Donnerstag, November 23, 2017

wenns mal wieder länger dauert



Dass ich gegenüber Teilen der Führungsriege des heutigen DSAV überaus kritisch eingestellt bin, dürfte für die meisten Leser ein offenes Geheimniss sein. Wie ich nun soeben lese, hat der DASV sich entschlossen einen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit zu installieren...

Glückwunsch zu dieser innovativen Entscheidung!

beim Lesen dieser Nachricht wars mir dann aber irgendwie so..., als hätte ich das schonmal irgendwo gelesen... und tatsächlich - kaum zu glauben ... in den tiefsten Gründen der Datensicherung der E-Mails aus 2010...


"dem Referent Angeln waere mit einem Medienberater erheblich geholfen"

muss wohl Aristoteles geschrieben haben ;-)

Also - BITTE MELDEN - es EILT!!!

D.L.




Freitag, November 17, 2017

thats NEW @ MAVER UK



Hallo Sportfreunde,

für unsere Stammleser sicher nicht neu, dass wir neben der mittlerweile fast 20-jährigen Zusammenarbeit mit der Firma van den Eynde eine sehr enge Verbundenheit zur Firma MAVER pflegen.

Einen ersten Ausblick auf Das, was die führende englische Marke im Polebereich im nächsten Jahr so auffährt, dürfen wir Euch im folgenden Link vorstellen:

KLICK 4 NEWS @ MAVER 2018



  

Mittwoch, November 15, 2017

Holland - Deutschland



bekanntlich haben wir stets ein "grosses Ohr" an Dem, was sich da so im Nachbarland tut... und da auf der facebookseite des DSAV bislang nur vom erfolgreichen ersten Durchgang berichtet wird, ist es nicht mehr denn fair, den schlusssendlichen Siegern aus dem Nachbarland zu gratulieren - naja - die haben ja auch deutlich mehr Zeit zum üben... brauchen ja im Sommer kein Fussball zu schauen ;-)

Aber Angeln - verdammte Tat - das haben die schon drauf...

wir ihr selbst erkennen könnt, haben sich unsere Landsleute besonders in der Spitze exzellent gehalten... nach unten wurds dann leide a bissl zu duenne...

Klick aufs Bild zum vegrössern...


Dienstag, November 07, 2017

wird kalt draussen

Gastkommentar von Günter Mobers



Hallo liebe Sportfreunde,

jetzt nähert sich die Saison langsam dem Ende zu, die ersten Wunschzettel für Weihnachten werden geschrieben und die Tage an denen man angeln geht, werden wesentlich weniger. Nichts desto trotz, gibt es Tage, da kann man(n) einfach nicht zu Hause sitzen und versucht noch so den ein oder anderen Fisch zu überlisten. So geschehen ist es gestern bei mir. Wegen einer Knieoperation konnte ich nun länger nicht mehr alleine ans Wasser, doch gestern brachte meine Frau mich mit abgespecktem Material an einen netten See. Dort angekommen halfen mir zwei hilfsbereite Kollegen mein Tackle an den Platz zu bekommen.
Da ich ja eher der Angler für kurze Distanzen bin, nahm ich eine Kopfrute mit vier Teilen und lotete eine Wassertiefe von 2,5 m aus, das passte so ganz knapp um die ersten beiden Teile der Rute zu nutzen. Jetzt die Paradedisziplin, was füttert man, wenn es kalt wird und man keine Lust hat nur kleine Rotaugen zu fangen ???? Richtig ! Grob füttern mit wenig Futter und ein paar Maden oder kleine Pellets. Ich weiß, das liest sich jetzt etwas überheblich, aber ich wußte genau was icht tat. zwei kleine (Mandarinen große) Bälle mit Carp Food Source  in den Tümpel und zwei Hände Maden hinterher, als Hakenköder verwendete ich 3 Maden und als Haken einen 16er Guru. Wie gewohnt dauerte es bei diesen Temperaturen fast genau eine Stunde, bis der Schwimmer ein erstes Mal eine Bewegung vollzog, danach ging es Schlag auf Schlag. Zuerst liefen die ersten Brassen ein, ab einer Größe von 40 cm, keine einzige war kleiner, doch dann kam der erste Karpfen, Proppen unter, Rute hoch und Gummi raus ! Mit einer 14er Vorfachschnur gab es dann kein Halten, der erste Karpfen riss mein Vorfach durch L.  Also neue Montage, diesmal eine Nummer größer. Da ich nach jedem Fisch jedes Mal 10-12 Maden nachlegte, kamen die Brassenbisse wieder recht schnell und nach 5 Brassen kam dann wieder der nächste Karpfen, diesmal eine 16er Vorfachschnur ! Leider gab es auch diesmal keine Möglichkeit den Fisch zu landen, das nächste Vorfach war durch. Zum Glück angel ich nur mit Schonhaken, so weiß ich zumindest, dass das Tier nicht lange den Haken im Maul behält. Am Ende der 2 ½ Stunden hatte ich 15 große Brassen und zwei versemmelte Karpfen auf der Strichliste. Dies fand ich für 7°C Wassertemperatur und und 4°C Außentemperatur doch ein sehr erfolgreiches Ergebnis.
In diesem Sinne: Auch bei kaltem Wetter kann es manchmal echt gut laufen

