Nachtamarathon - irgendwie faszinierend schön wie so ein 2 bis 3 mm Knicklicht in finsterer Nacht im Wasser verschwindet - aber zumindest für mich ebenso stressig - zwei bis drei Tage brauche ich danach eigentlich immer um wieder in den gewohnten Rhytmus zu finden - aber gute Freundschaft will gepflegt werden und für Achim ist es beinahe Lieblingsdisziplin - also Freitag - Spätnachmittag auf nach Rolduc. Leider gaanz kleines Feld - aber ich kanns nur wiederholen - man kann nur mit den Mädels tanzen, die auch in die Disco kommen...
Die Fangeregebnisse der letzten Wochen liessen "Schlimmes" erahnen - die Fische hatten richtig Hunger in Rolduc und zu beinahe jeder Veranstaltung gab es richtig was auf die Waage - beinahe beruhigt war ich dann, als es nicht gleich losging als gäbe es kein Morgen. Wirklich "dezent", was da an Schuppenträgern anfangs so in den Keschern landete... ich schätze mal nach ca. zwei Stunden so gerade bei gut 2 Kilo gewesen zu sein - ein kleiner Karpfen und eine verhungerte Brasse waren allein zu Hause - bei Achim liefs zwar besser aber auch nicht wirklich berauschend - zum Abend und in die Dunkelheit hinein, kam dann etwas mehr Leben auf und selbst die übliche Beissflaute in der Nacht blieb diesmal komplett aus - immer wieder hiess es "fish On" und zum ersten Wiegen um etwa 00:30 Uhr landeten wir dann doch schon bei knapp 60 Kg - und somit schon ca. 25 kg vor Platz 2 - bis zum nächsten Morgen summierte sich das Ganze auf dann doch erstaunliche 155 Kg - also bei Leibe kein schlechtes Gewicht für Rolduc...
Schön wenn dann am Wochenende mal kein weiteres Angeln auf der Agenda steht und ein Besuch bei guten Freunden an der Nordsee möglich ist - ausschlafen am Strand - ich liebe es 😎😴
