Sonntag, April 21, 2013

Treene Cup 2013





das van den Eynde Team war mal wieder auf Deutschlandtour...

Diesmal führte uns der Weg an die Treene / mitten in den Feuchtwiesen Nordfrieslands galt es mit den Tücken eines tiedeabhängigen Gewässers umzugehen und sich der speziellen Angelei dort anzupasen.






Ehe es zu Missverständnissen kommt, möchte ich eines gleich vorweg klarstellen... vieles ist dort oben im hohen Norden ganz anders denn bei uns vor der eigenen Haustüre - doch wer ein solches Event mit 100 Teilnehmern organisatorisch so entspannt über die Runden bringt, der kann nicht viel falsch gemacht haben!!! Dazu ein echter Lichtblick, dass es in der Tat auch Angler unterhalb der 40 bis 50 Jahre Altersgrenze gibt - dass hatten wir angesichts der Teilnehmerzusammensetzung hier im Westen schon beinahe vergessen.

Also dann - 6 Stunden Fahrt lagen hinter uns - Manuel Kröger (unser vdE Mann Nord) und Frau Jasmin empfingen uns mit offenen Armen - natürlich ideale Rahmenbedingungen, wenn einer unserer Teamangler sein Privathaus bereitstellt... Angelpapiere organisiert - Materialgarage - Parkplatz - Köderkühlschrank - Unterkunft - gedeckter Tisch - Schlafgelegenheit und selbst Internet bereitstellt - einfach alles da - was will man mehr - hier schonmal das Wichtigste - ein RIIIIIIIESEN Dank an Manu und Min für den Service über das ganze Wochenende!!!

Nun aber zum Angeln...

Posenangeln war angesagt - bei uns verbindet man mit diesem Begriff zu 99,99 Prozent die unberingte Stipprute / Kopfrute - nicht so im Norden - was an unseren Kanälen die Topsets der Stippen, dass sind im Norden die Bolos und Matchruten - für einen Wessi kaum vorstellbar, was die Nordlichter an Rollenruten aufbauen.... bei Wassertiefen von 2 bis 4 Metern im teils fliessenden Wasser dazu auch noch meist Laufmontagen - also hohe Schule..

berufliche Zwänge gestatteten einen Tag Training - ok - die neue Fischereiabgabe für jedes Bundesland in Höhe von 10 Euro schlägt da natürlich ein wenig zu Buche - dass sie bis Ende 2013 gilt ist nur ein schwacher Trost - aber auch das ist höhere Gewalt...

gefühlte 1 Million Windkraftanlagen am Wegesrand mussten einen Grund haben - als wir an der Treene aus dem Auto stiegen, wussten wir welchen ... die langen Stippen blieben also am Freitag gleich mal im Auto...

aber jetzt "Fisch ON" - und - uuups denkste... satz mit X..  ok - der Wind blies kräftig - doch etwas mehr hätts schon sein dürfen, was da am Freitag an den Tag kam - doch den Trainingskollegen anderer Teams gings da nicht besser... Achim zeigte mir bereits meine Grenze und seine Extraklasse an der Matchrute auf - das ständige Training mit Tim und Nils musste sich ja schliesslich positiv auswirken ... am Ende ein mehr als deutlicher Unterschied - der Achteath kanns ganz einfach mit der Rolle - war mir aber schon immer klar :-) schön, wenn man so jemanden in den eigenen vdE Reihen weiss!

Also dann - Training war noch Spass - jetzt sollts langsam ernst werden... ein bissl bedröppelt schaue ich drein als ich erfahre, dass der Parcour mit seinen 5 Sektoren so ca. 5 - 6 km Luftlinie lang ist - Abstände zwischen den Plätzen dazu bis zu 30 m - da staune ich nicht schlecht - auf dieser Strecke würden bei uns locker drei bis viermal so viele Angler Platz nehmen (wenn sie denn dann vorhanden wären) aber nochnmal seis gesagt - niemand kennt das Gewässer so wie der Ausrichter - und die Jungs vom ORGA Team geben sich auch hier im Norden dankenswerter Weise alle erdenkliche Mühe, uns einen TOP Parcour und eine TOP Veranstaltung zu präsentieren - bei nur 1,5 Stunden Vorbereitung dennoch eine logistische Aufgabe, die es für Fahrgemeinschaften auf den Feldwegen -hinter den Deichen- zu lösen gilt - da das Wetter besser wird und das Handy bereits erfunden ist, war aber auch dies letztlich ohne grosses Gestresse zu lösen...

