Hallo in die Runde,
Pech und Glück lagen am stuwmeer in Kerkrade für mich heute dicht beisammen... zunächst lief es auf der Feeder so gar nicht - bis dann der Vollschnap kam und ein Karpfen der 10 Kilo plus Klasse auf guten 65 m dranhing - anders als am Donnerstag hielt das 16er Vorfach heute nach ewigem Drill leider nur bis kurz vor den Unterfangkescher und nicht den entscheidenden Meter weiter - seis drum... denn nach Jahrzehnten hat es der Karpfenlaich am stuwmeer tatsächlich mal geschafft und die i.M. etwa 40 Gramm Karpfen aller reinrassigen Linien scheinen aktuell das stuwmeer nahezu über zu bevölkern.
Da diverse weitere Versuche am Feeder nicht den erhofften Biss brachten, wollte ich doch mal sehen, mit welcher Schlagzahl die kleinen Bartträger sich fangen lassen - denn hoch waren nach etwa zwei Stunden zwei Brassen auf dem Kopfplatz rechts neben mir - das lief dann mit den Zwergen gar nicht so schlecht und knapp eine Stunde weiter gesellte sich Glück dazu und am kurzen 2,20 m topset -in the margins würde die Karpfenfraktion sagen- kam eine der fetten Stuwmeerbrassen aus der 2,5 bis 3 kg Klasse dazu, die ich auch sicher ins Netz brachte - nun war ich plötzlich wieder gut im Rennen - denn um dei 2 kg dürfte die Fleissarbeit bereits gebracht haben, jßhatte ich im Hinterstübchen kalkuliert - mit fortschreitender Dauer schienen die Minicarps zudem immer gieriger nach meinen Maden zu sein. So füllte sich das Netz zusehens während die Konkurenz nicht wirklich an die Brassen kam - da bliebs bei 2 Brassen in der Spitze sowohl am rechten als auch am linken Kopf wobei der rechte Kopf auch etwa 2 Stunden vor Schluss umsattelte und zur Stippe griff - somit mit ganz viel Fleissarbeit am Ende 9,xxx kg und Sektorensieg - da die drei Brassen und 2 Güstern von Guus v. Mill im anderen Sektor die Waage bei 8,xxx kg stehen liessen, wars dann auch die Gesamt 1 - insbesondere angesichts der Fangzusammensetzung - dick zufrieden 😎🙏💪

