Dienstag, Dezember 08, 2015

The New Remember in Belgien



 

Schon seit Jahren verfolge ich mit großem Interesse die Ergebnisberichte zur Angelveranstaltung „The New Remember“, der in jedem Jahr über 3 Durchgänge ausgetragen wird und zur Winterzeit am belgischen Albertkanal gleich hinter Maastricht stattfindet… blöderweise passt es bei mir zu dieser Zeit aus privaten Gründen meist nicht – umso erfreuter war ich, als Teamkollege Marc Lichter mir offenbarte, dass er sich in diesem Jahr mal auf den Weg nach Vroenhoven – Belgien machen wollte, um zumindest an einem der Angeln teilzunehmen. Schön, dass Marc auch noch einen Bericht im Gepäck mitgebracht hat und uns so an seinen Erfahrungen teilhaben lässt…
dann mal los:

The New Remember (2ter Durchgang am 06.12.2015),
Dirk van Mirlo, der Hauptorganisator, hatte mir im Vorfeld via Email und Telefonat Hilfestellung gegeben… Anmeldung – Wegbeschreibung  zum genauen Treffpunkt für die Startnummern- alles wurde erklärt. Zudem hat „Steff“ Hintzen (auch ein Ex vdE-ler) mir ein paar hilfreiche Infos zur Wegbeschreibung und zum Gewässer selber gegeben, damit ich nicht gerade so vor nem grossen Berg an Arbeit stand. Wie so oft in BeNeLux, ist auch der Albertkanal ein Kanal für sich... vor einigen Jahren habe ich hier und da mal dort gefischt, aber seitdem hat sich einiges geändert, unter Anderem gibt’s heute am Parcours von damals eine Brücke. Durch diese Brücke wurde der Kanal an dieser Stelle breiter gebaggert und daher ist dort nicht mehr soviel Strömung wie einst.
Aber gut, ran ans Werk. Meine Vorbereitung sah so aus das ich zuerst einmal Mücken klein und gross bestellte. In diesem Falle beschloss ich diese bei de Snoek (Ophoven – Belgien) zu bestellen, ich hörte aus Insiderkreisen das er sehr gute Qualität hat und auch noch rechtzeitig liefern konnte.
So dann ging es weiter, welche Posen und vor allem welche Gewichte????
Ich entschloss mich 5 Kits aufzubauen, Tropfen von 0,8-1,5gr und rund von 1 +2 gr. Gesagt getan, an einer feinen Schnur mit sensibler Bebleiungsmontage, abgelängt für  5 Teile lagen die Systeme nun auch in ihrem Fach.
Haken ebenso für die Rotaugenangelei noch gebunden, gut Geschirr ist nun fertig...was nun noch, achja Futter ;)
Es wird also mit Mücken geangelt, dann darf natürlich Lehm nicht fehlen. Und was noch??
Natürlich noch Futter von van den Eynde, abgestimmt auf die Rotaugenangelei, wobei die Sorte Turbo eine grosse Rolle spielte, in Kombi mit Vanille und etwas Koriander. Typisch für die Rotaugenangelei an den Kanälen in NL und BE ist Taubenmist wie ein jeder weiss, dementsprechend fügte ich am frühen Morgen vor dem Angeln frischen Mist dem Futter bei und los gings....
Ich fuhr ca. 45 min zu unserem Treffpunkt, die Wegbeschreibungen haben mir sehr geholfen, und ich wurde von Dirk van Mirlo direkt empfangen. Meine Startnummer hatte er für mich griffbereit, da diese ist am Abend vorher bereits gezogen wurde.
Platz E 50, gar nicht soweit weg vom Treffpunkt, quasi 3 Plätze ca. weg... Er berichtete noch kurz, das sich 83 Angler eingeschrieben haben, und wenn man mal so auf der Liste nachliest, na auch keine kleinen Jungs UND Mädchen dabei, einige kennt man wie Jo Adriolo ( Team Weltmeister und in der wertung einer italienischen Fachzeitung „bester Angler in den letzten 5 Jahren“) oder Fr. Audenaerd Ingeborg ( fischte heute eine 1 im Sektor ) oder auch der aktuelle Holl. Einzelmeister Theo Schilling, John Savelkoul und andere waren mit am Start.
