Samstag, September 19, 2026

Zwischenintermezzo

ein kurzes Hallo in die Runde,

das der Kanal aktuell bei mir auf der Liste der bevorzugten Angelgewässer ganz oben steht, dürfte den regelmässigen Lesern kein Geheimnis sein... vor Jahren jedoch noch fast undenkbar, ist es mittlerweile leider so, dass es selbst für ein Trainingsangeln kaum noch Mitstreiter gibt - und alleine am Kanal hat nun mal auch nicht die grosse Aussagekraft - also doch noch neh flotte Runde am Weiher dieses Wochenende.

Wenn man bei Angeln, bei denen es ein Altersminimum gibt, teilnehmen kann, dann weiss man - man ist alt 👴... schön nur, dass es dem Kollegenkreis ebenso geht und da gab es am Samstag kaum nen nennenswerten Unterschied im üblichen Teilnehmerfeld zum Hein Nijssen Memorial (55+) - und - lasset uns knien um es zu preisen - oder ganz einfach "schön, dass ich das noch erleben darf" - die morsche Weide in Rolduc ist endlich Geschichte und die Nachbarbäume wurden aufgeastet - und somit wieder etwas mehr Platz. Samstag dann gleich mal 9 Leute an Weiher 1 - das hats gefühlt ewig nicht gegeben. Heisst natürlich auch, vorbei mit den luxuriösen Platzverhältnissen - heisst aber nicht, dass Leon "Loot" Nacken nicht wieder die 1 zieht 😎 - ok, daran habe ich mich in den letzten etwa 40 Jahren in denen wir uns nun schon batteln lange gewöhnt. Für mich blieb Platz 8 - linke Seite hinterer Damm - Insider werden nun das Gesicht verziehen - ging mir bei dem Los auch so...

Aber gut - zumindest neh Ecke - auch wenns die Treibholzecke an Weiher 1 ist...

Zu Beginn bringen mich zwei schnelle und dankbare Bisse auf Paste gut ins Tagesgeschäft - danach allerdings ist erst mal Schluss und ich sehe zu, wie der ein oder andere Kollege doch davon zu ziehen droht - Jammern nutzt nicht also füttere ich brav im Intervall den Margin Platz und unterhalte insgesamt auch die Plätze, die ich auf 11,5 m angelegt habe ohne zu übertreiben - das übliche Rolduc Phänomen - die Fische sind aktiv am Platz aber der Schwimmer regt sich nicht.

Nach etwa 2 Stunden erste Lebenszeichen am Ufer - und prompt ein schneller Biss - leider ein grosser Fisch falsch gehakt - leicht zu erkennen an den panikartigen Fluchten - der war trotz stabiler Montage nicht zu halten. Danach ist leider wieder Schluss mit der Aktivität dort und ich wechsele (erfolglos) auf die lange Bahn - nächste Aktivität vorne und endlich fish on - dazu neh Zeit lang in TOP Rhythmus - das bringt mich wieder ran und mit einer kurzen Unterbrechnung bis zum Ende sogar vorbei am Rest des Feldes - mit 40 kg tatsächlich 5 kg vor Leon und recht zufrieden für diesen Platz.

Nächste Woche gehts zum Angeln von Andi Tuk und bokoi - zumindest Samstag geb ich mir Das - am Sonntag wird dann der Arm geschont für das, was zwei Wochen später kommt 😋

Ergebnisse vom Hein Nijssen Memorial in Kürze unter 

https://www.hsvonsgenoegenkerkrade.nl/wedstrijden-2026/uitslagen-2026-1

 dann auf Hein Nijssen Memorial 19 september

Freitag, September 18, 2026

der kleine Unterschied oder Null Sterne bei google

 ...ausnahmsweise mal ein Kurzbericht, bei dem es sich nicht um das Angeln direkt handelt, sondern ums Geldausgeben vor dem Angeln.

Über 100.000 deutsche Angler besitzen mittlerweile den niederländischen Angelschein, den sogenannten VISpas. Ein Grossteil dieser Angler kauft auch in den Niederlanden das Equipment oder zumindest die üblichen Verbrauchsgegenstände wie Köder usw - ich denke nicht zu übertreiben, wenn ich behaupte, dass da rasch eine stolze Millionensumme mit mehr oder weniger Nullen zusammen kommt. Die in Holland übliche "Währung" der Gutscheine tut sicher noch ein Übriges dazu und das Sortminent sowie die Zuverlässigkeit der Händler runden das Ganze dann ab.

Angesichts beruflicher Verpflichtungen war es aber nun mal so, dass ich wieder mal in der Hauptstadt weilte und für das morgige Angeln noch Maden brauchte - also kaum Zeit noch "rüber" zu fahren und auf dem Heimweg vom Bahnhof gibts doch noch den ein oder anderen Laden auf "unserer Seite". Also rasch nen kleinen Umweg eingebaut und der bestellte 3-Viertel Liter Maden lag neben mir auf dem Beifahrersitz. Der Laden wird nicht genannt!!!!

Schon ein komisches Gefähl, wenn man so einen Beutel Sägespäne sieht, in dem die Maden Versteck spielen - und so ging ich ausnahmsweise hin und nahm zu Hause den Messbecher zur Hand um mein eigenes Gefühl auf die Probe zu stellen - siehe da - ein verdammt knapp bemessener halber Liter Maden badete in stolzen 200+ ml Sägemehl ... das Ganze noch zu nem stolzen Preis - nah dann - war ich wohl auf der falschen Schule - in jedem Falle - DANKE an alle Händler hier in der Region fürs immer korrekte Abmessen der Maden und sonstiger Köder - und für diesen Laden jedenfalls NULL Sterne bei google.

