Mittwoch, August 22, 2012

Finale im Sonnenuntergang

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zum grande Finale der wohl letzten Sommerabendserie 2012 trafen sich die Angler aus der Region Aachen gestern Abend noch einmal zum gemeinsamen Angeln und beinahe hatte man den Verdacht, als würden sich die Fische -jeder einzelne für sich- persönlich von den Anglern  verabschieden wollen... denn schon kurz nach Anpfiff schleppten diverse Grosskarpfen dickste Gummizüge durch das Gewässer. Nicht selten jedoch verabschiedete sich Cyprinus dann doch nach langem Kampf mit dem Geräusch des zurückschnellenden zischenden Gummizugs oder gar Schnurbruch :-(

Nichts desto Trotz konnten auch einige Prachtexemplare gelandet werden - von denen der Größte immerhin stolze 8,5 kg auf die Waage brachte - sicher ein Ausnahmefisch an der unberingten Stippe...

Letztlich konnten sich die bislang erfolgreichsten Teilnehmer der TOP 3 auch im letzten Durchgang behaupten - eine Verschiebung gab es dort lediglich auf Platz 1 und 2 - besonders hervorzuheben sind die guten Leistungen der noch jugendlichen Teilnehmer O. Vitzer auf Platz 4 und M. Brehm auf Platz 6!

1. D. Liebert - 6 Punkte - 24,180 kg
2. H. Hunger - 6 Punkte - 13,663 kg
3. R. Klamma - 11 Punkte - 14,917 kg
4. O. Vitzer - 18 Punkte - 6,153 kg
5. M. Riedelbaum
6. Brehm jun.
7. D. Kerschen
8. M. Haak
9. R. Vitzer
10. H. Havertz
11. D. Vitzer
12. Brehm sen.

Dienstag, August 21, 2012

Das kleine 1 * 1 der Wurmangelei


(aufgrund der vielen Nachfragen von Junganglern und neu hinzugekommenen Sportfreunden geben wir einen allgemeinen Einblick in das Kleine 1 * 1 der Wurmangelei)


Fragt man im Kreise älterer Sportfreunde nach den Anfängen ihres anglerischen Tuns, so beginnen die Geschichten nicht selten mit den Worten: zunächst wurde Vaters Garten –oder Misthaufen- mit Spaten oder Mistgabel umgegraben und es wurde fleissig nach Würmern gesucht… denn schon damals war der Wurm als Allroundköder bekannt und überaus geachtet.

Wurde der Wurm über Jahre – vielleicht sogar Jahrzehnte – primär als Hakenköder genutzt, so wurde „er“ spätestens mit den Anfängen der Feederangelei Ende der 80er Jahre auch in der Breite als Futterzusatz bekannt, denn die primär in unseren Breiten beangelten Fische bei dieser Methode, die Brassen, lieben die Würmer und den speziellen Geruch nahezu abgöttisch. Hinzu kommt, dass diese Fischart gerade in den warmen Sommermonaten nicht als Kostverächter gilt und reichlich Futter verträgt. Doch auch in der Stipperszene ist spätestens seit der Nutzung des Pole Cups der Wurm als lose gecupter Partikelköder ein grosses Thema

 http://www.champions-team.de/_bilder/berichte/tipps/2010/England/Teil2-Raison/Feingeschnitten.JPG

 – geht’s um den Fang von Brassen, Schleien, Karauschen oder auch Karpfen (und wer weiss einen solche Bonusfisch nicht gerne in seinem Kescher) findet man den Wurmtopf auf nahezu allen Köderpaletten - selbst bei internationalen Veranstaltungen

Dieser Entwicklung geschuldet, wurde der Wurm in kaum mehr „selbst suchbaren Mengen“ benötigt und so finden wir den Wurm mittlerweile sowohl im Onlinehandel (zum Beispiel über Superwurm) als auch in verschiedenen Gebinden in den Köderabteilungen aller gut sortierten Angelgerätehändler. Die Verpackungseinheiten variieren dabei von Kleingebinden (Dosen) bis hin zur Sackware (Erdgemisch mit meist 0,5 bis 1 Kg Inhalt).