(Anm. der Redaktion: wieder einmal möchten wir darauf hinweisen, was die „NL-Jungs“ alles investieren und wie oft Sie an unterschiedlichen Gewässern angeln – vergleicht das mal mit Deutschland… dazu aber ein ander mal mehr)…
Gut, nun ran ans Werk, der Wettstreit geht von 10:50 bis 15:00, wobei die reine Angelzeit von 11-15 Uhr ist, davor wird 10 Minuten schwer gefüttert... ich war bereits etwas früher da wie nötig und hatte nun gut 3 Std. Zeit zum Aufbauen. Ist man gar nicht gewöhnt und auch nicht wirklich nötig, auch wenn man an einem fremden Wasser ist und dadurch alles etwas genauer und auch motivierter unter die Lupe nimmt, wer kennt das nicht das Gefühl wenn man an einem neuen Wasser angelt und das Erlernte von vergleichbaren Gewässern dort dann auch anwenden will, aber 3 Std. braucht man selbst dann auch nicht. Bequem ist es am Albertkanal noch dazu. Man parkt direkt neben dem Angelplatz und kann quasi direkt aus dem Auto angeln ;) bzw. eher zum Schutz vor und für die Fahrradfahrer ;) ( den Krieg mit den Fietsers gibt es auch da) die abgesteckten Teile in den Kofferraum legen.
Ich beobachtete die ganze Zeit den Wind, lt. Wetterbericht sollte es konstant bei Windstärke 5 bleiben und Böen aufkommen bis hin zu 7, puh das ist echt hart, aber der Parcour lag geschützt und bei dem Südwestwind hatte man nur ein wenig Wind von der Seite und war daher angenehm zu fischen. Nach ca. 2 Std war alles aufgebaut, wie gesagt 5 Kits, Futter war auch fast durch, Köder da wo sie hingehörten, nun konnte es losgehen, also in ner Std :)  ...
Bis dahin plauderte ich mit meinem rechten Kollegen über Dieses und Jenes, Fischereigesetze in Deutschland, die gleichen Kormoranprobleme, Grossfischangeln an Weihern, und wie gerne wir an den Kanälen fischen.
So nun war aber auch Zeit Ballen zu drücken, Mücken waren getrennt, ein paar Caster und los gings, nicht wie üblich 17l sondern nur 10l waren erlaubt, was aber auch ausreichend war, fand ich, ein paar Ballen zum Werfen, was zum Cuppen und da kam auch schon das erste Signal, es durfte gefüttert werden. Alle Teilnehmer platzierten ihr Futter und beim nächsten Signal durfte geangelt werden. Gespannt schaute ich nun auf meine Montage und zwischendurch auf mein Umfeld, was sich bei den Kollegen so tat. Es wird in 4 Sektoren gefischt die sehr stark räumlich getrennt waren, und diese wieder in Halbsektoren, ergo 10 Mann im Halbsektor die man im Auge halten muss, damit man den Überblick nicht verliert und tunlichst am Ende eine gute Platzierung rauskommt.
Ich hörte bereits im Vorfeld und sah aus den Ergebnissen in der ersten Runde die ca. 14 tage vorher stattfand, das mein Sektor nicht gerade der Beste war, daher musste alles was es an Bissen gab, auch verwandelt werden.... Jaaaaaa das war auch so, es war erstmal sehr ruhig, nach ca. 15 min fing der Kollege links ein kleines Rotauge, rechts der Kollege noch nichts... dann bei mir , futsch der Schwimmer weg und was zappelte da, eine Grundel :(  , naja gut schonmal kein OF dachte ich mir.
Dann fing auch der direkte Kopf neben mir auf Platz 52 rechts kleine Fische. Na dachte ich Fisch ist da, aber nicht viel. Noch konzentrierter ging ich nun ans Werk, denn ein jeder weiss, wenig Fisch, dann fang was man nur fangen kann, hier zählt später jedes Gramm an der Waage. Es vergingen nun weitere 20 min und weiter runter ging nichts ausser der Kopf der eine grosses Rotauge hatte. Bestens im Bilde war ich nicht zuletzt dank meines Bankrunners und Spannpartner Robert „Kette“ Kettenberger, er besuchte mich und konnte aufgrund seiner Schulter OP (noch) nicht mitfischen, aber nächstes Jahr starten wir zusammen :) .