Sonntag, September 13, 2026

blub blub blub

der Volksmund spricht von "ins Wasser gefallen" und so fühlte ich mich heute auch als ich nach 5 Stunden von meiner Angelkiste aufstand - geregnet hatte es genau 1-mal - nämlich so ziemlich den ganzen Vormittag... seis drum - zumindest die Schlagzahl stimmte für etwa 2 Stunden - danach wurde es mager - nur Achim wusste heute wirklich konstant an den Fisch zu kommen und zauberte dabi noch zwei Mutterschiffe aus dem Hafen, die wieder mal für die Titelseiten gereicht hätten... da blieb Andi Tuk und mir diesmal das Nachsehen. Für mich wars das ausnahmsweise mit der Vorbereitung in diesem Jahr bereits - in 2 Wochen werde ich noch einen Tag unter Wettkampfbedingungen am Angeln von Andi Tuk und Bokoi teilnehmen ansonsten werden nur noch Montagen gebunden und Haken geknüpft - mit Freude blicke ich auf das was dann Anfang Oktober kommt - habt alle eine gute Anreise und bleibt vor allem gesund... wir sehen uns am Wasser!

Sonntag, September 06, 2026

Rückblick und Vorschau

 

Der HSV OG Rolduc wird 75 Jahre alt - Grund genug für ein Jubiläumsangeln. Nach ein wenige Diskussionen fand das Ganze dann als "gewöhnliches" Koppelangeln statt. Bedeutet in Rolduc - 5 Koppel oben an Weiher 1 und 4 Koppel mutieren zu Bergziegen und begeben sich ins Tal an Weiher 3. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich die Lösung grundsätzlich für gut halte - das sahen auch gestern wieder einige Kollegen anders - doch den Gewässerzuschnitt Rolduc kann man leider nicht ändern und so müssen wir auch zukünftig aus den Verhältnissen das Beste machen - ohne wenn und aber spreche aber auch ich mich für eine gründliche Reform der Regelung zum "privelegierten Angeln" für 70+ Angler und Kollegen mit handicap aus, die aktuell den Konfort geniessen, einen Platz an Weiher 1 sicher zu haben. Bei unserer Altersstruktur wären das schon in wenigen Tagen der KO für Veranstaltungen mit mehr denn 5 bis 6 Tandems - und das will doch sicher auch niemand? Dabei sei angemerkt, dass viele Kollegen bereits auf ein Atest verzichten, weil Ihnen klar ist, dass dann schon jetzt das Ganze nicht mehr organisierbar wäre. Ich hoffe hier auf die Kompromissbereitschaft ALLER und bin gespannt, wie wir da spätestens nächstes Jahr mit dem Thema umgehen.

Nun aber zum Angeln selbst - die Losfolge wollte es , dass Richard Gralla und ich die letzte Nummer im Beutel erhielten, dass das mit Nummer 4 noch ein Platz an Weiher 1 war, grenzt schon an ein Wunder. Die bei Richard und mir praktizierte Sitzordnung (rechts - links) ist stets vorher festgelegt und so brauchte es keine Diskussion wer die heutige Ecke nach links befischte - nämlich Richard! Nach etwa ein bis max. zwei Stunden zeichnete sich ab, dass mein Fang wohl eher die Kirsche auf der Sahne sein würde, denn Richard zauberte da beinahe alles aus der Ecke, was mal kurz vorbei sah und mein Job wurde zusehens vom Keschern bestimmt 😎 - auch mal nett. Am ende 55 kg und eine recht ungefährdete 1 mit guten 20 kg Vorsprung - deutlich spannender verlief das Rennen an Weiher 3 - nach meinen eigenen Trainingseindrücken aus der letzten Woche hatte ich das kaum für möglich gehalten - doch da ging so gut wie gar nichts - am Ende ein für Rolduc unfassbar enges Ergebnis mit sage und schreibe gerade mal 1,3 kg Unterschied zwischen Platz 1 und Platz 4!!!

Hier gehts zu den Detailergebnissen 

Randbemerkung - vor lauter Keschern hatte ich ein wenig meinen eigenen Schwimmer aus den Augen verloren - ein Karpfen sagte Danke und schwamm mit Montage und 11,50 m Rute im Schlepptau davon - schön, wenn man so einen kleinen Weiher hat wie wir in Rodluc - UND einen netten Kollegen wie Jo Ritterbecks, der beinahe schneller am Ort des Geschehens war als ich selbst schaffte - der Carp zog - nah wohin wohl - logisch - zur gegenüberliegenden Mauer - dort war über die Böschung von Abtei Rolduc die Schnur recht leicht zu bergen. Verschluss über extension - keine schlechte Idee 😁

Kaum zu Hause, hiess es dann schon wieder umdenken - der September ist immer der Monat, an dem für mich die Weihersaison so langsam endet und die Kanalsaison beginnt - da tun sich natürlich bei Material - Futter - tackle und Zubehör erhebliche Gegensätze auf - entsprechendes Chaos ist dann gerne bei mir im Angelraum angesagt 😫 seis drum - Kanal ist geil und verzichten möchte ich darauf auch nicht - ausserdem genug Platz für alle und deutlich ausgeglichener was die Plätze angeht 😌 

Im Morgengrauen trafen wir uns am Hafen Schipperskerk und den Teilnehmern unseres Freundschaftsangelns im nächsten Monat sei nur soviel gesagt - es läuft 😘- oder mit anderen Worten - wenn die Fänge weiterhin so konstant sind, kanns wieder ein tolles Treffen der Stipperrunde an Kanal und Hafen werden! Heute morgen fast Laborbedingungen in Schipperskerk - zum Mittag leider die bekannt böigen Winde und bodybuilding an der Stange - aber immer wieder Fische - alle Grössen und aktuell zumindest wenige Grundeln. Schaun mer mal was das Wetter macht - und hoffen, dass die Verhältnisse konstant bleiben.

tot ziens     

Sonntag, August 30, 2026

endlich Kanal


Hallo in die Runde,

kein Zweifel - auch ich erwische mich mitunter dabei, das doch eher einfache und bequeme Angeln am Weiher - hier meist auf Karpfen - ein wenig zu exzessiv zu betreiben - aber immerhin schlummert in mir nach wie vor das Kanalgen - sprich - ab Ende August / Anfang September reichts auch mal mit dem ewigen Gezerre auf die Gelben und es zieht mich zu den Ufern der Kanäle hier gleich hinter der Grenze.

