Sonntag, August 02, 2015

vdE&friends @ juliana

...was tun wenn der Sonntag naht und kein reizvoller Termin auf der Agenda steht? Aktuell stets ein guter Tip - zum Juliana fahren!!!

Kaum zu glauben aber wahr - aktuell rockt es da auf nahezu ganzer Länge... ob auf schwergewichtige Brassen mit der Feeder - wie erst am Samstag von Sven Sittig demonstriert oder eben auf grosse Stückzahlen handlanger Rotaugen - wie heute wieder von unserem Team und geladenen Gästen vorgemacht.

Zumindest 7 Leute hatten sich dazu gefunden - von den vdE Leuten fehlte im Grunde nur Achim - will sagen, Marc, Kette und Dieter am Start... dazu der kleinste 25-Ender der Anglerschaft Wolfi Müller, Young Gun Kay Fuchs, "Boilie Blade" Wohlfahrt und einer der letzten Stipprutenfanatiker aus dem Köln - Düsseldorfer Raum - Ralph Peter Michaelis...

Da am Schredder in Richtung Hafen gefischt wurde war klar, dass die niedrigen Nummern wohl im Vorteil sein würden... und prompt zieht Wolfgang gleich als Erster die Eins - alle anderen sind so nett und lassen mir die Zwei als letzte Nummer im Hut :-)

Los gehts mit dem "Crash Talk" - die Konkurenz will schliesslich verunsichert sein :-) :-) :-)

und prompt hängt mir dieser Petrus da oben im ersten Trieb gleich eines dieser Juliana Galarotaugen an den Haken... herzlichen Dank Dir da oben!

was folgt ist das erwartete Spektakel auf die "handlangen" - vom Gewicht her vielleicht "schmale Kost" doch an der 13 m Stange bei nahezu Windstille ein Fest für jeden Stipper!!!

Den Unterschied aber machen Rotaugen im Bereich von 500 gramm aufwärts und wenns dann mal neh Brasse ist, sagt der eingefleischte Stipper auch nicht Nein ;-) und so siehts nach 3 Stunden eigentlich schon recht deutlich aus - doch da hab ich wohl die Rechnung ohne Kay und Wolfgang gemacht - denn quasi umgekehrt proportional zu den ersten Dreien, laufen nun die letzten 2 Stunden... Rotauge um Rotauge wird von den Beiden verhaftet, während mir nur die Rolle des Zuschauers bleibt... am Ende reichts dann noch knapp mit 5,2 kg vor Kay mit 4,5 kg und Wolfgang mit 3,5 kg... im restlichen Feld machen insbesondere Robert "Kette" Kettenberger und Ralph Peter neh gute Figur - beide füllen ihr Netz mit ner sehr ansehnlichen Zahl von Rotaugen - leider fehlt hier aber nahezu jeglicher Bonusfisch, der den Zeiger dann entsprechend ausschlagen lässt... wohl "am falschen Ende gelost" hatten hingegen Armin Wohlfahrt und Marc Lichter - denn hier wurds leider schon deutlich weniger...

Für alle Daheimgebliebenen oder anderweitig verpflichteten noch ein paar Impressionen - Juliana ohne Wind in bester Beisslaune - alle Anwesenden lassen Euch wissen - Ihr habt was verpasst!

the next please - Dieter netzt ein

längst auch am Kanal zu Hause - Kay Fuchs - ein Lichtblick im düsteren Nachwuchsbereich

Ralph peter - immer Willkommen

erstes Jahr Kanal und schon gut dabei - die "Kette"

20 Jahre Kanal und--- uuups - the One and only Armin

bream is funny - roach makes the money ;-)

Samstag, August 01, 2015

ASB tackel wird MAVER Händler

http://www.venetopesca.it/maver_nero.jpg
 https://fbcdn-profile-a.akamaihd.net/hprofile-ak-xfa1/v/t1.0-1/216531_204468569586634_2415587_n.jpg?oh=6dd0774403ced09eb647c2ce39ee254b&oe=564AB6CA&__gda__=1446983762_74fe2d6aaccd4da7e2565165129fe11d


 nicht ganz ohne Stolz dürfen wir verkünden, dass wir ENDLICH wieder einen MAVER Händler in der Region haben.

Schon in Kürze werdet ihr die ersten Artikel im Ladenlokal von ASB tackle in der "Breite Strasse in Baesweiler" vorfinden.

Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit!!!


Sonntag, Juli 26, 2015

Interregio 2015

 http://www.dieguten.org/sport/2008saarmosel/saarmosel02.jpg

schon beim blossen Anblick des Titelbildes mag doch manch einer sagen: "mein Gott, was gibt es doch wunderschöne Angelgewässer in Deutschland!"

und ich kann denjenigen wirklich nur beipflichten... die Saar bei Saarburg / Krutenberg ist fürwahr ein toller Fleck Erde - schon beim ersten Hinsehen will man am liebsten gleich bremsen - das Material ausladen und loslegen... einziger Schönheitsfehler - der Schwimmer steht noch nicht ganz - da geht er auch schon unter - Schönheitsfehler? JA, Schönheitsfehler! Warum? G R U N D E L!!!