Ich dachte nun, mmmh nicht gut, bei mir tat sich nichts... ich wusste nach genauem ausloten im Vorfeld, das ich genau mittig ein grosses Loch hatte , was mir zu meinen Nachbarn auch sehr viel mehr tiefes Wasser bescherte, fast 50cm, daher hatte ich auch echt wenig Hängschnur aber angelbar. Ich nahm mir jetzt mal eine schwerere Montage und beköderte den Haken, setzte ein und führte den Schwimmer ganz konzentriert in das Loch und PLOPP Schwimmer weg und GAS GAS GAS, ich dachte was ist das, ich wusste hier gab es dicke Brassen und auch echt dicke Voorns (NL für Rotauge) aber das war komisch. Ja es war Komisch, ein Rotauge im Pyjama sprich ein Barsch von ca. 500gr.... puh dacht ich als ich das Tier im Kescher hatte, das war aber was. Warum? Feinstes Rotaugengeschirr und dann das Ding mit den spitzen Zähnchen, man kennt es vom Julianakanaal, das kann auch schnell Schnurbruch geben. Aber gut, das Ding nimmt dir erstmal keiner weg, dachte ich mir, aber es kam die Frage auf, wo sind die Rotaugen? mein Umfeld fing hier und da Kleinfisch inkl. Grundeln. Was nun, ich wechselte auf eine andere Montage, auf rund, und fischte nun etwas ruhiger, die Wellen vom Seitenwind und das hin und her klatschen des Wassers, übertrugen sich zu sehr auf die Pose. Der Albertkanal ist aufgebaut wie ein Wanne und kommt ein Schiff, werden die Wellen nicht wie typisch in Holland am Kanal durch die Steinpackung gebremst , sondern werden zwischen den Ufermauern immer wieder hin und hergeführt. Daher jetzt die andere Montage, und nach ein paar Grundeln siehe da, es kamen die Rotaugen, meine Kollegen rechts und links fingen ebenso Fische wobei auch da der eine oder andere Barsch um die 500gr dabei war. Gasgeben dachte ich, und ich fing ein paar Rotaugen, aber die sind anders wie die, die ich von damals kannte, sprich - nichts war typisch wie am Juliana, daher versemmelte ich auch 5 Bisse hintereinander und ich habe geflucht: Jott verdo.... etc. pp, einmal volles Programm bitte, aber so ist das halt. Selbst Robert (Anmerkung der Re.: kein KlosterschülerJ) wurde hinter mir ganz ruhig.
Der Wettkampf ging nur noch ca 1,5std. und auf einmal überall absolute Stille, keiner fing Fisch...
OK, dachte ich, kennt man irgendwo her, kommen jetzt die Grossen??? 30 min weiter, immer noch nichts, puh dachte ich wieder, was nun.... ich angel mal vor den Füßen, und naja ein paar Grundeln, immerhin, wie gesagt jedes Gramm ist wichtig. Und da sah ich bei den Kollegen etwas weiter gröseren Fisch, daneben auch, und rechts dann von mir auch, also also also ran an den Speck Grossfischmontage und losgehts...
ich warte, warte warte warte, schau auf die Uhr - ca. 20 min noch bis Ende.... und daaaaaa schwups der Schwimmer weg, Anschlag Gummi 2 kräftige Fluchten und dan WEEEEEGGG, Fu.. fluchte ich wieder, das war es dachte ich mir, ausgeschlitzt....
 und dann TRÖÖÖÖT zu Ende... Ende vom Lied von einem sehr schönen Angeltag,  die 1 im Sektor ging weg mit 1220gr, die 2 mit 1120gr, die 3 1120 gr ( gleiches Gewicht mit der 2 aber niedrigere Platznummer) die 4 hatte 860gr und die 5 war ich, auch mit 860gr und auch hier wieder gleiches Gewicht niedrigere Platznummer von Vorteil. Ich dachte nur knurrend...der dicke von eben, ne..der war es

