar nicht rund - doch zum Ende hatte ich doch einen Weg gefunden, der recht erfolgversprechend war - die zweite Hälfte lief dann besser ohne überragend zu sein - leider hatte ich noch ein paar logistische Probleme und konnte die Kescher nicht wirklich befestigen - dank an Ronny K. der mir zumindest einen Schnellwechseler abgeben konnte - dennoch machten sich gleich zwei Fische aus dem Kescher wieder auf den Weg ins Wasser ehe die Waage am Platz war - shit happens - aber besser an so einem Tag denn dann, wenns drauf ankommt.... 

Fazit - der ganze Tag war eine tolle und runde Sache mit vielen netten Kollegen und einer tollen ORGA! Im Feld der ca. 22 Angler wars für mich am Ende ein dritter Platz mit 40+ Kilo - der Sieg ging mehr als verdient an Sascha P. - dazu auch hier nochmals GLÜCKWUNSCH! Zudem RESPEKT den mitangelnden Jugendlichen und Damen!!! Ein extrem seltenes Bild in unseren Tagen - und noch wichtiger - keiner musste hier ohne Fisch nach Hause fahren - TOP - weiter so - wenn die Zeit es zulässt, bin ich gerne wieder dabei.

Sonntag, Juli 05, 2026

restart

 Hallo in die Runde,

 endlich kann ich mal wieder über Angeln und nicht über Schrammen, Physiotermine oder OPs berichten 😎

Stipprute auf voller Länge ist leider noch keine Option - das hoffe ich nächste Woche hinzukriegen - doch heute beim Fletcher Angeln in Eerenstein / Kerkrade war freie Rute - da wo es also nicht mit der margin Rute ging, konnte an dem schmalen Burggraben die kurze Method Feeder zum Einsatz kommen - gesagt getan - aus dem Hut kam Platz 16 - das ist nicht Fisch und nicht Fleisch - 15 ist der Eckplatz...

Die Taktik war schon aufgrund des lahmen Flügels rasch entschieden - vorne ein Platz für den ein oder anderen Paste Fisch und den Rest musste die kurze Feeder vom anderen Ufer bringen, wo es wie nahezu überall am Casteel eingelassene Körbe zum Schutz vor Cormoranen gibt.

Leider gibt es noch keinen Schutz gegen Flusskrebse, die wohl über den Zulauf vom benachbarten Dentgenbach in das Gewässer gekommen sind und sich dort pudelwohl fühlen - denn diese Viecher machen sich teils über alles her, was am Haken hängt - mitunter hängen diese Plagegeister auch mal am Haken.

Nach trägem Beginn kommt irgendwann der erste Biss und es läppert sich so langsam - die in Eerenstein in diesem Jahr essentiellen F1 Karpfen sind zwar im Schnitt nicht mal ein Kilo - bringen aber neh Menge action und wenn man gut sammelt, kommt da schon was zusammen - und wenns auf der feeder mal Flaute gab, versuchte ich kurz auf dem Pasteplatz - so kam bis etwa eine Stunde vor Schluss doch ca. 11 kilo zusammen ehe es mit dem feedern dann leider nicht mehr wirklich klappte - ein zwei Fehlwürfe brachten mich ein wenig aus dem Konzept und kosteten auch noch 2 Fische - ok - dann eben nochmal mit Paste - erster Einsatz und ein lupenreiner Pastebiss - uiuiui - da hing kein kleiner dran - einzeln gewogen brachte der alleine 9,4 kilo zum Fanggewicht - macht Hoffnung für nächste Woche wenn es mit Richard Gralle auch in Rolduc wieder zum Koppel geht - um vorne dabei zu sein, muss der Zeiger da sicher weiter ausschlagen denn heute - dennoch reichten gute 20 kilo zur sicheren 2 - Gratulation an Patrice Generet, der den Bonusplatz 6 top ausgenutzt hat und 21 kg schaffte...

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