Montag, November 06, 2017

Open Stein 2017 / Update Ergebnisse

... obwohl das Angeln am ersten Novemberwochenende nun schon seit einigen Jahren nicht mehr vom HSV Oud Stein sondern vom Angelverein Berg a.d. Maas ausgerichtet wird, hat sich der traditionelle Name "Open Stein" doch gehalten - und in 2017 ging es sogar zurück auf den urururalten Parcours der Open im Hafen Stein. Ein echter Lichtblick ist hier übrigens, dass die Weide des Bauern, wie schon vor etwa 30 Jahren, befahren werden darf... ergo steht das Auto gleich hinter dem Angelplatz - und auch die Böschung, die runter zum Wasser führt, ist angenehm zu bewältigen. Leider sind solche Verhältnisse auch im Süden Hollands immer seltener anzutreffen... und daher schon einer Erwähnung wert.

Nun bringt es die Hafenlage natürlich mit sich, dass die Strömung deutlich schwächer ist, denn wir das vom Julianakanal kennen... 3 Gramm waren schon fast stramm bemessen... sicher die Hälfte der 5-stündigen Angelzeit stand das Wasser selbst still...

Übrigens war auch das Meldeergebnis mit 42 Anglern keineswegs schlecht für unsere Region. Das Ganze teilte sich daher in 2 räumlich getrennte Bereiche - einmal Hafen und einmal andere Seite - etwa bei dem neuen Altenheim bzw. Wohnbebauung... dem Sektor Wohnbebauung räumte man übrigens vorab die besseren Chancen ein - hier wurde in den letzten Wochen gleich mehrfach die 10 kg Grenze teils deutlich geknackt...

Selbst aber loste ich einen Platz im Hafen - und mit Platz 19 bei 21 Anglern im Sektor schien das auch nicht das schlechteste Los. Bei der geringen Strömung und einem etwa 130 m breiten Kanal vor der Brust jedoch schien der Platz heute eher sekundär... denn der Fisch kommt hier bei solchen Vehältnissen eher von vorne denn von der Seite... und so sollte sich auch später zeigen, dass das Ganze extrem nahe beieinander lag.

Berichten kann ich aufgrund der räumlichen Trennung hier leider nur vom Hafen...

Das Ganze begann im Endbereich des Sektors recht träge - ich denke nach ca. einer Stunde waren 2 bis 3 Rotauge schon gut... überrascht war ich zudem, dass auch die ansonsten omnipräsenten Grundeln nicht nach Alles und Jedem schnappten... gleich zum Beginn 2 bis 3 dieser Plagegeister und das wars... dann jedoch, nach ca. 1,5 Stunden, urplötzlich Fisch auf allen Plätzen - und kurioser Weise schienen die schwereren Montagen selbst im Vorteil zu sein - für ca. 30 Minuten gab es im wahrsten Sinne des Wortes Fisch auf Fisch... und manch einer - einschl. dem Autor selbst - sah sich schon auf Wolke 7 - ehe der Spuk kurze Zeit später eine ebenso jähes Ende nahm...

