...oder - alles fängt beim Losen an...
so oder so ähnlich lässt sich die heutige Geschichte des 1ten Durchgangs zum Limburg Cup, zudem immerhin noch 21 der ursprünglichen 35 Teilnehmer kamen, recht schnell erzählen...
Der Losgott drückte mir die Nr. 3 in die Hand - eine Nummer mit der man auf dem Parcours Roosteren recht gut leben kann. Die markierten INTERPOLE Nummern 1 und 2 blieben diesmal frei - los gings also bei INTERPOLE Nr. 3 - Platz 1 loste Colmic HS Newcomer "Kalle" Potschernik - bei deutlich schlechterem Beissverhalten als noch tags zuvor kam er dort leider nicht wirklich zurecht... o.F. fuer den Kalle - und dabei hatte ich beim morgendlichen Losen noch 15 Kg prognostiziert... lag also zumindest ebenso daneben wie der gute Kalle mit seinen Angelkünsten... was nun folgt ist zwar nicht schön - aber wahr... Jack Nouwen-Platz Nr. 2 - Dieter Liebert auf 3 - Jack Rouwhorst auf 4 und Piet Bothmer auf 5 belegten letztlich in dieser Reihenfolge auch die Sektorenplatzierungen 1 bis 4 / die ca. Gewichte der Vier - 4.200 gr - 2.400 gr - 1.600 gr - 1000 gr...
im hinteren Sektor siegt Wolli Bense mit 2 Brassen und ca. 1.500 gr vor Leon Nacken auf Endplatz mit einer Brasse und ca. 1.000 gr... mit anderen Worten - es war ganz ganz schlecht... dabei gab die Woche soooooo viel Grund zur Hoffnung - typisch launische Juliana...
Morgen - Durchgang 2 --- ca. 20.00 Uhr Ergebnisse Online
Samstag, November 20, 2010
Dienstag, November 16, 2010
LIMBURG CUP - zweiter Versuch

... neues Spiel - neues Glück...
Wie soeben über den Buschfunk kommt, startet der HSV OG Rolduc am kommenden Wochenende einen neuen Versuch zur Austragung des Limburg Cups...
Wer sich also noch einschreiben möchte, der sollte schleunigst zu Adriolo Hengelsport fahren und dies tun...
Gefischt wird an beiden Tagen auf der Strecke Roosteren!!!
Kontakt:
Adriolo-hengelsport
Ridderweg 57
6418 PH Heerlen
0031 - 45 - 54 26 630
E-mail: adriolo-hengelsport@home.nl
Freitag, November 12, 2010
Limburg Cup verschoben

Windstärke 5 bis 6 - in Böen bis 8 dazu ergiebige Regenfälle - so hatten es die Wetterfrösche schon gestern für das Wochenende gemeldet - also alles andere als rosige Aussichten für den Limburg Cup 2010, der an diesem Wochenende, als einer der letzten Wettkämpfe im laufenden Jahr, am Julianakanal auf dem Programm stand.
Verrückt genug, fanden sich dennoch ca. 30 Teilnehmer heute morgen an der Strecke bei Illikhoven ein, um letztlich aber doch die Vernunft obsiegen zu lassen...

Respekt und Damen hoch

für die weise Entscheidung des heutigen Orgachefs (Piet Bothmer), der in Abwesenheit von Cheffe Paul Sijstermans (dem Paul übrigens HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM HEUTIGEN GEBURTSTAG ;-) unbürokratisch und mit breiter Mehrheit versehen, diese Entscheidung traf!!!
Man sieht sich voraussichtlich schon in einer Woche wieder um heute unmögliches, dann bei hoffentlich besserem Wetter, nachzuholen.
Montag, November 08, 2010
54 -74 - 90 - 2010