Nun noch schnell zum Treffpunkt, wo die Browning Fraktion des Nordens gerade ein Festzelt aufbaut - da können wir uns hier übrigens mal neh dicke Scheibe von abschneiden - nix da Siegerehrung unter der Brücke! Ein BRAVO dafür in den hohen Norden... Klasse gemacht! Soviel ehrenamtliches Engagement würde ich mir hier auch mal von den Kollegen wünschen :-(

Auch ein Startsignal kann man ganz einfach durch Rufen geben - wenns einer nicht bekommt - nun ja - das nimmt man allgemein mit friesischer Gelassenheit - alles etwas lockerer denn hier zu Lande - wo es Mord und Totschlag gäbe - ein Reglement muss übrigens auch nicht partout 5 Seiten lang sein (die eh niemand liest - wie ich zur INTERPOLE immer wieder feststelle) - 5 bis 6 Sätze genügen hier schon und dennoch geht man sich nach dem Angeln nicht an die Wäsche - 2tes BRAVO!

Füttern fällt dann deutlich gemäßigter aus denn an unseren Kanälen... bissl Polecup auf die Stippe  - bissl Schleuder für die Matchspur-en und dann erstmal gucken was geht... diesmal übrigens gings meist recht schnell... um dann doch bei Vielen noch schneller nach zu lassen :-(

Die Ergebnisse vom Freitag hatten mich vorsichtig werden lassen und so war fluchs noch eine Lehmmischung für den Notfall vorbereitet - als in der ersten Drift mein Schwimmer allerdings schon 2mal "absoff" war die schon fast vergessen... wie gesagt - fast vergessen - denn nach knapp 20 Minuten war der Zauber mit kleinen Güstern und Rotaugen auch schon wieder vorbei - und wie ich in den Gesichtern meiner Nebenleute deutlich ablesen konnte, wurde dieses "vorbei" mit jedem zusätzlichen Futterball noch ein bisschen -mehr vorbei- also gabs nur noch Lebendköder in Lehm als Magerkost und um die 30 Minuten einen kleinen Bonus - Futterball auf die Matchspur, von der dankenswerter Weise dann auch noch ein ansehnlicher Güster erbeutet werden konnte, der dem ergebnis mehr denn gut tat. Mit "nur" 1.4xx gr wirds am Ende Platz 8 - aus der Mitte sogar noch ein mehr denn ordentliches Ergebnis - die Topgewichte von 3 kilo abwärts in diesem Sektor kamen aus einem anderen Land (siehe Abstand der Angelplätze :-) - vorsicht rheinischer Humor!)

Beim Einsammeln durch Taxiservice Achterath und Eintreffen von "uns Manu" gibts strahlende Gesichter... selbst mit meiner noch respektablen 8 aus 23 liege ich deutlich hinter ihren Ergebnissen - Manu (ansonsten eher die Feeder-Rampensau) stippt sich zu einer sensationellen 1 - und der Doppel A gibt dem Sektor und den Zuschauern eine Lehrvorführung im Stückzahlangeln mit -wie immer- selbst gefitteten und getunten Matchschwimmern - mit kleinen Rotaugen um die 20 bis 50 gr erangelt er bei strammem Seitenwind noch 3.190 gr, was zur 2 im Sektor reicht! Dankenswerter Weise haben sich auch noch 2 Kollegen für eine eigene Mannschaft gefunden - mit Bernd Stuck und Jürgen Müller liegen wir als van den Eynde Team gar auf Platz 4 der Zwischenwertung nach Tag 1.