Es mag ja durchaus Angler geben, die der wöchentlichen Angelei auf immer die gleiche Fischart etwas abgewinnen können. Dazu noch mit Montagen und Geräten, die mich stets an historische Aufnahmen des Angelsports von vor 1950 erinnern... bitte sehr - absolut kein Vorwurf!!! Jedem das Seine... doch unser Ding ist diese Anglei ganz einfach nicht - Selbiges gilt übrigens in gleichem Masse für die Ukelei... auch dazu fahren wir nicht um den halben Globus... wir, dass sind bei der INTERREGIO leider nach wie vor "nur" das Team Browning Rheinland Pfalz und das Team MAVER / van den Eynde. Denn trotz vieler Interessensbekundungen, waren es letztlich dann doch wieder diese beide Mannschaften, die sich im Mai am Julianakanal in Holland und im Juli an der Saar bei Krutenberg trafen.

Da wir über das Hinspiel am "Juliana" im Mai schon berichteten, können wir uns hier voll und ganz auf die Geschehnisse am vergangenen Wochenende beschränken.

Trotz einem recht gutem Punktepolster aus dem Hinspiel, planten wir mit 2 Trainingstagen - unser Edelaushilfsangler Wolfgang Müller hatte selbst die letzten Wochenenden allesamt an der Saar verbracht und wird von den Eheleuten Frank aus der Pension "Saartal" schon wie ein Adoptivsohn verwöhnt :-)

Freitagmittag also trafen wir dort ein und natürlich gings gleich ans Wasser. Kaum erwähnen muss ich wohl, dass die "Weltmeister der Gastfreundschaft" (Browning Rheinland Pfalz) alles - aber auch wirklich alles perfekt vorbereitet hatten - man kann sich in der Tat gar nicht oft genug bedanken - gerade wenn man die Verhältnisse in den Vereinen vor der eigenen Haustüre erlebt, ist dieser Umgang mit Gästen ganz einfach "eine andere Welt" - BRAVO!!!

Nun aber zum Angeln:

Aus den Erfahrungen des Vorjahres und Wolfgangs Trainingsergebnissen erwarteten wir leicht verbesserte Fangergebnisse zum Vorjahr - ok - das war auch nicht wirklich schwer - denn ein gewicht von über 1 kg wurde im Vorjahr nur durch den Fang vereinzelter Brassen realisiert, die sich um die kg-Marke bewegten. Rotaugenfänge mit eventuell einem gutem Barsch oder Hybriden brachten damals eher Gewichte von  nur 600 bis 800 gr... diesmal aber hörten wir im Vorfeld durchaus von Stückzahlen um die 20 bis 25 Fische... eine Brasse war da natürlich nach wie vor ein absoluter Bonusfisch...

aber - Brassen fangen, wenn die Grundeln selbst über Grund schon alles und jedes nehmen ist fürwahr keine einfache Aufgabe - und da Sie ohnehin nur vereinzelt vorkommen, entschieden wir uns zielgerichtet die Rotaugen zu befischen und die Brassen allenfalls als Beifang zu betrachten - gleichwohl sollte der Fischart futtertechnisch Aufmerksamkeit gewidmet werden um Sie bei Anwesenheit "verhaften" zu können.

Der Fokus lag also auf verschiedenen Futtermischungen und einer gänzlich unterschiedlichen Herangehensweise bei der Köderzugabe...

Folgende van den Eynde Mischungen kamen dabei zum Einsatz:

Secret plus Special wedstrijd - bestenfalls mittelschwer mit abtreibenden Partikeln
Secret plus Worldchampion - mittelschwer - wenige abtreibende Partikel
Turbo schwarz plus Record - schwer - kaum abtreibende Partikel

Ich darf vorweg nehmen, dass alle 3 Futtermischungen bei gleicher Köderzugabe trotz grosser Unterschiede in der Zusammensetzung ein ähnliches Ergebnis brachten - allenfalls die erste Mischung sprach die Ukeleien ein wenig mehr an - so ein Ergebniss gibt natürlich Vertrauen und wir entschieden unter diesen Umständen eher die schwereren Mischungen weiter zu verfeinern, da wir die Chance auf den Bonusbrassen, wie oben beschrieben, natürlich nutzen wollten. Samstag dann schon beim Frühstück ein erheblicher Dämpfer - Sturmtief "Zeljko" zog über uns hinweg... praktisch natürlich, wenn man da zumindest über einen Fluss verfügt, der in Berghänge eingebettet ist - so wurde der Tag zwar angeltechnisch sehr grenzwertig - doch zwischen 8 und 11 m liess sich die Stippe doch noch meist führen - ab und an natürlich galt es vorsorglich "loszulassen" um das "heilige stöckchen" vor einem sicheren Bruch zu bewahren. Am Ende waren alle froh, heil und ohne Stockbruch wieder in der Pension zu sein...

Eine grosse Weiterentwicklung der Erkenntnisse vom Vortag war unter diesen Umständen sicher nicht zu erzielen - doch selbst heute konnten wir durch die Bank um die 10 Wertungsfische fangen - dazu gabs ein paar Barsche zwischen 100 und 200 gramm die auch morgen ein willkommene Beifang sein würden :-)

Der Plan also stand - die schwere Futtermischung wurde gewählt - da auch diverse Experimente mit Duftstoffen keine deutlichen Verschiebungen ergaben, wurde der Klassiker "Brasem Karamell" von vdE reichlich eingesetzt - denn auch bei Fangergebnissen von 1.500 bis 2.000 gr, macht sich so ein Brassen im Kescher natürlich ausgezeichnet...

Sonntag wurds dann ernst - beim schweren Füttern wurden bei uns 5 Bälle geworfen und 3 Bälle mit erhöhtem Lebendköderanteil mit dem Cup ausgebracht. Präzises ausloten war natürlich Pflicht - denn schon wenige Zentimeter konnten ausschlaggebend sein und den Unterschied zwischen Grundel oder Rotauge ausmachen...

Wie schon im Training, wurden gleich zum Start die ersten Weissfische eingesammelt und wir liefen prima im Feld mit - die zweite Stunde wurde mager - und dann gings kontnuierlich wieder bergauf... am Ende kam der Schlusspfiff dann wie so oft wieder gefühlt viel zu schnell :-(

Wie den Berichten der zahlreichen Zuschauer zu entnehmen war, wurde heute keine Brasse gefangen - auch sonstige Bonusfische waren nicht in Beisslaune - so wurde es im Grunde eine Art Stückzahlfischen - denn die Rotaugen bei Krutenberg haben beinahe ein Einheitsmass, welches sich zwischen ca. 15 und 20 cm bewegt. Das Gewicht hatte ich bereits im Vorjahr mal präziser bestimmt - es liegt bei den 15 cm Fischen bei ca. 42 gramm und bei 20 cm Fischen um die 95 gramm...  Ausreisser bringens auch mal auf 25 cm - doch selbst die sind schon rar gesäht.

Also dann - technisches Rotaugenangeln lag hinter uns - natürlich eine Disziplin, mit der wir von den NL Kanälen bestens vertraut sind... und so sollten auch die Gewichte überaus eng beisammen liegen.

Platz 2 bis 4 trennten heute keine 100 gramm - Achim legte ca. 1.800 gramm vor und Wolfgang musste sich mit 1.700 gramm äusserst kanpp unserem neuen vdE mann Robert geschlagen geben, Nur Dieter knackte die 2 kg Grenze knapp... bei Marc liefs heute nicht ganz nach Wunsch - hier blieb der Zeiger bei ca. 1 kg stehen...

Mit ebenfalls guten Gewichten machten unsere bordeauxroten Kollegen uns heute das Leben wirklich schwer und insgesamt eine gute Figur. Sie zeigten, warum Sie in der Region einen ausgezeichneten Ruf geniessen... dass es am Ende dann doch nicht reichte, nahm man sportlich fair und wie immer endete das Ganze in einer freundschaftlichen Runde am Grill und wir freuen uns gemeinsam auf eine Fortsetzung des INTERregio Cups in 2016.

die Ergebnisse im Überblick:
 
Durchgang Saar:

1. D. Liebert
2. A. Achterath
3. R. Kettenberger

Gesamt:

1. A. Achterath
2. D. Liebert
3. W. Müller

Team:

1. MAVER / vdE
2. Browning RLP

Gesamtergebnis:



Bericht vom Angeln am Julianakanal unter

http://matchangler.blogspot.de/2015/05/in-aller-freundschaft.html

Dienstag, Juli 21, 2015

Loet Meessen verstorben

http://www.ekhgoudwinde.com/images/stories/l.meessen%20pas%20001.jpg

wie wir soeben erfahren, ist am 18.07.2015 unser Kerkrader (Simpelveld) Sportfreund Loet Meessen verstorben.

persönlicher Nachruf:

Loet, den ich persönlich bereits seit Mitte der 80ger Jahre kannte, werde ich sowohl als aussergewöhnlichen Menschen als auch Angler in bester Erinnerung behalten. 

Ich mache keinen Hehl daraus, dass er es war, den es damals am Casteel Eerenstein oder am Stuwmeer mit der Stippe zu schlagen galt... ER war für uns, die wir gerade in Heerscharen den Schritt nach Holland taten,  das Mass der Dinge - und dass ganz sicher nicht nur sportlich sondern auch menschlich!

Sein Herz machte ihm leider schon in frühen Jahren zu schaffen, sodass er den Strapazen, die das Wettfischen mit sich bringt, in den letzten Jahren kaum mehr gewachsen war. Dennoch durften wir Ihn und Ehefrau Finn noch oft als aufmerksame Beobachter am Wasser begrüssen und nach wie vor interessierte er sich für jedes Detail und jeden Handgriff.

Die gemeinsamen Gespräche auf der Terrasse in Wijlre oder im Rahmen der Sommerabendangeln in Eerenstein werden uns allen fehlen.

Dir liebe Finn und allen Angehörigen möchten wir unsere Beileid aussprechen.

RIP

RIP