Wenns dann noch so läuft wie heute, ist die Sehnsucht nach dem kommenden Wochenende gleich wieder geweckt -und auch der heftige Wind, der das Angeln heute zum body building machte, ist rasch vergessen. 85 Fische waren es bei mir handgezählt - und sicher mehr denn 200 bei den 3 heutigen Teilnehmern insgesamt - gewogen haben wir nicht - also setzt sich das fort, was wir im Vorjahr schon erkennen durften - seeeehr viele kleine Rotaugen am Kanal (und leider kaum Angler) - die Masterclass-Fische sind noch rar aber durchaus schon fangbar - 5 dieser Prachtburschen - dabei das Größte im Kilobereich - konnte ich einnetzen - einer hats sich kurz vor dem Netz noch anders überlegt - dazu ein Raubfisch, der wohl jetzt noch überlegt, was ihn da so lästig geärgert hat um zumindest das etwa 15 cm Rotauge wieder zu entreissen - dem Drillverhalten nach kein Zander - Hecht oder Barsch - und wer den Kanal kennt weiss, dass dann nicht mehr viel bleibt - vermutlich einer mit Haaren im Gesicht 😭 gesehen hab ich ihn leider nicht - aber gemacht hat er für etwa 2 bis 3 Minuten was er wollte und die "Frisur" des Rotauges war schon recht vielsagend. Geschätzte Gewichte bei den heutigen Teilnehmern zwischen 2,5 und 5 kg.

Wer sich der Trainingstruppe im September anschliessen will, schreibt gerne eine kurze Mail an interpole (@) gmx. de - hier gibts dann INFOs zum jeweils nächsten Treffen.


 

Dienstag, August 25, 2026

Glückwunsch Sascha


 

Glückwunsch an einen netten Kolegen!

 

Sascha Dressen gewinnt die Nachsommerabendserie an Castel Eerenstein mit dreimal 1 und einmal 2 zum streichen 😉

well done Kollege - nächstes Jahr bin ich hoffentlich wieder mit von der Partie und wir können uns batteln...

Ergebnisse in Kürze HIER 

gääähn


Nachtamarathon - irgendwie faszinierend schön wie so ein 2 bis 3 mm Knicklicht in finsterer Nacht im Wasser verschwindet - aber zumindest für mich ebenso stressig - zwei bis drei Tage brauche ich danach eigentlich immer um wieder in den gewohnten Rhytmus zu finden - aber gute Freundschaft will gepflegt werden und für Achim ist es beinahe Lieblingsdisziplin - also Freitag - Spätnachmittag auf nach Rolduc. Leider gaanz kleines Feld - aber ich kanns nur wiederholen - man kann nur mit den Mädels tanzen, die auch in die Disco kommen...

Die Fangeregebnisse der letzten Wochen liessen "Schlimmes" erahnen - die Fische hatten richtig Hunger in Rolduc und zu beinahe jeder Veranstaltung gab es richtig was auf die Waage - beinahe beruhigt war ich dann, als es nicht gleich losging als gäbe es kein Morgen. Wirklich "dezent", was da an Schuppenträgern anfangs so in den Keschern landete... ich schätze mal nach ca. zwei Stunden so gerade bei gut 2 Kilo gewesen zu sein - ein kleiner Karpfen und eine verhungerte Brasse waren allein zu Hause - bei Achim liefs zwar besser aber auch nicht wirklich berauschend - zum Abend und in die Dunkelheit hinein, kam dann etwas mehr Leben auf und selbst die übliche Beissflaute in der Nacht blieb diesmal komplett aus - immer wieder hiess es "fish On" und zum ersten Wiegen um etwa 00:30 Uhr landeten wir dann doch schon bei knapp 60 Kg - und somit schon ca. 25 kg vor Platz 2 - bis zum nächsten Morgen summierte sich das Ganze auf dann doch erstaunliche 155 Kg - also bei Leibe kein schlechtes Gewicht für Rolduc...

Schön wenn dann am Wochenende mal kein weiteres Angeln auf der Agenda steht und ein Besuch bei guten Freunden an der Nordsee möglich ist - ausschlafen am Strand - ich liebe es 😎😴

Ergebnis siehe  Hier

Sonntag, August 16, 2026

täglich grüsst das Murmeltier

Hallo in die Runde,

Wochenstart im Westen und endlich der erhoffte Regen - in erster Linie natürlich für die Waldbrände im Grossraum ein Segen - aber auch für die Luft hier im Büro mehr denn angenehm.