Zu diesem Zeitpunkt - es waren etwa 2,5 Stunden geangelt, musste man bei 10 bis 13 guten Rotaugen angekommen sein - was am Julianakanal oft gleichzusetzen ist mit 3 bis 4 kg... denn ab diesem Zeitpunkt wurds echt difizil... generell hatte ich den Eindruck, dass insbesondere die Angler, die während der extremen Beissphase nicht oder nur wenig gefuettert hatten, nun noch den ein oder anderen Fisch überlisten konnten und somit einen eventuell aufgelaufenen kleinen Rückstand locker aufholten...

Zur Waage sah ich dann in sicher einem halben Dutzend Netze in unserem Halbsektor die bereits angesprochenen 10 bis 15 Fische... den entscheidenden Unterschied machte da also eher die Qualität der Fische... und da :-( :-( :-( kam ich heute leider mal deutlich etwas zu kurz... mit 2.580 Gramm muss man sich sicher am Julianakanal nicht verstecken.. bei der Stückzahl lag ich vielleicht 2 bis 3 Fische hinter den Besten - und dennoch wars am Ende ein Platz in der hinteren Hälfte des Sektors... Andi Tuk (3,xx kg), der heute auf 17 sass, teilte im Grunde ein ähnliches Schicksal... ich denke, dass er vielleicht Stückzahlmässig sogar ganz vorne im Sektor lag... doch die Masterclassrotaugen, die sich in den Keschern bei Marcel Kleuters oder Jos Bastiaans fanden, fehlten uns leider beiden... bei den letzgenannten schlug die Waage daher bis über die 4 Kg Marke aus... der Halbsektor ging letztlich sicher nicht unverdient an Marcel.

Ein offizielles Endergebnis liegt mir aktuell noch nicht vor... doch mein persoenliches Fazit zu dieser Veranstaltung war in jedem Falle positiv!!!

Liessen sich am Julianakanal regelmässig die Rotaugen so zuverlässig blicken, dann wäre es ganz sicher ein deutlich grösseres Vergnügen für JEDERMANN, hier mal wieder eine Veranstaltung zu besuchen - bis zu den dreistelligen Teilnehmerzahlen der Open Stein in früheren Jahren ist schon noch neh Menge Luft.,,, wäre doch nett, wenn es eine solche Veranstaltung auch hier in unserer Region mal wieder geben würde... gestern jedenfalls hätten die Rahmenbedingungen gepasst :-)

sobald mir das Ergebnis vorliegt, gibts nochmal ein update

Dank unserem regelmässigen Leser und Angelkollegen Darko Lovric liegt das Ergebnis nun vor...

Wie ihr erkennen möchtet, hat Marco (mein Nebenmann) in der Tat das Ding gerockt... gaaanz deutliche 45 Gramm vor Rolf v.d. Broek - freut mich für den hochsympatischen Schinvelder - und der Rolf hatte ganz sicher ein gutes Jahr und wirds verkraften :-) ! und auch das soll nicht unteschlagen werden - auch vom rechten Nachbarn gabs diesmal "klop". Bester Deutscher diesmal auf Platz 9 - Andi Tuk...  wie ich im Text schon erwähnte, war der B-Sektor echt umkämpft.. die Groesse der Fische war sehr entscheidend... nahezu durchweg das höchste Gewicht bei allen Platzziffern (Ausnahme Platzziffer 12) - das war mal ein toller Angeltag kann ich Euch gerne nochmal bestätigen - sicher wäre ich lieber weiter vorne gelandet - aber so war die Niederlage erträglich... weiter gehts übrigens mit dem ganzen Zirkus am 18ten November in Schipperskerk.. dann allerdings als Koppel...mal sehen ob ich dabei sein werde :-?