Im Kühlschrank oder speziellen Eimern lassen sich die Würmer mit Leichtigkeit 2 bis 3 Wochen aufbewahren - bei richtiger Handhabung sogar deutlich länger – mit anderen Worten – auch für den Urlaubstrip kann ein solcher Sack Würmer eine hervorragende Investition sein! Stets zu bedenken ist, dass der Wurm auch Futter braucht - beabsichtigt ihr also, die Würmer länger zu hältern, solltet ihr bei der Bestellung darauf achten, ein entsprechendes "Wurmfutter" zu ordern... ansonsten leidet die Qualität!

Was aber ist zu tun, ehe wir mit dem Wurm „ans Wasser reisen“?

Benötigt man grosse Mengen an Würmern, so ist es zunächst empfehlenswert, die Würmer über einem Futtersieb (Maschenweite 3,5 bis 4 mm) vom Erdgemisch zu selektieren… empfehlenswert ist dazu neben dem Sieb ein Futtereimer mit Wanneneinlage (siehe Bild) - zunächst geben wir eine kleinere Menge des Wurm - Erdegemischs auf das Sieb. Durch eine leichte Schüttelbewegung fällt das Erdgemisch durch das Sieb und zurück bleiben „fast“ reine Würmer. Den Rest erledigt das Tageslicht – denn Würmer sind lichtscheu und verziehen sich gleich unter die groben Partikel – bereits nach kurzer Zeit findet Ihr die Würmer als „Wurmknäuel“ am Boden Eurer Köderboxen und die groben Partikel können oben leicht abgesammelt werden. Hier seht ihr den prozess Schritt für Schritt:

Zunächst die Utensilien: Würmer - Sieb Eimer mit Wanneneinlage

Nun das Sieb auf die Wanneneinlage und eine angemessene Menge Würmer (max. etwa halbe Siebhöhe) auf das Sieb geben...



 leicht geschüttelt fält die Erde durch das Sieb und es verbleiben fast pure Würmer



die abgesiebte Erde kann zurück in den Sack - die abgesiebten Würmer in den Eimer oder in die Wanne geben... wie man sieht, verziehen sich die Würmer anschliessend schnell unter die groberen Partikel der Resterde an den Wannenboden...



die oben liegende Resterde kann leicht zur Seite gestrichen werden - darunter findet sich das "Wurmbündel"




Bei Angelbeginn geben wir die Würmer nun auf das gewählte Futtergemisch – es empfiehlt sich eine sog. 3-fach Schere zur Zerkleinerung der Würmer im Futter. Die Schere findet ihr in mannigfachen Ausführungen im Fachhandel. Doch Vorsicht, denn zu grosse Brocken können den Fisch vergrämen oder sättigen zu schnell.



http://www.sensas.com/UserFiles/opd/verscoupes/0167_P_01_OK.jpg 

Kennt ihr das Gewässer und wisst, dass die Fische grosse Mengen an Würmern lieben, so kann die Zugabe von Würmern bei der Startfütterung durchaus reichlich erfolgen. Bei Euch unbekannten Gewässern empfiehlt sich jedoch eher das Motto "mässig aber regelmässig". Gleiches gilt für den Hakenköder… gerade beim Feedern im Sommer dürfen es durchaus mal 3 bis 5 Würmer sein, die einen Haken der Größe 8 bis 10 zieren – eine andere Variante ist gerade beim Stippen sehr populär – ein einzelner Wurm wird auf einen Haken Gr. 16 bis 18 am aüssersten Ende präsentiert – als Geheimtip wird zusätzlich der „Schwanz“ abgekniffen. Durch regelmässiges, minimales anheben der Montage, „tanzt“ der Wurm am Gewässergrund und verleitet auch beissfaule Fische zum Anbiss. Erst kürzlich erlebten wir selbst, wie ein belgischer Fischer mit einem langsam gezogenen Futterkorb und einem riesen Haken mit Wurmbündel an der Feederrute sehr erfolgreich im Kanal selbst Zander zwischen 50 und 60 cm fangen konnte!

Hier eine Darstellung der Ködermethode / Haken zur Demonstration größer gewählt.