Allgemein werden für Tag 2 bessere Ergebnisse prognostiziert - ich bleibe da allerdings skeptisch - wenn der Fisch nicht will, dann habe ich nur sehr selten erlebt, dass man ihn mit Futter bzw. Ködern williger macht. Recht hatten am Ende weder die Einen noch die Anderen... in den Sektoren D und E kamen echte Topgewichte an Tag 2 - die Sektoren A bis C liefen erneut überwiegend mager...

in Sektor D angekommen, zeigte das Treeneufer an Platz 72 sein uncharmantes Gesicht :-( kniehoch verschwand ich im Modder - un dat stiiiinkt ..... doch so sind die Gewässer im Norden eben - muss man sich als Angler drauf einstellen und gut ist - hier im Wetsen für manchen sicher undenkbar - dort schön zu sehen, dass selbst "die Alten" noch mit grosser Freude dabei sind und den Strapazen widerstehen. HUT AB!!!

Das Losglück war heute sicher auf meiner Seite - die letzten 3 Plätze machen 1 - 2 und 3... da sitze ich mitten drin... knappe 15,5 kilo sind eine sichere 2 - schön zu sehen, dass man hier einigermassen mithalten kann... ein Marco v. Holten auf Endplatz dazu noch ohne Nebenmann (Platz blieb frei) war sicher nicht zu halten - gerade dass, was er nach einem Zander an der Stange mit der Matchrute zeigte war auch wirklich grosser Sport - ein äusserst netter Kerl noch dazu - da kam das "shake hands" nach dem Angeln gerne und von Herzen...

Ach - fast vergessen - Schleswig Holstein machts vor und andere sollten sich ein Beispiel nehmen . der Setzkescher wurde nach Novellierung des Fischereigesetztes wieder eingeführt - für uns übrigens ein wesentlicher Aspekt bei der Auswahl dieser Veranstaltung. Sicher wird sich mit der Zeit auch das Handling fürs Wiegen besser und besser einstellen - Wiegekommando jedenfalls war bereits Ruck Zuck zur Stelle - und auch der Transport vorbildlich organisiert - so gehen Angler bei Hegefischen mit gutem Beispiel voran - BRAVO Nummer 3! 

Also dann - heute hab ich den Taxi Service an der Backe - das Navi kennt natürlich die friesischen Feldwege nicht und ich passiere Dörfer, deren Namen man sich für den nächsten Harry Potter Film merken sollte ;-) oder kannte von Euch schon jemand Hollbüllhuus (kein Tippfehler :-) )

Endlich in Sektor A angekommen glaube ich im Achterathschen Gesicht bereits ein leises Grinsen zu vernehmen... erneut eine Platzziffer 3 ist schnell in Erfahrung gebracht... whoppa - da könnte ja richtig was nach vorne gehen - ein Sektorensieg ganz sicher im Rahmen der Möglichkeiten... Manu hingegen scheint wenig begeistert - eine Platziffer 9 nach der Eins von gestern hat ihm ein wenig das Lachen genommen .. - dennoch Respekt an unseren Feedermann - denn diese gesamt 10 Punkte sind am Ende auch Platz 10 in der Gesamtwertung - aber auch nur weil die Friesen anders rechnen :-) denn auch der Autor bringts auf 10 Punkte bei allerdings höherem Gesamtgewicht - und bei einer aus zwei Zahlen gebildeten Summe spielt es mathematisch keine Rolle wer die geringere Platzziffer beisteuret - Summe 10 ist 10 bleibt 10 - egal es stand vdE drauf :-)

Als dann - schaun mer mal, wie es hier mit der Auswertung so läuft - und - ja verdammisch - Nobelpreis wäre untertrieben... ich hatte ja für die Intepole schon über ein web basiertes Wiegesystem nachgedacht - doch offensichtlich gehts mit der nötigen Manpower auch ohne ein solches in Windeseile - da versteht jemand sein Handwerk und hat im Hintergrund ganz still und leise einen Top Job gemacht!

Es war nett, viele Angler aus dem Norden einmal persönlich kennen zu lernen, die sich ansonsten vorwiegend bei den DAV Veranstaltungen oder im Osten und Norden aufhalten - Windel - Röschl - Barra - v. Holten - Kupperschmidt - Seipel und wie sie alle heissen - ein freundliches Hallo gabs von nahezu Jedem, dem man über den weg lief - und wir hoffen, dass man die Strecke auch mal in Gegenrichtung unter die Räder nimmt - ein Team aus SH - HH oder HB würde auch der INTERPOLE sehr gut gefallen.

Dass wir es insgesamt nicht schlecht machten und den Helden des Nordens im fairen sportlichen Gegeneinander ordentlich Paroli bieten konnten, vermag Euch ein erster Blick auf die Ergebnisse zu verraten :-)

Ein grosser Dank noch einmal an unsere Gastgeber, das gesamte ORGA Team - hier besonders an Kurt Scheffler jun. und Rüdiger Hansen... sowie an den Hauptsponsor der Veranstaltung - die Firma Browning, sowie ein besonderer Glückwunsch an den noch "blutjungen" hochsympatischen Gesamtsieger, MATRIX Angler Christoph Barra von den Hanse Stippern aus Bremen (Foto unten - rechts)!



Einzel und Teamergebnis:

Donnerstag, April 18, 2013

durchwachsene Bilanz




.. die vergangenen Tage, die uns endlich den ersehnten Frühling ins Grenzland brachten, boten aus angelsportlicher Sicht leider wenig Grund zum persönlichen Freudensprung...

bei einem Angeln am Wochenende galt es primär den neu besetzten Karpfen nachzustellen... die jedoch genossen ebenso wie wir Menschen, die ersten Sonnenstrahlen um sich primär im Flachwasser endlich mal wieder den Bauch voll zu schlagen. Gut lachen hatte da, wer richtig gelost hatte und das richtige Setup am Start wusste... Gewichte bis jenseits der 20 Kilogramm Marke zierten die Wiegeliste... doch oh weh oh weh das Los spielte nicht mit... dann gings auch schon rapide abwärts... ganze 4,5 kg gab der Zeiger für meinen Fang an - und damit war den Tagesbesten nicht einmal annähernd beizukommen...

Auch das erste Sommerabendangeln in Kerkrade am Dienstag Abend wurde gewohnt gut besucht... für die lockeren 2 Stunden hatten sich immerhin wieder 31 Teilnehmer gemeldet... und die Fänge waren durchweg ansehnlich... kurzes Fazit aus eigener Sicht - die erste Stunde vergeht auf einem TOP Platz OHNE EINEN BISS :-( die erwarteten Karpfen stellen sich ganz einfach nicht ein - und hier - im ca. 50 cm tiefen Wasser gibt es dazu kaum Alternativen, will man einen der ersten Plätze erreichen... Peter Grosjean auf Platz 1 und und Joep Beugels auf Platz 2 scheinen den Fisch in Ihrer Ecke zu versammeln... auf Platz 3 ganz einfach nichts zu machen... und auch Rene Schins, der hier in einer vollkommen separatens Ecke des Gewässers (Burggraben) auf Platz 4 den anderen Eckplatz einnimmt, hat nicht viel zu lachen... ca. 20 Minuten vor dem Ende wendet sich das Blatt (endlich) - der Fisch kommt ein wenig aus der Ecke und ich darf endlich mal "mitspielen"... ruck zuck sind 3 kleine Karpfen verhaftet - doch für den Letzten -so dringend erforderlichen - reicht dann die Zeit ganz einfach nicht mehr... schade - nicht ganz 3,5 kg auf 20 Minuten waren zwar nicht schlecht - doch der Vorsprung der beiden Nebenmänner ganz einfach schon zu gross... am Ende also "nur" ein dritter Platz im Sektor :-( für einen Platz ganz vorne in der Gesamtwertung, nach den Erfahrungen der Vorjahe, hier sicher schon zuviel... schaun mer mal wie es sich in den kommenden Wochen entwickelt... jedenfalls gibts Fisch am Casteel - und das ist nach all der angel- oder bissfreien Zeit doc auch etwas sehr erfreuliches...