Die Wochen beginnt für mich nach einer Woche mit zwei Veranstaltungen - Mittwoch Abend endlich mal wieder Sommerabend in Rolduc - einen Tag vorher hatte ich den Kollegen noch ein paar 100 m weiter am Casteel Eerenstein über die Schulter geschaut - was ich dort insbesondere in den flacheren Gewässerabschnitten, die normalerweise um diese Zeit die hotspots sind, sehen musste, stimmt nicht fröhlich... bei ca. 10 bis 15 cm weniger Wasser denn normal war da sprichtwörtlich fast das Lotblei an der Oberfläche zu erkennen... Gott sei dank ist Rolduc da anders - derartige Flachwasserzonen sind da schlichtweg nicht vorhanden. So wurds dann eine lustige Runde Pasteangeln mit viel Fisch - gleich ca. 40 kg standen bei mir zu guter Letzt auf dem Wiegezettel aber auch die Kollegen machten nen guten Job und bei etwa 30 kg drängte sich dann nahezu das gesamte Starterfeld - schön natürlich, wenn alle bei einer solchen Veranstaltung ordentlich Fisch fangen. 

Eben das (jeder reichlich Fisch) wurde dann gestern auch ertwartet, als sich der Alsdorfer Freundeskreis wieder an einer Anlage in Belgien traf - Sascha und Sascha bilden da ein mehr denn engagiertes ORGA-Duo und schaffen es immer wieder, Angler aller Colour zusammen zu bringen - zudem findet das Ganze in einer extrem "gechillten" Atmosphäre statt - und so trifft man sich zur lockeren Runde mit gestanddenen Recken und Reckinnen bis hin zum Jungangler - das Ganze mit max. 10 m Kopfrute und ohne die flache Zauberei - sprich - es darf nur am Grund geangelt werden. Mit Leon Nacken hatte ich quasi in der Nachspielzeit noch einen sympatschen und selbstredend versierten Fang gemacht, denn Richard und Achim mussten leider beide absagen.Zudem ist der gute Leon ein wahrer Losmagier - wer ihn kennt, der weiss, wenn er in den Beutel greift, kommt da in aller Regel  was Gutes raus - ergo - Losen überlasse ich Leon 👊 - und was soll ich sagen - die 1 erscheint - LEIDER gings bei dem Losdurchgang aber nur um die Losreihenfolge - und - grumpf magische Kraft umsonst verbraucht - bei der Platzlosung wirds dann Platz 4... naja schaun mer mal - Setzkescher übrigens dürfen an der Anlage nur aus dem anlageneigenen Setzkescherpool benutzt werden - eigentlich ganz nett wenn man bedenkt, dass man so das eigene Netz schonen kann - ok - neu sind die Dinger nicht gerade - aber soll schliesslich funktionieren und nicht schön aussehen... Aus dem schier unendlich Angebot sind rasch 6 Netze ausgesucht und schon gehts ans Aufbauen - 9 Uhr - Tuuuut - und der Spass beginnt - naja - die Fische sahen das ein wenig anders - und spätestens zum Ende des ersten Durchgangs von 4 Stunden haben die mal das Maul mal richtig zu, was in Hälfte 2 auch nicht wirklich anders wird. Fast nur noch geschossene Fische und wir schleichen so in Richtung 70 bis 80 kg... irgendwann ist Schluss und vor uns liegen 5 Netze - drei davon sollten knapp an der 20 kilo max Grenze sein - die Zwei anderen mit nur noch wenigen Fischen befüllt deutlich darunter - und nun liebe Kollegen aufgepasst - es folgt der Master Tip: wenn ihr mal an eine Anlage kommt, an der die Kescher gestellt werden, prüft mal besser gewissenhaft, ob die Kescher i.O. sind und keine Löcher haben - denn aus den geschätzten 70 bis 75 kg wurden leider knappe 50 kg weil ein Netz ein Loch hatte, das beinahe so gross war, dass selbst ich durch gepasst hätte - und ein weiteres Netzt ebenfalls so beschädigt war, dass da auch noch ordentlich Fisch fehlte - am Ende - Glück im Unglück - oder wie mans auch immer nennen mag.

Mit den Fischen hätten wir das Siegerduo Sascha und Sacha mit über 80 kg auch nicht schlagen können - und das es dennoch zu Platz 2 gereicht hat, war dann zwar nicht die Hauptsache aber durchaus nen Lacher wert 😎

Für mich stehen jetzt noch zwei Veranstaltungen im August und ein Koppel im September auf dem Programm - aber der Fokus richtet sich zur Gänze auf das Hafen und Kanalangeln - ich hoffe natürlich für alle Teilnehmer auf möglichst fette Kanal- und Hafenrotaugen wenn sich Anfang Oktober wieder der alt bekannte Freundeskreis trifft - damit auch die Kollegen, die von weiter her anreisen, entsprechend aktuelle INFOs haben, gibts dann hier regelmässige  / ich hoffe / Fangberichte.

Montag, August 10, 2026

Austria und die Zeit danach

immer wieder Österreich - und das ist keine Anfeuerung für eine Fussballmannschaft sondern mein Dank an ALLE, die sich auch weiterhin für das Stattfinden unserer jährlichen Freundschaftstreffen einsetzen! Das Angeln in Austria ist schwer in Worte zu fassen - der "Ösi" an sich hält nicht viel von Reglements, wie wir sie hierzulande mit der Ausführlichkeit einer Bibel anwenden ... das alte Sprichwort