so lange haben unsere Fußballer für die Wiederholung Ihre Erfolge gebraucht, doch bei uns Anglern geht das Alles viiiiiel schneller...
Denn Armin Wohlfahrt setzte gestern, bei zwar sehr mäßigen gesamt Fangergebnissen, die Serie der Deutschen Sieger bei den OPEN STEIN, letztlich doch verdient, fort.
Ca. 2.000 Gramm reichten dem Kollegen aus der Region Düren zum Sieg nachdem die meisten Zuschauer -so auch der Reporter- bereits mit ziemlicher Sicherheit auf Martin Kurvers, das Urgestein vom ausrichtendem HSV Oud Stein getippt hatten...
Nachdem ich wohl schon dutzende Male die Meldung per e-mail an Mathje Vaessen verfasst hatte um sie dann doch wieder in den Papierkorb zu werfen, zog mich die Neugier am Sonntag nachmittag dann doch den kurzen Weg über die Grenze zum Julianakanal. Noch gar nicht ganz am Wasser angekommen, gabs bereits die erste Überraschung... denn in seinem roten Kombi, kam mir "Matje - Smetti - Schmitz" entgegen... gefühlt war das für mich die erste Open Stein seit Jahrhunderten, die ohne Ihn angepfiffen wurde...
Für die Leser mit weniger Insiderwissen sei gesagt, dass Matje wohl DAS Urgestein am Julianakanal ist und nicht von ungefähr den Spitznamen Mr. Julianakanal trägt... immerhin errang er hier seinen Holländischen Meistertitel bereits in den 80ger Jahren! Als ich Ihn verwundert ansprach, beklagte jedoch auch Matje die fast aussichtslose Lage am ehemaligen "Luxusparcours" (siehe auch PSV OPEN west 2006) - es ist kaum zu glauben - aber in der vorangegangenen Woche bestand die Beute einer Trainingssession bei 2 erfahrenen Stippern, aus einem Rotauge und sage und schreibe 3 Aalen :-(
Leider auch am Sonntag kein wirklich anderes Bild... bereits beim Betreten des Parcours -ca. 1,5 h vor dem Ende- war nicht zu übersehen, dass für viele Teilnehmer bereits das "Prinzip Hoffnung" galt und der Rutenhalter zum wichtigsten Utensil wurde...
Fast schon normal in Zuid Limburg, betrug der Anteil der deutschen Angler um die 30 Prozent... Browning Team Düren auf erkennbar breiter Front vertreten - Frank Leesmeister vom Intepole Orga Team als Titelverteidiger am Start -
und auch Dieter Golinski, Dennis Ernst,
Stefan Hintzen
und Frank Arens versuchten Ihr "Glück" zwischen den Brücken Roosteren und Berg, wo man bequem mit nahezu 20 m Abstand die 54 Teilnehmer platzierte... der zunächst noch eingeplante Sektor Kattekop wurde also nicht benötigt... gar mit Bankrunner unterwegs war diesmal Peter Wirtz - doch Andreas Olbrisch hat bereits angekündigt, dass er wohl nächste Woche endgültig seine Premiere am Juliana in 2011 geben wird... hier auch ein Bild von den beiden BASV Leuten:
wieder einmal ärgerlich, dass es wohl ca. ein halbes Dutzend Angler nicht für nötig hielt, sich bei Zeiten abzumelden! Bei bereits vorsorglich erhöhten Abständen von Platz zu Platz ist ein solcher "Schlafplatz" natürlich de Supergau jeder organisatorischen Überlegung - unfassbar, dass wir solche Kollegen nicht deutlich ernsthafter ins Gebet nehmen!
Nun aber zurück zum Angeln!
Denn auch wenn es nicht viel war, gefangen wurde letztlich eben doch...
Turnhalle Urmond war fast traditionell fuer ein paar Fische gut... meist war es ein gutes Rotauge - gepaart mit max. 2 bis 3 Kleinfischen, die für eine vordere Platzierung reichen sollten... wollte man ganz nach vorne, durfte es auch gene mal ein Brassen sein oder eben mehr als dieses eine echte Kanalrotauge musste her... bereits an den Gesichtern war leicht abzulesen, dass dies längst nicht allen Teilnehmern gelungen war... selbst Wolfgang Bense - bei der INTERPOLE noch guter Sektorensieger formte Daumen und Zeigefinger zur 0 als ich ihn nach dem Ergebnis befragte... selbst Teamkollege Frank Thissen mit dem Traumlos No. 1 hats dann in der letzten halben Stunde erst rumgerissen... bis dahin "langweilte" sich auch in seinem Kescher nur ein einsamer Barsch - doch 2 Bonusfische brachten ihn auf einen guten Platz 4 - gesamt - 2ter im Sektor!
Für Furore hingegen sorgte ein weiteres Urgestein... Martin Kurvers vom HSV Oud Stein,
der wohl auch jeden Kaulbarsch am Juliana längst mit Vornamen kennt, wusste sich - gerahmt von Horst Kolassa - Sieger 2008 - und Micha Tietz - ebenfalls Browning Düren - in Szene zu setzen.. 3 gute Fische mit einem Gesamtgewicht von ca. 1,5 Kg reichten für Silber. Im Mittelsektor waren es gar ca. 900 gr, die dem Holländischen International Jack Nouwen
zu Platz 3 insgesamt reichten...
Braunes Wasser von der Pumpaktion eines alten Kieslochs bei Maastricht - die Kormoranproblematik - die immer mehr aufkommenden Welse ... die Suche nach den Gründen für die schlechten Fangergebnisse nimmt kaum ein Ende.. und doch gibt es auch einige positive Signale... so nimmt die Artenvielfalt auch bei den Friedfischen wieder zu - kaum zu glauben aber wahr - neuerdings werden auch am Juliana Fische auf der kurzen Bahn gefangen... handlange Guestern - Rotaugen zwischen 10 und 50 Gramm - Alande und andere früher undenkbare Spezies gehen uns heute an den Haken...
Werten wir dies also als positive Signale und hoffen auf ein baldiges Frühjahreserwachen an einem der anspruchsvollsten Kanäle, die unsere Region -und sicher der "internationale Zirkus" im Grenzland- zu bieten hat. Wir drücken die Daumen, dass auch zukünftig internationale Veranstaltungen am Julianakanal den Angelkalender bereichern.
Ein besonderer Dank geht über die Grenze zu "Mathje Vaessen", der sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich im HSV Oud Stein engagiert und Jahr für Jahr diese Angelveranstaltung federführend begleitet. Ein ganz herzliches Dankeschön von uns und sicher zahlreichen weiteren Anglern aus "Deitscheland"
Angesichts der mageren Fänge konnten wir diesmal ein besonderes Augenmerk auf die Technik der einzelnen Angler werfen. Im Fokus stand dabei das kleine aber doch oft so ausschlaggebende Utensil "Schwimmer". Sicher gibt es nicht wenige unter uns, die ein ganzes Museum mit Ihren Schwimmern ausstatten könnten - und ungefähr so, gestalteten sich heute auch die Montagen der Teilnehmer...
Vom "Bolletje" wie dem Tubertini / vdEynde Schwimmer No. 1

