immer wieder Österreich - und das ist keine Anfeuerung für eine Fussballmannschaft sondern mein Dank an ALLE, die sich auch weiterhin für das Stattfinden unserer jährlichen Freundschaftstreffen einsetzen! Das Angeln in Austria ist schwer in Worte zu fassen - der "Ösi" an sich hält nicht viel von Reglements, wie wir sie hierzulande mit der Ausführlichkeit einer Bibel anwenden ... das alte Sprichwort
die Engländer erfinden die Gesetze 💂
die Franzosen legen sie aus 🙏 und
die Deutschen halten sich dran 😇
möchte man ergänzen um die Weisheit
und die Österreicher benötigen sie nicht 😎
kurz gesagt - wir angeln dort seit Jahren nach einer Art Käfigkampfreglement oder mit anderen Worten - erlaubt ist was gefällt - für uns piefkes nicht immer auf den ersten Blick verständlich - aber wer die Musik bestellt, bestimmt auch was sie spielt - damit komme ich klar! Am Ende jedenfalls schmerzen in der Regel die Oberarme und der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel - wenngleich ich das mit meinen mittlerweile 62 Lenzen und halb lahmem Flügel ein wenig anders sehe. Seis drum. Tatsache aber ist, dass Method Feeder Weltmeister-Teamcaptain Tom Hackl gleich am Freitag mal zeigte, wo der Frosch die Locken hat - 3-stellig ist beim Tom in Steinbrunn beinahe Pflicht - und dieser Pflicht kam er artig nach 😀- angesichts meines Gesundheitszustands sowie der erwartbaren Strapazen für den Samstag und Sonntag hatte ich frühzeitig für den Samstag abgemeldet - das was ich vor Ort als Tourist zu sehen bekam war beeindruckend und bestätigte meine Entscheidung zur Gänze - der See in Wallern gab Vollgas - 90 kg beim vorletzten Koppel auf der Ergebnisliste sprechen wohl eine überdeutliche Sprache. Beeindruckend insbesondere die Bandbreite der eingesetzten Waffen - beinahe jede Rute und Montage fing hier heute Fisch. Den Abschluss machte dann das beinahe traditionelle Koppel am Hechtnstutzer St. Margarethen - für mich das Gewässer in der Liste, an dem die alte holländische Weisheit "angeln sitzt zwischen den Ohren" (und nicht zwischen den Oberarmen) am ehesten Anwendung finden kann. Zudem bin ich ein grosser Freund der gemischten deutsch-österreichischen Kombinationen. Diemal wieder mit best buddy Martin Otto ging es auf einen Platz mit Potential - Feeder lief ganz ordentlich und margin Stippe brachte zum Ende die Monster - somit durften wir wieder mal bei der obligatorischen Ehrung von oben grüssen - schön zwar - aber längst nicht die Hauptsache bei diesem Wochenende!
Nach der beinahe schon traditionellen Verlängerungswoche gings dann nach Hause - am Sonntag wartete bereits das nächste Einzelangeln am stuwmeer - die Ururenkel der Austria Carps - sprich vermutlich 1-jährige Karpfen der 40 Gramm Klasse, sind hier aktuell der Brotfisch - Brassen der 3 Kg Klasse natürlich schnell das Zünglein an der Waage. Auch hier kurz und knapp - von 14 Anglern werden beinahe lächerliche zwei Brassen gefangen - alles andere sind im weitesten Sinne des Wortes Kleinfische. In meinem Kescher diesmal keine Brasse - 4.700 gr reichen für Platz 2 im Sektor und Platz 5 gesamt. Glückwunsch an Nebenmann Geer Paas, der mit Brasse (an der Stippe) ziemlich genau 8 kg zur Waage brachte und als Sieger das Angeln beendete.