die Engländer erfinden die Gesetze 💂

die Franzosen legen sie aus 🙏 und

die Deutschen halten sich dran 😇

möchte man ergänzen um die Weisheit

und die Österreicher benötigen sie nicht 😎 

kurz gesagt - wir angeln dort seit Jahren nach einer Art Käfigkampfreglement oder mit anderen Worten - erlaubt ist was gefällt - für uns piefkes nicht immer auf den ersten Blick verständlich - aber wer die Musik bestellt, bestimmt auch was sie spielt - damit komme ich klar! Am Ende jedenfalls schmerzen in der Regel die Oberarme und der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel - wenngleich ich das mit meinen mittlerweile 62 Lenzen und halb lahmem Flügel ein wenig anders sehe. Seis drum. Tatsache aber ist, dass Method Feeder Weltmeister-Teamcaptain Tom Hackl gleich am Freitag mal zeigte, wo der Frosch die Locken hat - 3-stellig ist beim Tom in Steinbrunn beinahe Pflicht - und dieser Pflicht kam er artig nach 😀- angesichts meines Gesundheitszustands sowie der erwartbaren Strapazen für den Samstag und Sonntag hatte ich frühzeitig für den Samstag abgemeldet - das was ich vor Ort als Tourist zu sehen bekam war beeindruckend und bestätigte meine Entscheidung zur Gänze - der See in Wallern gab Vollgas - 90 kg beim vorletzten Koppel auf der Ergebnisliste sprechen wohl eine überdeutliche Sprache. Beeindruckend insbesondere die Bandbreite der eingesetzten Waffen - beinahe jede Rute und Montage fing hier heute Fisch. Den Abschluss machte dann das beinahe traditionelle Koppel am Hechtnstutzer St. Margarethen - für mich das Gewässer in der Liste, an dem die alte holländische Weisheit "angeln sitzt zwischen den Ohren" (und nicht zwischen den Oberarmen) am ehesten Anwendung finden kann. Zudem bin ich ein grosser Freund der gemischten deutsch-österreichischen Kombinationen. Diemal wieder mit best buddy Martin Otto ging es auf einen Platz mit Potential - Feeder lief ganz ordentlich und margin Stippe brachte zum Ende die Monster - somit durften wir wieder mal bei der obligatorischen Ehrung von oben grüssen - schön zwar - aber längst nicht die Hauptsache bei diesem Wochenende!

Nach der beinahe schon traditionellen Verlängerungswoche gings dann nach Hause - am Sonntag wartete bereits das nächste Einzelangeln am stuwmeer - die Ururenkel der Austria Carps - sprich vermutlich 1-jährige Karpfen der 40 Gramm Klasse, sind hier aktuell der Brotfisch - Brassen der 3 Kg Klasse natürlich schnell das Zünglein an der Waage. Auch hier kurz und knapp - von 14 Anglern werden beinahe lächerliche zwei Brassen gefangen - alles andere sind im weitesten Sinne des Wortes Kleinfische. In meinem Kescher diesmal keine Brasse - 4.700 gr reichen für Platz 2 im Sektor und Platz 5 gesamt. Glückwunsch an Nebenmann Geer Paas, der mit Brasse (an der Stippe) ziemlich genau 8 kg zur Waage brachte und als Sieger das Angeln beendete.

Ergebnis HIER 

Sonntag, Juli 26, 2026

Super G Wettkampf

Hallo in die Runde,

Pech und Glück lagen am stuwmeer in Kerkrade für mich heute dicht beisammen... zunächst lief es auf der Feeder so gar nicht - bis dann der Vollschnap kam und ein Karpfen der 10 Kilo plus Klasse auf guten 65 m dranhing - anders als am Donnerstag hielt das 16er Vorfach heute nach ewigem Drill leider nur bis kurz vor den Unterfangkescher und nicht den entscheidenden Meter weiter - seis drum... denn nach Jahrzehnten hat es der Karpfenlaich am stuwmeer tatsächlich mal geschafft und die i.M. etwa 40 Gramm Karpfen aller reinrassigen Linien scheinen aktuell das stuwmeer nahezu über zu bevölkern.

Da diverse weitere Versuche am Feeder nicht den erhofften Biss brachten, wollte ich doch mal sehen, mit welcher Schlagzahl die kleinen Bartträger sich fangen lassen - denn hoch waren nach etwa zwei  Stunden zwei Brassen auf dem Kopfplatz rechts neben mir - das lief dann mit den Zwergen gar nicht so schlecht und knapp eine Stunde weiter gesellte sich Glück dazu und am kurzen 2,20 m topset -in the margins würde die Karpfenfraktion sagen- kam eine der fetten Stuwmeerbrassen aus der 2,5 bis 3 kg Klasse dazu, die ich auch sicher ins Netz brachte - nun war ich plötzlich wieder gut im Rennen - denn um dei 2 kg dürfte die Fleissarbeit bereits gebracht haben, jßhatte ich im Hinterstübchen kalkuliert - mit fortschreitender Dauer schienen die Minicarps zudem immer gieriger nach meinen Maden zu sein. So füllte sich das Netz zusehens während die Konkurenz nicht wirklich an die Brassen kam - da bliebs bei 2 Brassen in der Spitze sowohl am rechten als auch am linken Kopf wobei der rechte Kopf auch etwa 2 Stunden vor Schluss umsattelte und zur Stippe griff - somit mit ganz viel Fleissarbeit am Ende 9,xxx kg und Sektorensieg - da die drei Brassen und 2 Güstern von Guus v. Mill im anderen Sektor die Waage bei 8,xxx kg stehen liessen, wars dann auch die Gesamt 1 - insbesondere angesichts der Fangzusammensetzung - dick zufrieden 😎🙏💪


 

Gesamtes Ergebnis in Kürze HIER
   

Samstag, Juli 25, 2026

Respekt Kollegen

 Hut ab vor meinen Kollegen in Rolduc - Nachtangeln Einzel stand auf dem Programm - seit Jahren ein Angeln, das mich nicht so wirklich flasht - Nachtangeln ist seit jeher so ein Ding, bei dem ich eher zum Wohle meiner Koppelpartner dabei bin - dennoch warf ich gestern Abend schon den ersten Blick und war fasziniert, was da bereits in den ersten Stunden abging - heute morgen dann MIT DEM RAD vorbei an "ground zero" und weiter nach Rolduc - kurz beim Wiegen geholfen und nicht schlecht gestaunt --- hinsichtlich nächstem Jahr muss ich da nochmal in mich gehen 😏😏😏.

Marwin Riedelbaum profitierte besonders vom Zwischenwiegen - am Ende waren es gar über 120 kilo - und das sicher nicht am Schimpansenplatz! Und auch der Rest der wilden Bande machte nen prima Job - die Top 4 dürften (Kescherlimit Überschreitungen mal aussen vor) bei ca. 350 kg gelegen haben - Klasse Klasse - da fallen die Augen nicht zu... to continue  

Montag, Juli 13, 2026

weekend report

 Hallo in die Runde,

zunächst mein bester Dank an die Leser, die mir auf unterschiedlichsten Wegen immer mal wieder mitteilen, dass sie meinem Geschreibsel folgen und interessiert an den Fortschritten meiner REHA teilhaben. Natürlich auch Denen unter Euch beste Genesungswünsche, die an Knie, Schulter oder was auch immer leiden - Angeln ist nun mal ein Ganzkörpersport geworden  👊😋 und hinderlich ist so ein Wehwehchen allemal.

Trotz Wehwehchen ging es aber auch für mich am Wochenende wieder rund. Mein Koppelpartner Richard G. war so freundlich, trotz handicap einen gut besuchten Koppel in Rolduc mit mir anzugehen - aus dem Hut kam Platz 2 - das ist nicht Hurra aber auch nicht Oh Gott... dann mal ran ans Werk - der Aufbau klappte noch recht flüssig - doch schnell war klar - 11,50 m abstecken mit Fisch ist noch nicht meine Kernkompetenz... immerhin aber hing ab und an einer dran um dieses Manko unter Beweis zu stellen. Am Ende sah Richard uns mit ca. 45 kilo auf Platz 3 - bei der Siegerehrung dann angenehme Überraschung - es ging gleich um 2 Plätze nach oben und war somit der Platz an der Sonne - für mich die erste 1 nach dem Crash - schon a bissl besonders.

Motivation genug am Sonntag gleich nochmal ans Werk zu gehen - hier danke ich Sascha P. und Sascha D. für die Einladung zu einem Invitation-Match an einer Anlage in Belgien - für mich stand hier gleich fest, dass es auf gar keinen Fall die ganz lange Bahn wird - eine Rückenblockade am Montagmorgen ist beim Physio immer schwer zu erklären und der kennt Tricks und Bewegungen, die will ich hier gar nicht erst in Worte fassen - in jedem Falle überlegt ihr euch 3-mal ob ihr das was der dann tut wirklich wollt 😟😱.

fünf Teile ist an so einer Anlage auch schön und im Nachhinein würde ich gar sagen - das war schon zu lang...   dennoch ein paar kurze Worte - es war so eine (früher hätte ich gesagt) Karpfenbadewanne. Unfassbar viel Fisch - etwa 100 m lang aber nur gute 20 m breit - dennoch beangelbar von 2 Seiten - Österreicher würden vermutlich 21 m angeln 😇😛und wie so oft ist es der größte Fehler, mit falscher Futterstartegie zuviel Fisch am Platz zu haben - ich darf vorweg nehmen, dass auch Sonntag wieder mancher Teilnehmer damit zu kämpfen hatte - das Ganze fand mit Mittagspause in zweimal 2,5 Stunden statt - die erste Hälfte lief in meinem Bereich (das war Platz 8) so gar nicht rund - doch zum Ende hatte ich doch einen Weg gefunden, der recht erfolgversprechend war - die zweite Hälfte lief dann besser ohne überragend zu sein - leider hatte ich noch ein paar logistische Probleme und konnte die Kescher nicht wirklich befestigen - dank an Ronny K. der mir zumindest einen Schnellwechseler abgeben konnte - dennoch machten sich gleich zwei Fische aus dem Kescher wieder auf den Weg ins Wasser ehe die Waage am Platz war - shit happens - aber besser an so einem Tag denn dann, wenns drauf ankommt.... 

Fazit - der ganze Tag war eine tolle und runde Sache mit vielen netten Kollegen und einer tollen ORGA! Im Feld der ca. 22 Angler wars für mich am Ende ein dritter Platz mit 40+ Kilo - der Sieg ging mehr als verdient an Sascha P. - dazu auch hier nochmals GLÜCKWUNSCH! Zudem RESPEKT den mitangelnden Jugendlichen und Damen!!! Ein extrem seltenes Bild in unseren Tagen - und noch wichtiger - keiner musste hier ohne Fisch nach Hause fahren - TOP - weiter so - wenn die Zeit es zulässt, bin ich gerne wieder dabei.

Sonntag, Juli 05, 2026

restart

 Hallo in die Runde,

 endlich kann ich mal wieder über Angeln und nicht über Schrammen, Physiotermine oder OPs berichten 😎

Stipprute auf voller Länge ist leider noch keine Option - das hoffe ich nächste Woche hinzukriegen - doch heute beim Fletcher Angeln in Eerenstein / Kerkrade war freie Rute - da wo es also nicht mit der margin Rute ging, konnte an dem schmalen Burggraben die kurze Method Feeder zum Einsatz kommen - gesagt getan - aus dem Hut kam Platz 16 - das ist nicht Fisch und nicht Fleisch - 15 ist der Eckplatz...

Die Taktik war schon aufgrund des lahmen Flügels rasch entschieden - vorne ein Platz für den ein oder anderen Paste Fisch und den Rest musste die kurze Feeder vom anderen Ufer bringen, wo es wie nahezu überall am Casteel eingelassene Körbe zum Schutz vor Cormoranen gibt.

Leider gibt es noch keinen Schutz gegen Flusskrebse, die wohl über den Zulauf vom benachbarten Dentgenbach in das Gewässer gekommen sind und sich dort pudelwohl fühlen - denn diese Viecher machen sich teils über alles her, was am Haken hängt - mitunter hängen diese Plagegeister auch mal am Haken.

Nach trägem Beginn kommt irgendwann der erste Biss und es läppert sich so langsam - die in Eerenstein in diesem Jahr essentiellen F1 Karpfen sind zwar im Schnitt nicht mal ein Kilo - bringen aber neh Menge action und wenn man gut sammelt, kommt da schon was zusammen - und wenns auf der feeder mal Flaute gab, versuchte ich kurz auf dem Pasteplatz - so kam bis etwa eine Stunde vor Schluss doch ca. 11 kilo zusammen ehe es mit dem feedern dann leider nicht mehr wirklich klappte - ein zwei Fehlwürfe brachten mich ein wenig aus dem Konzept und kosteten auch noch 2 Fische - ok - dann eben nochmal mit Paste - erster Einsatz und ein lupenreiner Pastebiss - uiuiui - da hing kein kleiner dran - einzeln gewogen brachte der alleine 9,4 kilo zum Fanggewicht - macht Hoffnung für nächste Woche wenn es mit Richard Gralle auch in Rolduc wieder zum Koppel geht - um vorne dabei zu sein, muss der Zeiger da sicher weiter ausschlagen denn heute - dennoch reichten gute 20 kilo zur sicheren 2 - Gratulation an Patrice Generet, der den Bonusplatz 6 top ausgenutzt hat und 21 kg schaffte...

Ergebnis bereits online - Klick hier   

Donnerstag, Juni 25, 2026

Flugversuch


 ..so ungefähr sah das auch gestern bei mir aus als ich nach 3 Monaten und einer gefühlten Ewigkeit wieder mal ganz autonom mein tackle zum Einsatz bereitet habe... gut nur, dass ich alleine am Weiher war - und freundlich von den vorbeikommenden Passanten, dass niemand zu mir kam um zu erklären, wie man richtig mit der Feeder wirft - jedenfalls kein einfacher Job wenn der rechte Flügel noch lahm ist und nicht richtig gestreckt werden kann - bei den Carps die an den Haken gingen habe ich das rote Kreuz zwar vergeblich gesucht aber bin mir dennoch sicher, dass die wohl eher aus Mitleid gebissen haben.

mit täglicher Physio wirds hoffentlich rasch aufwärts gehen - Anfang Juli hoffe ich zumindest im kleinen Kreis wieder am Start zu sein...    

Montag, Juni 08, 2026

und selbst so


Hallo in die Runde,

nach wie vor hindern mich die Folgen meiner "Geier Sturzflug" Aktion an einem restart für die Saison 2026 😒

Der rechte Flügel will zwar noch nicht so recht - aber erste Zuckungen gibt er doch schon wieder von sich.

Ich denke wenns so weitergeht - also der Physio mich weiterhin täglich mit kaltem Lächeln bis zur Schmerzgrenze quält, dann könnte es bis zum Monatsende was werden... die Pläne für Anmeldungen im Juli 26 sind in jedem Falle geschmiedet... ich hoffe aus den Plänen werden auch Teilnahmen.

All denen, die mir in dieser Phase Ihre guten Wünsche und Durchhalteparolen haben zukommen lassen, möchte ich auch an dieser Stelle nochmals Danken!

besten Gruss: fd

Freitag, Mai 29, 2026

es wird

ok - die Haare haben der Tinte Platz gemacht und noch flutscht der Zauberstab nicht ganz so elegant wie in den späten 90ern durch die Hände - aber angeln hat er nicht verlernt... 




und weil er aus guten Familienverhältnissen stammt, hat er nen Lahmen auch mal ans tackle gelassen 😎


 


Samstag, Mai 23, 2026

very special - da ist das Ding


Gratulation an einen besonderen Menschen!

Austria ist Method Feeder Weltmeister und mein Buddy Tom Hackl ist mittendrin 

👍👍👍🎏🎥🎤🎣🎶🏆🏆🏆

Update Interklatsch

Hallo Angelkammeraden,

endlich war nach 6 Wochen der Tag X gekommen und überpünktlich rollte ich am Freitag um etwa 11.30 Uhr zum OP Sall 4 des Rhein Maas Krankenhauses in Würselen.


Der Ablauf der OP war klar und erinnert an den Angelsport. - 2 Schrauben mit Ösen sollen in den Oberarmknochen gesetzt werden um daran vermutlich zwei durchschnittlich gute Angelschnüre zu befestigen, die dann am anderen Ende die Sehne fixieren – oder so ähnlich. Die lange Bizepssehne fixiert man nur bei Menschen bis 50 - dahaben die Krankenkassen bei altern Männern kein Geld mehr übrig.

 




Dafür brauchen die mit nem etwa 10-köpfigen Spezialistenteam etwa 2 Stunden – angeln wäre also definitiv kein Sport für die 😉

Pünktlich – also 2 Stunde später – komme ich so langsam im Aufwachraum wieder zu mir – noch ziemlich belämmert wiederholt eine sehr erfahrene Autopsieärztin -alt darf man ja Damen nicht sagen_ immer wieder, ich solle tief einatmen – na gut - tu ich ihr den gefallen damit die tüv - werte auf deren laptop passen und ich endlich auf Station in mein Bett darf. Kein so schönes Umfeld bei denen da unten und es riecht nach Betäubungsmiitel.