über den meist verwendeten lang gezogenen Tropfen
bis hin zum Pfeil (immerhin wurde damit Platz 2 erangelt!!!!)
war wieder einmal alles im Einsatz...
und was es über Jahre kaum gab, demonstrierte dieser Sportfreund
in Perfektion... Angeln auf der kurzen Bahn brachte ihm die nötigen Gramms in den Kescher... verhältnismässig klein zwar - aber dennoch genug für eine Topplatzierung im Sektor... also Kollegen - Mut zur Lücke - dies scheint das Motto der Zukunft - auch am Julianakanal zu sein!
Dank Mathje Vaessen liegt uns das offizielle Endergebnis bereits vor:
1 A.WOHLFART DUREN 2000 GRAM A-7
2 M.KURVERS OUD STEIN 1500 GRAM C-40
3 J.NOUWEN OSPEL 900 GRAM B-21
4 F.THISSEN DUREN 1280 GRAM A-1
5 H.V.LIEROP HELMOND 1010 GRAM C-53
6 M.LEUNISSEN LEUDAL 800 GRAM B-35
7 J.THIELEMANS HELMOND 1100 GRAM A-5
8 M.TIETZ DUREN 780 GRAM C-39
9 M.PIETERSE HEKSENBERG 730 GRAM B-37
10 E.V.KEMPEN VLODROP 740 GRAM A-3
11 G.VERKAART HEERLEN 690 GRAM B-20
12 D.ERNST DL 610 GRAM C-44
13 A.KOOT URMOND 570 GRAM B-32
14 D.GOLINSKY ESCHWEILER 530 GRAM C-51
15 J.ROELOFS BERG.AD.MAAS 260 GRAM A-15
16 H.JANSSEN STEIN 530 GRAM B-30
17 F.GOMMANS REUVER 400 GRAM C-55
18 S.HINTZEN DL 250 GRAM A-4
19 A.V.LANEN SOMEREN 450 GRAM B-29
20 P.COUMANS BERG.AD.MAAS 330 GRAM C-56
21 T.FREITAG DUREN 140 GRAM A-10
22 F.NIJSTEN OUD STEIN 330 GRAM B-27
23 H.KOLASSA DUREN 270 GRAM C-41
24 F.ZUIDERBAAN BRUNSSUM 80 GRAM A-8
25 R.REUVERS HEYTHUISEN 270 GRAM B-22
26 S.ELZINGA OUD STEIN 170 GRAM C-47
27 JB.SMEETS BRASEM 60 GRAM A-16
28 J.MESSING BRASEM 220 GRAM B-26
29 L.SMEETS OUD STEIN 70 GRAM C-45
30 R.VD.BROEK LINNE 20 GRAM A-18
31 W.D.OUDE HEERLEN 180 GRAM B-23
32 TON.V.BERLO URMOND 10 GRAM A-17
33 T.SUSSHOLZ DUREN 10 GRAM C-50
34 P.STEEGHS LINNE 20 GRAM B-36
35 H.HEUTMEEKERS MAASBRACHT 10 GRAM A-12
36 F.ARENS NEUKIRCHEN 10 GRAM C-52
weitere 18 Teilnehmer entweder nicht anwesend, o.F. oder nicht wiegen lassen...
Montag, November 01, 2010
Silo -Teil II