Wichtig bei der Lagerung Eurer Würmer am Wasser ist ein schattiges Plätzchen - denn zu große Hitze / wie wir sie aktuell in unseren Breiten erleben, mögen die Fische gar nicht. An manchen Angelplätzen leichter gesagt als getan – bewährt haben sich entweder sog. Futterschirme oder aber die Allround Feederboxen – bei dieser Gelegenheit möchten wir Euch die neue platzsparende Box der Firma van den Eynde empfehlen, die gegenüber anderen Modellen über einen faltbaren Boden verfügt und nach dem Angeln einfach und schnell in der Angel- oder Keschertasche (Stink Bag) verschwindet.

leicht verstaut und immer ein schattiges Plätzchen für Würmer, Maden und Co - die faltbare vdE Köderbox



 Zu guter Letzt wollen wir auf die richtige Futterzusammensetzung bei der Fischerei mit dem Wurm eingehen, denn Vorsicht ist bei vielen Futtermischungen geboten, welche große Mengen Salz enthalten! Auf den ersten Blick vielleicht unverständlich, ist Salz ein hervorragender Geschmacksverstärker und daher grundsätzlich keineswegs kontraproduktiv. Doch Würmer mögen kein Salz und verlangen daher gerne nach einer neutraleren Mischung. Die Hersteller haben hier entsprechend reagiert und bieten auch für diesen Zweck die geeigneten Mischungen an. Eine dieser Mischungen wurde durch den mehrfachen Weltmeister Alan Scotthorne zusammengestellt und wird unter dem Namen „Silver Fish Mix“ über vdE vertrieben – Prädikat: sehr empfehlenswert.

http://www.manorfarmbirdseed.co.uk/ekmps/shops/manorfarmseed/images/silver-fish-mix-2kg-593-p.jpg 

Zur richtigen Verwendung der unterschiedlichen Wurmgrößen nach Superwurm Sortierung werdet Ihr zahlreiche Tips und Hinweise -auch im www-  finden. Für den Friedfischangler fällt die Wahl meist auf die Größe „Mini“ – doch auch größere Würmer haben Ihre Vorzüge. Gut und anschaulich erklärt wird dieser Aspekt durch Tobias Klein im folgenden Video:


Zur Online Bestellung von Würmern vertrauen wir auf: http://superwurm.de/index.htm

Montag, August 20, 2012

Strahlemänner



stipptechnisch war das Wochenende eines von wenigen "freien" Wochenende - denn ehe die intensive Vorbereitung zur INTERPOLE startet, stand noch ein Besuch in der Pfalz -mit Weinfest- auf dem Programm... sehr empfehlenswert!

feedertechnisch jedoch stand eines der Saison Highlights auf dem Programm - Zammataros 24 h Angeln in Gennep gehört zweifelsohne zu den Veranstaltungen, die man als Sieger gerne auf die Visitenkarte druckt... und folglich machten sich nicht wenige Angler auf, um es mit der Zammi Truppe aufzunehmen...

...nachdem die Nullrunde am Willebroek Kanal in der Vorwoche für die szenetypischen Lästereien sorgte, wusste Sven Sittig -diesmal an der Seite von Wolfgang Bense, Chris Ohligschläger und Jörg Nordhausen- wieder zu überzeugen! Im Kreise der vereinten Feederelite ging der dickste Scheck mit in die Heimat - wir gratulieren allen 4 Kollegen, die wir übrigens allesamt Ende September auch zur INTERPOLE begruessen werden - dann jedoch als "Gegner" in den Teams "Pole Doc" und Angelsport Sittig".

Also dann - Feeder so langsam in den Keller räumen und die Stippe ans Licht :-)

bereits ab dem kommenden Wochenende dürften regelmässig Trainingsgruppen am Juliana zu finden sein...

wir werden stets über die Entwicklung der Fangergebnisse berichten.

noch 40 Tage bis I-pole

jede Menge Bilder von der Veranstaltung in Gennep findet Ihr in einem öffentlichen Profil unter

http://de-de.facebook.com/Das.Angelteam

Mittwoch, August 15, 2012

grosser Rundumschlag

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so - endlich mal wieder zeit fuer den Blog - also gleich rein ins Geschehen...

fangen wir klein an...