Ergebnisse 1ter Sommerabend siehe HIER
 
  

Donnerstag, April 11, 2013

es hätte von mir sein können...

 http://www.sport1.de/media/_redaktion/sportarten/fussball/bundesligasaison20102011/sonstiges_45/dickel_norbert_5x4_Diashow.jpg
zu Ehren meiner sportlichen Herzensangelegenheit (seit frühester Jugend!) brechen wir mit einem eisernen Grundsatz in diesem Blog und bringen ausnahmsweise mal was vom .... Fussball!

unbedingt Ton einschalten :-)

LINK HIER


Dienstag, April 09, 2013

2te internationale Van den Eynde – Matrix Feederchallenge

..es war zwar erst die 2te Auflage der internationalen Van den Eynde - Matrix Feederchallenge, doch längst ist die Veranstaltung ein fester Begriff unter den Feederanglern Europas - und gerade bei solchen Veranstaltungen treffen sich die "Mütter mit den schönen Töchtern" ---- zeigt sich, "wo der Frosch die Locken hat"!

In diesem Jahr ging es dazu an den Kanal Gent Terneuzen - erst im Vorjahr in die Liste der Top Com Gewässer unserer holländischen Kollegen aufgenommen, ist dieser stark befahrene Schifffahrtskanal im äussersten Eck Nordhollands ein Gewässer, dem Insider in Zukunft selbst eine EM oder WM zumuten...

Die Vorgeschichte des Angelns war allerdings ähnlich düster, wie wir es aktuell an so vielen Gewässen erleben - der lange Winter hinterlässt eben aller Orten seine Spuren - so auch im Norden Hollands am Kanal Gent - Terneuzen (nur zur Erinnerung - am gleichen Wochenende gab es an Deutschlands Vorzeigegewässer - Silokanal-  ein "Totales o.F" bei einer Veanstaltung mit 30 Anglern) :-(

Doch Angeln ist nun mal das, was die Protagonisten daraus machen - und so durfte man gespannt sein, wie sich Engländer, Holländer, Belgier, Franzosen und Deutsche hier schlagen würden...

Deutschland übrigens "nur" mit 2 Teams am Start - und einmal mehr sei die Frage erlaubt, wo sie denn nun alle sind - die deutschen Feederangler von Topniveau - wenns bei internationaler Konkurenz um die Butter geht - die Teilnahme war übrigens auch hier für quasi Jedermann (also auch Sponsor- oder Vereinsmannschaften) offen (um Missverständnissen vorzubeugen - die Frage nach der Teilnahme auf internationaler Bühne gilt für die Stippfraktion in gleicher Weise)?

Bereits die Trainingswoche sollte an den Tag bringen, was im Grunde anderen Orts aktuell kaum anders ist (siehe oben) - es ging um vereinzelte Fische und es sollte essenziell sein, möglichst ohne ein o.F im Teamergebnis durch die 2 Tages Veranstaltung zu kommen - so jedenfalls würde man sich schon weit nach vorne Angeln können.

Bei aller Freude an grossen Fängen haben doch auch solche Veranstaltungen durchaus immer wieder ihren Reiz - denn unter solchen Umständen mit 5 Anglern über 2 Tage ein Topergebnis zu erzielen, verlangt doch nach einer excellenten Teamtaktik und 5 höchst versierten Anglern, die unter allen Umständen eben doch immer wieder diesen einen Fisch aus den Fluten kitzeln - wer da noch behauptet, dass der Faktor Glück im Teamergebnis eine erhebliche Rolle spielt, sollte seinen Fair Play Gedanken gründlich auf den Prüfstein stellen.

Wie man also erkennen möchte, waren die Verhältnisse quasi umgekehrt proportional zu dem, was wir dann auch in 2013 wieder Woche für Woche von den unterschiedlichen Challenges und Serien hier zu Lande an Ergebnissen geliefert bekommen... sicher auch eine Kunst - ganz sicher auch grosses Angelvergnügen- gar keine Frage!!!! Ob wir diese Ergebnisse jedoch mit internationalen Massstäben messe können (wie wir es in Deutschland nur all zu gerne tun) sei einmal mehr in Frage gestellt.