Auf dem Zimmer erwarten mich dann 2 (noch) ältere Herrn – der eine Krebspatient – der andere extreme Bandscheibe – Gesprächsthema – naja ihr könnts euch schon denken – nur für insider höre ich mich fragen – „habt ihr eigentlich schon einen Weihnachtsbaum“ um das Ganze von ewigen Krankengeschichten abzulenken 😉

 Ich döse so vor mich hin und leide schonmal im Stillen, weil ich den rechten Flügel nach der OP für weitere 6 Wochen fixieren muss – so war die Ansage - der rechte Arm fühlt sich an wie ein totes Stück Fleisch – die betäuben da im RMK neben der Vollnarkose zusätzlich die Nerven im Arm um die Schmerzen nach der OP zu lindern – soll 6 bis 8 Stunden anhalten – stimmt nicht – dauert länger – bis dahin ist der eigene Arm so derartig tot, dass ihr nicht mal sagen könnt ob ihr darauf liegt, sitzt oder ob der sonstwo rumbaumelt - da ist mehr Leben in meinen Topsets, die hier seit 6 Wochen in der Ecke stehen und Nachts mit der Hufe scharren! Das hörte sich im Anästesiegespräch irgendwie harmloser an – in dem Zustand war an einen Schraubencheck natürlich nicht zu denken – wollte doch wissen ob die knoten richtig sitzen - dann reisst mich eine eilig aufgehende Zimmertüre aus meinen Gedanken.

H. Liebert – jouw – der bin ich – der bereits zivil gekleidete Mann trägt noch sein Namenschild Dr. Dr. R. – mir ist gleich klar – das ist der Häuptling des 10-köpfigen Spezialistenteams – solche Namen sind wichtig wenn man nen früheren OP Termin haben will – und da ich am Rande der ganzen Voruntersuchungen und Besprechungen erfahren hatte, dass Dr. Dr. nach meiner OP eine Woche Urlaub hat, war mir klar, dass er entscheiden musste, ob aus den 6 Wochen nicht doch 5 Wochen und 6 Tage werden können und er mich somit eben doch noch vor seinem Urlaub rannimmt – weils dafür den Daumen nach oben gab, lasse ich ihn gar nicht erst zu Wort kommen sondern wünsche brav und artig schönen Urlaub und bedanke mich für den Einsatz des Teams.

Ich merke gleich – der führt was im Schilde und will meinen lockeren Spruch jetzt toppen – was ihm auch tatsächlich gelingt.

 Kein Fachchinesisch – kein langes drum rum  - sondern klar und direkt ins Gesicht – ganz so wie ich es mag – das der nicht riskiert den Flieger zu verpassen nur um mir zu sagen ist alles gut gelaufen - war mir schon klar – hatte aber mit schlechteren Nachrichten gerechnet:

Tja Herr Liebert – da sieht man mal wieder, dass MRTs lügen – ihre Rotationsmanschette war gar nicht abgerissen, sondern nur in der Schulter - Gelenkpfanne nach dem Einkugeln eigeklemmt. Somit mussten wir nicht operieren sondern ich habe die Sehne sauber aus dem Gelenk entfernt – die hat keinerlei Schäden – da ist alles TOP in Ordnung. Sie dürfen ab sofort wieder ALLES machen – die Orthese (Zwangsjacke) habe ich bewusst bereits abgenommen – die müssen sie nicht mehr tragen - sowas habe ich nach einem solchen Unfall und solchen Röntgen- und MRT-Bildern noch nicht gesehen – Tschüss – ach ja - Sie hatten extrem viel Glück (kennen wir schon wird mancher Leser jetzt leide vor sich hin stammeln).

 DANKE für die vielen aufmunternden Worte in den vergangenen Wochen und für das Daumendrücken – ich bin überzeugt, ihr alle habt euren Anteil. Ebenfalls Dank denen, die selbstlos auch handwerklich mit angepackt haben oder noch mit anpacken werden – ohne Euch sähe unser Projekt Küche hier nach meinem Crash ganz anders aus…

Gruss und bis bald – schon am Dienstag startet die Physio – schaun mer mal wann der leicht eingerostete Flügel wieder zum fliegen taugt und ich wieder mittendrin statt nur dabei (auf den Zuschauerrängen) sein kann.

fd 

Donnerstag, Mai 21, 2026

he is back

 in kinder- und jugendzeiten zogen wir gemeinsam los um rotaugen und brassen nachzustellen und teilten uns fast brüderlich den gleichen lehrmeister - irgendwann aber setzte mein alter buddy andere schwerpunkte und zog seiner wege - es war wohl höhere gewalt, dass er mich nach etwa 20 jahren ausgerechnet in dem moment anrief, als ich auf dem asphalt in der nachbarstadt den bislang dunkelsten moment meines lebens erlebte, der mich bis heute und wohl auch in naher zukunft vom angeln abhält - es folgten ca, 6 wochen mit gefühlt x-millionen e-mails, telefonaten und privaten treffen bei denen er alles und jedes aufsog, was ich über den heutigen angelsport zu berichten wusste - und heute bekomme ich bereits erste bilder von seinen ersten gehversuchen am karpfenteich - ich prognostiziere, dass es nicht mehr lange dauert und der gute sitzt wieder zwischen euch - mehr wird noch nicht verraten - dass ers noch drauf hat, zeigt er gerade in diesem moment mit magic paste von vde... weiter so! 

hoffe bald wieder mit beiden händen schreiben zu können – bitte nachsicht für gross-kleinschreibung



 

Dienstag, April 21, 2026

no tackle

 nach aktuellem Stand der Dinge "no tackle" für min. 6 bis 8 soeben kommt die INFO vom Krankenhaus... 12 Wochen ... was ein Sch.... hope to be back soon - thx for friendly mails and calls