Mund abputzen - weitermachen... dieses alte Olli Kahn Motto werden sich wohl die Meisten unserer regionalen Angler zu Eigen machen, wenn Sie rückblickend das IAM 2010 in Brandenburg revue passieren lassen.
Tag 2 brachte wohl endlich den ersehnten Fisch - und auch bei den Anglern des Grenzlandes liefs überwiegend schon ein gutes Stück besser denn Tags zuvor.
So geht dann doch das ein oder andere Kilo auf die Kappe der Dreschers - der Pole Docs sowie anderer Angler, die sich über die verschiedenen Teams verstreuten.
Im 2ten Durchgang wurde folgende Ergebnisse erzielt:
Guido Drescher mit PZ 9
Heinz Drescher - PZ 9
Jochen Drescher - PZ 11
Andreas Tuk - PZ 14
Sigi Fuchs - DAV Handicap - PZ 14
Dell Wolters - diesmal ebenfalls unter HJG Fahne - mit PZ 16
Fritz Emonts - DAV Handicap Team - PZ 23
Ralf Rosarius - PZ 23
Auch Team MAVER Austria musste heute Federn lassen... Christian Kuch stach mit PZ 9 noch hervor - ansonsten keine Glanzleistungen der "Ösis". Auch Jo Adrioolo aus Heerlen schloss heute seinen Frieden mit dem Kanal und verabschiedete sich mit einer ordentlichen Platzziffer 8.
Ganz anders liefs bei MAVER Germany... Axel Heuser - an Tag 1 noch weit im Hinterfeld, drehte heute den Spiess um... eine strahlende 1 leuchtet hinter seinem Namen auf... Glückwunsch an den Steindesigner aus Vallendar vom matchanglerblog ;-)
Insgesamt bot der Silokanal wieder einmal tollen Angelsport und höchstes Lob gibt es auch für die Arbeit der Organisatoren. Einräumen muss man allerdings schon, dass die Bezeichnung "Heimgewässer" für den Silokanal sicher nicht übertrieben ist... wie ein Blick in die Ergebnislisten deutlich macht, weist für das bestplatzierte ausländische Team aus Ungarn bereits eine Differenz von 22 Punkten auf den Sieger aus... Teams wie die Niederlande, Luxemburg (mit Weltmeister Frank Meis) oder die vielen Osteuropäischen Länder finden sich gar erst im Mittel- oder Hinterfeld wieder. Gerade den vielen Deutschen Teams ist die hohe Präsens an diesem oder ählichen Gewässern deutlich anzuzmerken. Ohne einen erheblichen Trainingsaufwand scheint es den Teams ohne Gewässererfahrung oder entsprechende "Insiderinfos" kurzfristig kaum möglich, den Erfahrungsvorsprung der "Silospezis" zu kompensieren...
alle Ergebnisse Einzel und Team wie immer unter champions-team.de
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