Es war ein schönes Fisches was mir viel Spass gemacht hat. In der Spitze ist knapp 7 Kg gefangen worden, also ist Potenzial nach oben da und man muss nochwas tuen, daher Mund abputzen und kommenden Sonntag den dritten Durchgang starten. Bericht wird folgen :)

Petri
Marc
besten Dank für den Bericht Marc… mal sehen wie es kommende Woche läuft – ein Platz in einem fischreichen Sektor wäre sicher mal interessant…

Sonntag, November 15, 2015

mal wieder vom Winde....

 http://www.adriansommeling.com/wp-content/uploads/2015/05/nic_pappa_wind950px_20121223124520.jpg

angesichts der milden Temperaturen wurde in diesem Jahr noch recht lange am Stillwasser gefischt - und selbst aktuell hats noch geschmeidige 15 Grad im Westen... da fressen unsere Lieblinge natürlich nach wie vor ohne grossen Vorbehalt.

Dennoch zogs mich mal wieder zum Kanal - denn schon seit der Interpole hatte ich dort nicht mehr gefischt. Eine kurze Rundmail an die üblichen Verdächtigen und ruck zuck waren es 7 Leute... blöderweise deutete sich dann aber bereits zum Wochenstart der heftige Wind an - und so galt es zu überlegen, wo bei diesem Wetter denn überhaupt am Kanal zu angeln sei...

Aus alter Erinnerung kam ich auf die Strecke bei Elsloo - also gings im Konvoi heute morgen noch im Dunkeln dort hin - aber dann - blöde Sache so ein Kanalausbau - der gesamte Parcours dort ist mit Bauzaun abgesperrt - kein langes knurren, sondern kurze Diskussion und ab nach Schipperskerk - auf einer der beiden Seiten dort sollte wohl was gehen... erst gesten gabs hier einen Koppelwettkampf an der Nordseite, bei dem im Mittel 2,5 kg gefangen wurden - in der Spitze bis 5 kg - keine Rekorde - aber Fisch...

2 Feederangler waren heute Morgen bereits vor Ort und fingen auch recht bald die ersten Fische... das machte Mut...

also den Möbelwagen ausgepackt und erstmal aufbauen... nett mit den Nachbarn quatschen inclusive... und dann mal ran ans ausloten - uuups Lotblei weg - nochmal hochheben - neh doch nicht - komisch - Lotblei noch dran... wohl noch zu müde??? also nochmal runter ... schon wieder Kontakt... ja ver.... - hab mich doch gern - auf meinem Platz hats gerade mal knapp 1,50 m Tiefe bei 11,50 m und es wird nur laaaaaangsam tiefer... das Mitte November - da platzte mir schon leicht der Kragen... sitzen bleiben oder nochmal mit Sack und Pack umziehen... nachdem ich mir meiner Stippe in dem Sturm spa´zieren war um mich vom Bodenprofil weiter rechts zu überzeugen, entschied ich mich für Letzteres - schliesslich könnte es fast das Letzte Angeln für mich in 2015 sein - da will ich nicht 5 Stunden "doof" auf den Schwimmer glotzen :-(

Also dann nochmal neu... also geht doch - keine 30 m nach rechts hats ca. 3,5 m - das scheint hier und Standard und akzeptabel - obwohl der Boden - Schipperskerktypisch - mit "miserabel" wohlwollend umschrieben ist...

Den Rest fasse ich kurz zusammen:

in 4,5 Stunden 3 Systeme geschrottet einschliesslich Elastic gerissen - ausser Grundeln nix gefangen - ständig festgehangen - kurz vor Schluss eine Brasse verloren - die hätte zur 2 gereicht - und das Schlimmste --- Andi Tuk und Radio Darko, die im flachen sitzen bleiben, fangen beide Fisch - Darko selbst ca. 3 kg.... darüber können die Feederangler übrigens nur lachen :-(

gebrauchter Tag! irgendwo muss 2015 nochmal Fisch her - sonst komme ich noch auf Entzug - und dann wirds doppelt bitter für Euch, wenn es in 2016 wieder losgeht ;-)

stay tuned vdE

Ergänzung vom 18.11.2015: aktueller denn je: "Demokratie muss Meinung aushalten können"

Dienstag, November 03, 2015

INTERPOLE Termin&%$§"??)!'#*+

 http://www.filmafrica.org.uk/wp-content/uploads/2015/05/Sept30.jpg

Hallo Sportfreunde,

nach der Sitzung des ORGA Teams favorisieren wir für die

INTERPOLE 2016 & 3te Marcel van den Eynde Memorial

den Termin:

30ter September bis 2ter Oktober 2016

wie uns bereits einige "Stammkunden" mitgeteilt haben, wird dieser Termin wohl auch für das IAM 2016 am Silokanal favorisiert... leider ist es aber nun mal so, dass wir uns als internationale Veranstaltung nicht nur am nationalen (deutschen) Veranstaltungskalender orientieren können, sondern auch Termine jenseits der Grenze im Auge behalten müssen... wir bitten um Euer Verständnis

Es würde uns freuen, wieder möglichst viele Angler in Holland begrüssen zu können - gleichwohl wünschen wir auch den Organisatoren des IAM ein erneut volles Teilnehmerfeld!

Team vdE - ORGA team I-pole 2016

Montag, November 02, 2015

Open Stein 2016

...selbst hatte ich nach der INTERPOLE so ein wenig die Kanalsaison 2015 abgeschlossen (man soll aufhören wenns am schönsten ist :-) )... doch Open Stein - da hatte es zunächst dann doch gekitzelt... letztendlich aber wars dann alles a bissl viel in der Vorwoche - und so reichte es gestern nur zu einem Besuch am Wasser... "back to the roots" könnte man übrigens das Motto der diesjährigen Veranstaltung nennen - denn wie in den späten 90ger Jahren wurde nochmal im Hafen Stein geangelt... wer den Julianakanal zu kennen glaubt, der wird sich hier schnell umstellen müssen - denn im breiten Hafenbecken von fast 1,5 km Länge herrscht so gut wie keine Strömung... die Verhältnisse erinnern eher an den Duisburger Hafen denn an den Julianakanal, wie ihn die meisten Leser z.B. von der Strecke Roosteren - Illikhoven kennen.

Etwa 2 Stunden vor dem Ende also erreichte ich den Parcours - T-shirt Wetter am 1ten November - NULL Windstärken und ein Feld, in dem vom heimischen Veteranen mit gefühlter 100-jähriger Julianaerfahrung bis hin zum Kaderangler der Niederlande alles vertreten war... wie immer gabs auch Deutsche Autokennzeichen - und "wie immer" war Andreas Tuk einer von Ihnen... da kitzelte es natürlich schon wieder in den Fingerspitzen...

Es sei mir erlaubt, dass ich hier kurz abschweife... man mag durchaus differenziert über die individuelle Qualität einzelner Angler denken, doch alleine der Einsatz von Andreas Tuk nötigt mir höchsten Respekt ab! Er ist einer der ganz wenigen deutschen Angler, die sich nahezu wöchentlich der Aufgabe an neuen Gewässern und gegen andere "Gegner" stellen - alleine dafür gebührt ihm (neben seinen Erfolgen) das Blogspot Siegel! Ich bin, gerade angesichts der Ergebniskrise des deutschen Verbandes auf internationaler Ebene, gespannt, wohin ihn dieser Weg noch führt...

http://www.mein-bauer-holzbau.de/files/bilder/siegel/siegel_premium.png

zurück zum Parcours...

auf den Kopfplätzen gings zwar nicht gleich Schlag auf Schlag - doch wenn hier Gummi zu sehen war, dann hing meist auch eines der "echten" Juliana-Rotaugen am Haken... da ich den ganzen Parcours beobachten wollte und mich insbesondere auch für unseren vdE Teamkollegen Marc Lichter interessierte, der hier und heute unsere Fahne hoch hielt, hielt ich mich nicht lange auf - doch insbesondere auf Platz 7 kamen in der kurzen Zeit schon 2 Master Class Rotaugen, die sicherlich gemeinsam locker das Kilo knackten... nah so kanns ja gerne weiter gehen dachte ich mir - gings aber nicht... Peter Wirtz, mein BASV Kollege, sass ziemlich bedröppelt auf seinem Thron - ein paar "Schwarze" (Schwarzmundgrundeln) hatten sich am Köder versucht - ansonsten Flaute - und auch links und rechts kam nichts, was auf Topplatzierungen hoffen lies... wenige Plätze weiter - Horst Jansen - leider das gleiche Lied.. 2 bis 3 Rotaugen im Umfeld - aber keine Perspektive nach vorne...

Dann urplötzlich wieder ein ganz anderes Bild... so ziemlich präzise in der Mitte des 45 Angler starken Parcours gibts ein paar Plätze, die gute Anzahlen von Fisch fangen... den Unterschied macht hier primär die Qualität... und wieder mal ist es Marc Raemakers, der hier die Nase vorn hat... unser Marc Lichter als direkter Nachbar hält zwar bei der Stückzahl prima mit, doch beim Durchschnittsgewicht muss er sich dem Belgier klar geschlagen geben... auch die direkten Nachbarn unterhalb fangen hier noch ihre Fische und es kommen Gewichte von 3 und 4 kg... oberhalb aber ist auch schnell wieder "Ende im Gelände"... mit einer Grundeltaktik erreicht ein Jugendangler noch knappe 2 kg, die jedoch im Mittelsektor so gerade nicht für einen Top 5 Platz reichen... nur wenige Meter weiter wieder ziemliche Tristesse ... selbst ein Leon Nacken (der einzige Angler, der diese Veranstaltung schon 2mal gewann) kommt mir in guter alter "Nackenmanier" wandelnd entgegen - für einen kleinen Schwatz ist auch noch Zeit ehe er dann wieder auf seiner Kiste Platz nimmt und nochmal "probiert". Andreas Tuk gleich nebenan gehts auch nicht wirklich besser... am Ende knacken beide knapp die Kilogrenze... mein Weg bis zum Endplatz 45 bringt auch keine wirklich erfreulichen Eindrücke - selbst Topleute wir Johnny Savelkoul, Ron Steyvers oder Jan Messing kämpfen mit den mässigen Fängen und den wenigen Bissen... Immer wieder höre ich, dass die Fische kurz am Platz sind - sich dann auch mit guter Schlagzahl fangen lassen - dann aber ebenso schnell wieder verschwinden...

15:00 Uhr - das Schlusssignal ertönt - ich bin gespannt auf das Wiegen - auf den niedrigen Plätzen hatte ich mich nicht lange aufgehalten - doch das was ich dann beim Wiegen sehen konnte, war durchweg sehenswert - viele gute Fische, die mit Sicherheit die 800 Gramm Marke erreichten...

Auf Platz 2 kommen dann gleich gute 6 kg ... Platz 7 bringts auf 4 kg... das reichte in jedem Falle für den Sektor (Platz 1 bis 15) - und lange standen diese 6 kg auch insgesamt ganz oben... dann kam Marc... ebenfalls 6 kg... die Nachkommastelle muss es entscheiden .. und ... es reicht so gerade nicht... ganze 10 Gramm fehlen :-( ...

wir gratulieren dem Sieger Peter v. Kaam ...

übrigens trifft sich der internationale Freundeskreis der Dreiländereckstipper unter der Leitung unseres Teams vdE am 15ten November nochmal am Juliana zum gemeinsamen Angeln... sicher werden hier auch einige der Open Stein eilnehmer am Start sein... wer sich gerne anschliessen möchte, schreibt bitte eine kurze e-mail an interpole@gmx.de

Hier noch ein paar Bilder und das offizielle Ergebnis der Open Stein 2015 - KLICK aufs Bild zum vergrössern

ein guter Start auf latz 7

heute leider nur der "Grundelpeter"

Marc Raemakers machts aus der Mitte

Pose und Köderführung bei Marc

Marc haderte ein wenig mit dem Durchschnittsgewicht

Grundeln war im Mittelsektor keine Option für die Top 5

...Leons Taktik :-) bloss keine Störung im Uferbereich

Andi "überall" Tuk - auch heute wieder dabei

Johnny Savelkoul hatte gute 30 Minuten - doch die reichten nicht für ganz vorne

noch so ein "überall" zumindest in der Region - Kalle ist einfach everybodys Darling!!!

Jan Messing - mit hoher Stückzahl auf Platz 2 im letzten Sektor

Loed Wever - auch einer von den "Unsterblichen" - TOP!!! und heute wieder auf 3!!!

typisches Bild für den ersten Sektor - gute Rotaugenfänge


einmal sprang sie noch um - doch 6.200 gr wolltens dann bei Marc Raemakers doch nicht werden :-(
Marcs Fang - offenbar wieder Vieles richtig gemacht
 

     
Sektor A:
1. Peter van Kaam 6200 gram (2)
2. Hub Kurvers 4195 gram (7)
3. Ton van Berlo 3430 gram (4)
4. Wilbert Dohmen 1945 gram (5)
5. Jo Spee 1920 gram (1)
---------------------------------
6. Wim Wintracken 1735 gram (10)
7.Richard Feller 1720 gram (12)
8. Har Slabbers 1595 gram (6)
9. Jo Diederen 780 gram (3)
10. Horst Jansen - gram (9)
10. Jan Roelofs - gram (8)
10. Math Schmitz - gram (11)
10. Peter Wurths - gram (13)
10. Van Lieshout Niet aanwezig (14)

Vak B:
1. Marc Ramaekers 6190 gram (23)
2. Harrie Smeets 4520 gram (21)
3. Jack Nouwen 2660 gram (18)
4. Leon Maessen 2405 gram (15)
5. Marc Lichter 2190 gram (24)
-----------------------------------------------
6. Juul Slabbers 2170 gram (25)
7. Paul Kitzen 1405 gram (20)
8. Alex Suylen 1395 gram (29)
9. Math Leunissen 1325 gram (17)
10. John Savelkoul 1310 gram (30)
11. Andreas Tuck 1180 gram (27)
12. Leon Nacken 1025 gram (26)
13. Leon Muris 770 gram (16)
14. Eddy van den Hoogen - gram (28)
15. Heinz Henz - gram (19)

Vak C:
1. Jan Coenen 2105 gram (45)
2. Jan Messing 2015 gram (37)
3. Lud Wever 1695 gram (44)
4. Ron Steijvers 1570 gram (38)
5. Mike Boesen 1140 gram (40)
----------------------------------------
6. Marcel Bindels 1095 gram (42)
7. Paul Steeghs 765 gram (43)
8. Jos Bukkens 735 gram (39)
9. Wim van Mulken 620 gram (33)
10. Jos Bastiaans 550 gram (31)
11. Thei Schillings 510 gram (35)
12. Puts 300 gram (41)
13. Robin Huntjens 85 gram (34)
14. Josef Seidel / gram (32)
15. Kalle Potschernik - gram (36)