Sommerabend und kein Ende in Sicht - zwar macht der spuerbar fruehere Sonnenuntergang allmaehlich Probleme - doch ein schmutziges Dutzend wills dennoch wissen - die Durchgänge 1 und 2 sind schon wieder Historie - Ronny Klamma 8 kg + und Herbert Hunger 5 kg + standen am Ende ganz oben - der nächste Durchgang muss die Entscheidung bringen  - es führt Herbert H. mit einem Punkt vor Dieter L.

Ein Blick an den Julianakanal verrät unverändert gute Fänge... grosse Rotaugen gepaart mit ein paar vereinzelten Brassen dominieren das Bild an der Waage..

Sigi Fuchs ist back aus Potgugal und hat erneut eine Silbermedaille im Gepäck - tolle angelsportliche Leistung OHNE WENN UND ABER!!!! dennoch sehr bedenklich, wenn zu einer offiziellen WM gerade mal 7 Länder antreten - gleiches Bild übrigens bei der Parallelveranstaltung der Senioren :-( wo gehts nur noch hin mit unsrem Sport - ich habe die Kommentare von Olympia im Ohr - dort war immer immer wieder zu hoeren, dass sich diverse Randsportarten auf die Hinterbeine stellen müssen um weiter "dabei" zu bleiben...

und nun noch die eigenen Taten... los gings am Sonntag mit den ALV Open im belgischen Willebroek... für uns quasi ein Trainingsfischen für das heutige 3te Memorial zu Ehren von Marcel van den Eynde. Wir, das waren Andreas Tuk, Jochen Drescher und meine Wenigkeit... gefangen wurden für den Zeekanal oder Willebroek Kanaal schwache Gewichte von 3 bis 5 kg in der Sektorenspitze... wir schafften alle 3 den wichtigen Bonusfisch und platzierten uns damit durchweg im Mittelfeld - das schwache Ergebnis veranlasste die Organisatoren des vdE Memorials dann, den Parcours um etwa 3 km in südliche Richtung zu verlegen - denn hier erwartete man aufgrund jüngster Erfahrungen bessere Fänge... doch was für alle Organisatoren gilt, bewahrheitete sich heute auch im belgischen Willebroek - Fangergebnisse lassen sich einfach nicht programmieren - und so wurde es ein Kampf um jedes Gramm - leider blieb der so wichtige Bonusfisch durchweg verwehrt, oder wurde nicht in erforderlicher Stückzahl verhaftet -

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Eine Sektoren 7 bei den Stippern war noch das Beste, was wir zu bieten hatten - ein wenig besser liefs bei den Feedercracks, wo die vdE Truppe von Thomas Schwerz und Manuel Kröger durch Sven Sittig und Stefan Gerecke ergänzt wurde. Thomas - leider auch auf einem undankbaren Platz am falschen Ende des Kopfsektors haderte zwar ein wenig mit dem Brassenrun, den die Kopfplätze in der letzten Stunde verzeichneten - wusste jedoch dennoch mit einer Sektoren 5 vollauf zu überzeugen! Mehr zum Memorial wie immer im kommenden Matchangler!

Sonntag, August 05, 2012

Zeitsprung + 1. FTM - Tubertini Cup Maasbracht

bei den aktuellen Fängen am Julianakanal wünscht man sich die INTERPOLE ganz schnell herbei... denn auch heute liessen sich die Fische nicht lange bitten... auffallend viele Trainingsgruppen prägen aktuell das Bild am Kanal - darunter wiederum auffallend viele Teilnehmer der kommenden I-pole :-)

Teambekleidung von Pole Doc - HJG Drescher und Angelteam Sittig ist beinahe Woche für Woche zu sehen...

Hier ein kleiner Vorgeschmack der Fangaussichten - wie ihr erkennt, warten die dicken Rotaugen schon auf Euch...


hoffen wir für die Feederfreunde, dass es dort heute auch wieder besser lief... Ergebnisse folgen sicher im Laufe des Tages... 

erste Infos via Telefon sagen

Küsters - Küsters siegen mit 0,5 Punkten vor Sittig - Nordhausen... auch heute kaum Fisch in der Maas - Siegerfische waren 2 grosse Alande für Küsters und Sittig...

Einen ausführlichen Bericht findet ihr HIER: