Freitag, Juli 21, 2023

Club WM Polen

 

in Deutschland leider mal wieder unter dem Radar - doch anderswo neh richtig grosse Nummer - die Club WM in Polen - nach einer Woche Training scheinen die Drennan Barnsley Blacks als TOP Team aus England bestens gerüstet ... wer dem Englisch ein wenig mächtig ist, kann aus dem hier verlinkten Video sicher einiges raushören - allen anderen kann ich dennoch einen Blick empfehlen - denn alleine was die English-men da so ans Wasser bringen, würde so mancher Angelmesse sicher zur Ehre gereichen - beeindruckend finde ich insbesondere die Batterien an Matchruten... 

und "trust me" - wer da gewinnen will, wird diese Jungs schlagen müssen...

 

hier gehts zum video und der fb seite der Barnsley-s

Sonntag, Juli 16, 2023

DLRG Wochenendrapport

Hallo in die Runde,

wie vor einigen Wochen berichtet, startete die Koppelsaison (in Deutschland würde man vermutlich Duo oder Tandem sagen) mit Neupartner Richard Gralla seiner Zeit am Stuwmeer wenig erfolgreich.

Am vergangenen Wochenende gabs gleich die zweimalige Chance es besser zu machen.

Am Samstag gings an eine kleine Weiheranlage mit Karpfenbesatz - am Sonntag sollte erneut der Stausee Ort des Geschehens sein.

Die Vorbereitung auf den Samstag verlief recht unspektakulär - in den vergangenen Monaten hatten wir beide hier gleich mehrfach erfolgreich gefischt und der Plan an die Karpfen zu kommen beinhaltete wenig Überraschendes - vielmehr ist es hier der Futterrhythmus, der die Fische schnell "kirre" macht - und wenn die einmal unter Wasser anfangen "Wilde Maus" zu spielen, ist es mit der Angelei hier ein echtes Drama. Also - nur keinen Pellet zuviel und keine unüberlegten Aktionen - so sollte der Schwimmer dann regelmässig abtauchen und Gewicht ins Netz bringen... los gings natürlich mit dem Losen - doch das verhältnismässig kleine Feld liess es zu, dass dem Los im Grunde wenig bis gar keine Bedeutung zukam - die Platze hatte Josef Seidl, der das in dieser Woche stellvertretend für Ton v.d. Sleen regelte, "perfekt" verteilt - neben den bekannten Eckplätzen gab es weitere Plätze an den künstlichen Versteckmöglichkeiten, über die ich ja ebenfalls schon berichtet hatte... einen dieser Plätze erwischten wir und starteten beide mit der gleichen Taktik - die long pole wurde wegen der vorhergesagten stark böigen Winde nur auf 10 m (statt erlaubter 11,50 m) gefischt (was sich als Segen erweisen sollte) und zusätzlich wurde ein Platz "in the margins" präpariert. Die 10 m Bahn lief bis zu etwa der Hälfte der Angelzeit recht ordentlich und wir konnten beide etwa 8 bis 10 Fische eintüten - damit sahen wir uns zu diesem Zeitpunkt mit knapper Nasenlänge vorne - die "margin" Plätze hingegen liefen noch gar nicht, was für dieses Gewässer in den letzten Wochen sehr untypisch ist. Die zweite Hälfte der Veranstaltungen wurde deutlich zäher - auch wir hatten mitunter Probleme mit falsch gehakten Fischen und erst 1,5 Stunden vor Schluss kam die erhoffte Aktivität und er erste Biss im Uferbereich - mit 3 bis 4 weiteren Fischen - der letzte davon ein Ureinwohner von ca. 8,5 kg - wurde es dann doch noch recht deutlich - mit ca 20 kg vor Platz 2 konnten wir das Angeln siegreich beenden. Ein netter Start ins Wochenende - doch das deutlich kritischere Gewässer sollte am Sonntag folgen...

Sonntagmorgen - Stausee irgendwo in Holland - 3 Sektoren - davon einer, der in den letzten Wochen ganz einfach "Grotte" war (das sind die niedrigen Plätze - heute 1 bis 4) - ein weiterer Sektor mit Insel auf ca. 50 m Abstand - da kann was gehen (heute Plätze 5 bis 9) - und der sog. Wiesensektor (heute Plätze 10 bis 13) - da hofft jeder auf eine der letzten Nummern... wobei sich das dort auch von Tag zu Tag ändert - Dieter Breuer hatte hier zuletzt 2-mal trainiert und berichtete mir einmal von einem Traumtag mit über 20 Barssen und einmal vom "Totentanz" - aus dem Losbeutel kam für uns ----------------- die 4 😟😕😒

Nicht zu ändern - auch hier wirds nen Sektorensieger geben - dann eben fighten für Platz 3 in der Gesamtwertung - mehr dürfte schwer werden - die Taktik und das dazugehörige Material hatten wir im Vorfeld abgestimmt und nach kurzer Besprechung stand fest - Richard sitzt links und wird sich primär der Feeder widmen - und ich erinnere mich an alte Stuwmeerzeiten als hier nur gestippt wurde und häufig Kleinfische in Ufernähe gefangen wurden... nah dann mal los - Kleinfisch ist sofort am Platz und nach wenigen Minuten ist der alte flow wieder da - das Ganze hatten wir im Training auch schonmal probiert uns waren uns ziemlich sicher, dass man damit ein bis max zwei Barssen würde kompensieren können... der Rest des Tages lässt sich mit wenigen Worten zusammenfassen - am Feederplatz fangen wir eine von nur 3 Brassen im ganzen A Sektor - die kurze Stippe arbeitet auf Hochtouren - als der Akku bei mir leer ist, übernimmt Richard die Stippe und ich erhole mich kurz beim "tipwatching".

Ich möchte Euch die Freude am Schätzen nicht nehmen und stelle hier einfach mal das Bild unseres Fangergebnisses beim Wiegen ein - dazu gibs dann unten den Link zum Ergebnis - da könnte ihr sehen ob ihr richtig lagt...👦



Ergebnis klick hier

DLRG = Dieter L. und Richard G. 😎

Sonntag, Juli 09, 2023

Paste "Doppelwums"


nachdem der leichte Frust wegen des Stuwmeerblues in der Vorwoche verdaut war, gings in dieser Woche wieder an mein Lieblingsgerät "die Stange" - es ist und bleibt für mich "das Grösste" einen Schwimmer langsam oder auch mal explosionsartig abtauchen zu sehen und da beide geplanten Veranstaltungen an Gewässern stattfanden, die doch auf den ein oder anderen Biss hoffen lassen, konnten die Posen mit Stahlantennen und Stahlkiel getrost zu Hause bleiben... Fische ab etwa 500 Gramm standen auf dem Programm und bei den aktuellen Wassertemperaturen ist selbst der letzte karpfenartige Fisch aus dem Winterschlaf erwacht. Los gings mit einem Angeln an einer kleinen Weiheranlagen gleich an der deutsch holländischen Grenze. Ton v.d. Sleen gab am Dienstag grünes Licht - sprich es waren ausreichend Teilnehmer dabei - ich schwenke kurz ab - auch wenn es in Deutschland noch immer gerne so dargestellt wird, als sei in Holland alles eitel Sonnenschein, so sieht die Wahrheit doch deutlich anderes aus - auch in holland hat der Angelsport damit zu kämpfen, dass nach den zweifelsfrei exzellenten TopCom Anglern eine riesen Lücke klafft - hier und da mag es noch hotspots geben, an denen mit nennenswerten Teilnehmerzahlen gefischt wird - aber die Zeiten zu denen man sich in Holland Monate im voraus anmelden musste um überhaupt einen Platz zu bekommen, liegen weit zurück 👎😟

Seis drum - weiter im Text - der recht kleine Weiher an dem wir uns trafen bietet einen mittlerweile recht ordentlichen Karpfenbestand - ok - Losglück schadet auch hier nicht - aber es muss nicht zwingend einer der beiden Endplätze sein - das letzte Angeln dort konnte ich vor 14 Tagen auch "aus der Mitte" gewinnen" und gerade bei geringeren Teilnehmerzahlen ist das Los nicht gar so entscheidend - ein Aspekt, der auch dem Fanggewicht beid er InterPole in den letzten Jahren sehr zugegen kommt - diesmal kommt die gleiche Loskugel aus dem Beutel, die beim letzten mal mit ca. 32 kg den Sieg brachte - Nr. 2...

Ob gut oder nicht, musste sich nun zeigen - ich darf vorweg nehmen, dass es ein recht mageres Angeln wurde wenn man sich die Stückzahl der gefangenen Fische ansieht... die Qualität der Fische mustse also entscheiden und hier "schnappte" meine Pastetaktik zu - 8,x Kilo - 6,x Kilo und zweimal 5,x Kilo - dazu 3 weitere gute Fische zwischen 2 und 5 kilo brachten am Ende erneut ca. 32 kg und erneut den Tagessieg.

Weiter gings dann am Sonntag unweit des oben beschriebenen Weihers - hier wartet eine Burggraben, der neben einem überschaubaren Altfischbestand einen diesjährigen Neubesatz in Form von Giebeln (neudeutsch F1) beherbergt. Tolle Fische, die in meinen Augen ideal zu einer Stipprute passen - deutlich besser jedenfalls als die U-Boote, die es mitterweile in so vielen Anlagen gibt... 

Beim Los konnte ich mich nicht beschweren - wobei die hier tätige "wedstrijdcommisie" einen echt guten Job macht - die 4 Sektoren sind extrem fair - besser kann man das meiner Meinung nach nicht aufteilen - wie ich in einem früheren Post schon geschrieben hatte, gibt es dort eine quasi abgetrennten Gewässerteil, der regelmässig den Sieger hervorbringt - sehr flaches Wasser und viel Uferbewuchs sowie die in NL mittlerweile häufig zu findenden "Schutzzonen in Form von ausgezäunten Bereichen im Wasser - Cormoranproblematik, scheinen eine Art Wohnzimmer für die F1ser zu sein...

Schon beim Ankommen und Hinsehen (siehe Bild oben) stand fest, dass an die hier erlaubten 2 Topsets Montagen mit leicht erhöhter Tragkraft zu montieren sind... kleine Vorbereitungsdefizite (Gummis nicht kontrolliert), Fischverluste und ein schleppender Beginn prägten die erste Stunde - danach wurds erst besser - dann noch besser und in der letzten Stunde beinahe schon unangenehm gut... "loopende Band Werk" wie die Holländer sagen 😀 Fische zwischen 500 Gramm und einem Kilo gingen in teils enormer Frequenz auf die erneut eingesetzte Paste und mit 32 Kg gabs am Ende ein für dieses Gewässer sicher äusserst selten erreichtes Ergebnis.

Komplettes Ergebnis findet ihr hier

Zweimal die 👍 in einer Woche ist natürlich recht ordentlich - und doch möchte ich es nicht versäumen die Gelegenheit zu nutzen auch denen zu danken, die mir in Sachen "Pastefishing" in den letzten Jahren hilfreich zur Seite standen. Es ist beim Angeln enorm hilfreich, Freunde zu haben, die den ein oder anderen Tip weitergeben... und gerade in Sachen Pasteangeln habe ich Johannes G. und Achim A. für ihren Input viel zu verdanken - also ihr 2 - vielen Dank für die jahrzehntelange Freundschaft und den tollen offenen Austausch!!!

Nächste Woche - Doppelkoppel - einmal Weiher (Stange) und einmal Stausee (Feeder bzw. offenen Rute) - Richard und ich werden wieder Alles geben - für Samstag erwarte ich ein sehr offenes Rennen - Sonntag könnte es leider wieder ein Losroulett werden - am Stausee wollen die Fische sich aktuell ganz einfach nicht bewegen... da können 8 Stunden verdammt lang werden - deshalb unser Motto: lieber Muskelkater als burn out 👊 schaun mer mal

Samstag, Juli 01, 2023

Juli Fehlstart

das war heute mal nix - da gibts nicht viel um den heissen Brei zu reden - Stuwmeer hatte mal wieder die gute Laune verloren - und die Fische schienen vergessen zu haben, wozu die Flossen am Körper eigentlich gedacht sind - entweder gabs am Platz ein paar Fische, die sich dann auch fangen liessen oder eben nicht - und wenn nicht, dann konnte man das berühmte Gold ins Wasser werfen und trotztdem ging der Top nicht krumm 😌.. das hatten Neu-Koppelpartner Richard Gralla und ich uns sicher ganz anders vorgestellt... am Ende galt es den Sektorensiegern Dieter Breuer und Marco Heesels zu gratulieren - mit 24 Kilo auf dem Nachbarplatz brachten Sie das nötige Losglück und ohne jeden Zweifel auch das nötige Können!!!! zusammen um den Wiesensektor überdeutlich zu gewinnen - allem hören sagen nach, sollte das auch die Gesamt 1 gewesen sein - doch wirklich gut - und da stimmten mir die Sieger ohne Wenn und Aber zu, wars heute ganz sicher nicht - 24 kg in 6 Stunden mit 2 Leuten ... da ging hier Anfang Juli auch schon deutlich mehr - obs am Wetter lag oder den Stuwmeerbrassen irgend etwas anderes auf den Magen geschlagen ist - es bleiben Fragezeichen - selbst vor der Insel gähnende Langeweile und beinahe hätten die Kleinfischsammler mit der Stippe dort noch für eine Überraschung gesorgt - das hatten wir uns alle mal ganz anders vorgestellt... für Richard und mich ein Fehlstart in unsere "Koppelsaison" - kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken - in 2 Wochen gehts gleich mit zwei weiteren Koppelveranstaltungen weiter - dann werden die Karten (hoffentlich auch am Stuwmeer) neu gemischt

Unter der Woche gabs diese Woche noch neh nette 2 beim Sommerabendangeln - Sieger dort nicht unbedingt unerwartet wieder mal Lukas Rüttgers, der das dort prima macht...

nächste Woche wieder Termine satt - mal schaun was dann so geht... wie werden berichten...

Sonntag, Juni 25, 2023

es rollt

 auch wenn uns das Wetter aktuell Alles abverlangt, so spielen die Fische doch artig mit...

schrieb ich letzte Wocher noch von konstanten TOP 3 Ergebnissen, so lief es diese Woche extrem geschmeidig... am Mittwochabend gute 32 Kilo für eine gesamt Eins beim Sommerabendangeln - Paste war DER Köder Nummer 1 - meine Wahl DINO Paste von vdE - dazu harte Pellets in 6 mm gefüttert. - heute gings weiter mit einem Feederangeln am See - die letzten Drei Angeln wollte es da nicht wirklich rund laufen - mit Richard Gralla hatte ich am letzten Wochenende noch neh Trainingssession absolviert und zumindest einen Plan B erarbeitet, der zum Einsatz kommen würde, falls es mit den Platten nicht laufen sollte - da der Platz (rechts neben der Insel) nicht Fisch und nicht Fleisch war, startete ich mit einer Grundfütterung auf der langen Bahn schwenkte aber gleich zur Speedrute um 30 Minuten auf Stückzahl zu fischen - das klappte 1A - doch der Taktik folgend legte ich die Stippe nach 30 Minuten zur Seite und wechselte zur Feeder - gleich der erste Einwurf war Bingo - und das ging neh Weile so weiter - am Ende dick zufrieden mit 15 kg auf diesem Platz und ein überdeutlicher Sektorensieg - konstant gut gefangen wird nur im letzten Sektor - während in drei der vier Sektoren der zweite Platz mit rund 2,5 bis 4,5 kilo weg geht, liegt der Wiesensektor selbst bei Platz 5 noch bei gut 5,5 kg... mal sehen was nächste Woche zum Koppel aus dem Hut kommt... vielleicht passt ja mal das Los - da gibts in diesem Jahr noch Luft nach oben 😇👼🙏