Kommen wir zu den Ergebnissen der Challenge...

Es war hier und da dann doch immer wieder etwas zu fangen - einzelne Güstern - der ein oder andere kleine Brassen - vereinzelte Rotaugen - ab und an ein Barsch und selbst vereinzelt mal ein Butt... (der Kanal liegt direkt an der Nordsee) - und selbst den "verhassten" Marmor- bzw. Schwarzmeergrundeln kam unter diesen Umständen eine besondere Bedeutung zu... dazu jedoch galt es insbesondere im Uferbereich zu feedern - sicher ebenfalls eine Kunst für sich... doch wie man erkennt - auf diesem Niveau sind auch solche Techniken gefragt...

und nun die 1 Millionen Slotti Frage - wer hat sich auch unter diesen Umständen durchgesetzt?

Logisch ---- In Ge Land ---- wer sonst... ein Blick auf das Klassement verrät es überdeutlich... unter den ersten ersten 10 Teams sage und schreibe 3 Englische (davon Platz 1 und 2) - 5 Holländische und 2 Belgische Mannschaften...

und dennoch sagen wir "Hut ab" vor den Deutschen Teilnehmern, die keine Kosten und Mühen gescheut haben, hier die schwarz rot goldenen Farben zu vertreten - auch wenns sicher nicht so hingehauen hat wie geplant, so sind solche Erfahrungen doch dutzendfach mehr wert , als der xte Sieg an immer den gleichen Gewässern vor der eigenen Haustüre.

HIER die vollständigen Ergebnisse - Achtung - die Ergebnislisten wurden als öffentlicher Link bei Dropbox hinterlegt... "Dropbox" ist auf manchen Firmenrechnern blockiert ;-) da muss dann mal von zu Hause gesurft werden :-(

EINZEL

MANNSCHAFT

Sonntag, April 07, 2013

Tuk ist "On Fire"

http://imgs.mi9.com/uploads/scary/2164/on-fire_422_29100.jpg

... der Terminkalender im Westen hatte für die Friedfischfans richtig was zu bieten... am Samstag bei noch eisigem Ostwind traf man sich unter Vereinskollegen beim Karpfenangeln und fror um die Wette... Cyprinus zeigte sich so auch nicht wirklich in bester Beisslaune... einzig Andreas Tuk wusste mit nennenswerter Anzahl zu überzeugen und brachte mit 10 Kilo + das höchste Gewicht zur Waage... da konnte auch Bloggers 7 Kilo Fisch an 10er Vorfach nicht gegenhalten - denn der Beifang brachte nur noch schlappe 2,1 kilo dazu und damit war dem "Tukki" diesmal nicht beizukommen :-(

weiter gings gleich am nächsten Morgen - hier durfte jeder Angler gleich noch einen weiteren Mann Verstärkung mitbringen - sprich Koppelangeln stand auf dem Plan...

12 Grad hatten die Wetterfrösche vorhergesagt - und zumindest gefühlt durfte die Vorhersage zum Mittag bestätigt werden... endlich mal wieder Sonne - endlich Wolkenloser Himmel - endlich kein heftiger Ostwind - endlich angeln - nur die Fische hatten wohl von all dem Winter auch "endlich" die Nase voll - mager mager mager was da so zu Tage kam... hier und da dann auch noch ein Abriss, der deutlich bessere Platzierungen verhinderte... aber - weils so schön war, gleich nochmal der "Tukki" - diesmal an der Seite von Heinz Drescher - und auch diesmal musste der Autor als 2ter (an der Seite von Dirk Kerschen) wieder dem Sieger die Hand reichen... 2 zweite Plätze also - so des Bloggers Wochenendbilanz...

also dann Ihr Weissigs - ihr Müllers - ihr Horlers usw usw - seid auf der Acht wenn der Tukki kommende Woche in Richtung Osten rollt :-) denn

- this Tuk is on fire

endlich wieder die gewohnten Bilder im Westen